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Nachkaufen oder Gewinne mitnehmen: So könnte die richtige Entscheidung aussehen!

Fiverr-Aktie
Foto: Getty Images

Nachkaufen oder Gewinne mitnehmen? Was ist die richtige Entscheidung? Viele Anleger sind häufig verunsichert, ob sie bei Kursrückgängen ihre Aktien verkaufen oder doch lieber halten sollen. Das ist eine durchaus berechtigte Frage, denn niemand möchte seine bisherigen Gewinne wieder abgeben.

Die Grundsatzfrage des Investierens

Ob man nach Kursrückgängen Aktien nachkaufen oder Gewinne mitnehmen sollte, das ist auch eine Grundsatzfrage des Investierens. Bin ich langfristig investiert oder eher kurzfristig? Brauche ich das Geld oder kann ich darauf verzichten?

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Auch die Frage nach der Risikopräferenz stellt sich. So wird ein risikoscheuer Investor riskante Strategien meiden. Für ihn wäre es wahrscheinlich sinnvoll, Gewinne voreilig mitzunehmen.

Das könnte jedoch aus langfristiger Sicht ein großer Fehler sein, denn viele der guten Aktien besitzen das Potenzial einer Vervielfachung.

Der vorzeitige Verkauf einer Aktienposition führt am Ende nicht nur dazu, dass Gewinne realisiert und Steuern gezahlt werden. Viel schlimmer ist, dass man bei den guten Aktien auf starke Wertzuwächse verzichtet. Aus Sicht des Zinseszins-Effektes können sich hier langfristig dynamische Effekte ergeben.

Hohe Renditen sind nur über lange Zeiträume möglich

Die hohen Renditen von 100 % oder mehr und sind meist nur über längere Zeiträume realistisch. Verkauft man eine Aktie, dann kann man vielleicht seine 10, 20 oder 50 % Rendite mitnehmen, auf die Gewinne seine Steuern zahlen und im nächsten Schritt überlegen, mit welcher Anlage man wieder loslegt.

Das Ganze ist ein sehr anstrengender Prozess, der nicht unbedingt dazu führt, dass eine bessere Rendite erreicht wird. Es könnte da besser sein, in Aktien zu investieren, die langfristig den Umsatz und Gewinn steigern und zudem noch attraktiv bewertet sind.

Meist sind die Gewinneraktien auch die zukünftigen Gewinner

Häufig hat sich auch gezeigt, dass die Gewinneraktien aus der Vergangenheit ebenso die zukünftigen Gewinner sind. Das trifft natürlich nicht auf alle Aktien zu.

Dazu braucht man sich nur einmal die Gewinner aus der Dotcom-Blase im Jahr 2000 vor Augen führen. Viele der damaligen Stars sind heute praktisch von der Bildfläche verschwunden.

Auch zukünftig werden viele der Aktien, die heute gehypt werden, verschwinden. Das macht die Aktienauswahl natürlich nicht einfacher. Am Ende bleibt die Jagd nach Vervielfältiger-Aktien eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Die Entscheidung des Lebens: Nachkaufen oder Gewinne mitnehmen?

Aber zurück zur eigentlichen Frage: ob man Gewinne mitnehmen oder Aktien lieber nachkaufen sollte.

Am Ende ist dies immer eine persönliche Frage des Anlegers. Besitzt man eine Gewinneraktie und ist man bereit, mehr ins Risiko zu gehen, dann wäre die Option des Nachkaufens natürlich überlegenswert.

Ist man sich unsicher und möchte das Risiko nicht mehr tragen, so wäre es vielleicht an der Zeit, die Aktie abzustoßen.

Welches am Ende die richtige Option ist, das wird man eh erst viele Jahre später herausfinden. Dann sollte man aber mit der Entscheidung abgeschlossen haben und sie nicht mehr bereuen.

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