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Schenk deinem Kind 491.000 Euro zum Ruhestand: Mit nur 1 Euro pro Tag & einem ETF

finanziell erfolgreich 2022
Foto: Getty Images

Es deinem Kind ermöglichen, mit einem bequemen Polster von 491.000 Euro in den Ruhestand zu gehen, und dabei auf einen ETF setzen? Das ist definitiv möglich. Selbst mit lediglich einem Euro pro Tag kann man das als Investor erreichen. Oder zumindest das Fundament legen, das dein Kind beim Heranwachsen irgendwann einmal selbst übernehmen kann.

Der Zinseszinseffekt ist ein mächtiger Mechanismus. Natürlich dürfen wir nicht die Inflation über einen Zeitraum von 67 Jahren ausklammern, die dieses Vermögen gewiss teilweise entwertet. Vermutlich ist in 67 Jahren mit 491.000 Euro kein allzu bequemer Ruhestand mehr möglich. Aber es ist besser als nix. Und mit einem Euro pro Tag, ganz ehrlich: Was kann man da schon groß falsch machen?

491.000 Euro, 1 Euro pro Tag & ein marktbreiter ETF

Die Mathematik an dieser Stelle ist relativ einfach. Wer als Elternteil seinem Kind einen Euro pro Tag oder eben 30 Euro pro Monat in einen Sparplan auf einen marktbreiten Indexfonds investiert, der kann die 491.000 Euro erreichen. Wobei die Mathematik relativ simpel ist: Wir haben ganz einfach mal mit einer durchschnittlichen Rendite von 7 % p. a. wie in der langfristigen Retrospektive kalkuliert. Cost-Averaging und der lange Zeitraum dürften näherungsweise an solche Werte wieder heranreichen.

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Wenn wir das über einen Zeitraum von 67 Jahren, das heißt von der Geburt bis zum heutigen gesetzlichen Renteneintritt durchziehen, so kämen wir auf 491.000 Euro. Das ist wirklich eine Menge, wobei der Einsatz vergleichsweise gering erscheint. Selbst über die gesamte Dauer beträgt der in einen marktbreiten ETF investierte Betrag lediglich 24.120 Euro. Weitere 467.000 Euro sind rein rechnerisch per Kalkulation dazugekommen. Nagle mich bitte in 67 Jahren nicht auf diesen Betrag fest. Trotzdem ist das eine gute Orientierungsgröße, was über einen derartigen Zeitraum möglich erscheint.

Mit einem Euro und einem ETF ist daher ein solches Vermögen möglich. Wie gesagt: Bereinigt um Inflation ist das vielleicht nicht mehr der volle Ruhestand. Aber es sollte trotzdem ein bequemeres Polster sein. Wobei sich wieder einmal zeigt, dass das möglichst frühzeitige Ausnutzen des Zinseszinseffekts einen signifikanten Vermögenszuwachs bedeuten kann.

Das Beste: Einfach zu übernehmen!

Für mich ist das Beste jedoch, dass dieser ETF-Weg mit lediglich einem Euro pro Tag dazu führt, dass ein Kind das früher oder später selbst übernehmen kann. Nach der Schule und während der Ausbildung kann der Heranwachsende vielleicht diesen Sparplan bezahlen. Und die Eltern es ihrem Kind mit ihrer Intention übergeben, was sie vielleicht zu echten Sparfüchsen, Investoren und frühzeitigen Altersvorsorgern werden lässt.

Die 491.000 Euro sind daher ein guter Aufhänger, um hier das Interesse zu wecken. Mit lediglich einem Euro und einem marktbreiten ETF erscheint das möglich. Stell dir nur mal vor, was sogar realistisch sein kann, wenn mehr im Laufe der Zeit, beispielweise durch höhere Investitionen möglich ist. Ein Euro ist schließlich nur ein kleiner Anfang, der jedoch schon eine Menge verändert.

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