Ukraine & Co.: Wenn du gar nicht weißt, was du kaufen sollst, habe ich 3 Ideen!

Hast du keine Ahnung, was du im Moment kaufen sollst, weil das Marktumfeld durch den Ukraine-Konflikt aufgeladen ist? Oder auch, weil dir die Inflation und das allgemeine Börsen-Setting nicht geheuer sind? Verständlich. Aber vergiss nicht: Unsicherheiten gibt es in irgendeiner Form immer.
Trotzdem habe ich drei Ideen, wenn du jetzt gar nicht weißt, was du kaufen sollst. Allesamt sind zeitlose Klassiker mit einem langfristigen Buy-and-Hold-Potenzial. Außerdem weitgehend oder zumindest in Summe gefeit davor, was diese kurzfristigen Belastungen angeht.
Keine Ahnung, was du kaufen sollst? Selektive REITs
Solltest du jetzt wirklich kaum eine Idee haben, was ein Kauf sein könnte, wäre meine erste Idee ein Real Estate Investment Trust. Oder kurz: Ein REIT. Dabei handelt es sich um Immobiliengesellschaften mit teilweise unterschiedlichen Schwerpunkten. Das macht nicht aus jedem der Vertreter eine spannende Investition. Aber es gibt ausgewählte Möglichkeiten, die jetzt ihre Stärke ausspielen können.
REITs besitzen häufig regionale Schwerpunkte, bekannte Vertreter sind primär in den USA beheimatet. Zudem existieren defensive Geschäftsmodelle wie Wohnimmobilien oder selbst Einzelhandelsimmobilien mit nichtzyklischen und nicht vom E-Commerce bedrohten Schwerpunkten. Supermärkte zum Beispiel oder Apotheken. Das sind Geschäftsmodelle, die zeitlose Dauerläufer trotz Volatilität sind.
Foolishe Investoren, die jetzt keine Ahnung haben, was sie eigentlich kaufen sollen, können sich selektiv auf diese defensiven Möglichkeiten konzentrieren. Natürlich auch mit einem Blick auf die Gesamtbewertung und eben die Qualität.
Ein ETF geht immer …?
Wer nicht weiß, was man jetzt kaufen kann oder soll, kann es auch noch einfacher halten. Ein ETF geht zu jeder Zeit und in jeder Ausprägung. Indexfonds sind beliebte, probate Mittel, um einen ganzen Markt abzubilden. Per Sparplan oder auch mit einer einzelnen Investition existieren Möglichkeiten, um langfristig ein Vermögen aufzubauen.
Es gibt auch andere Wege. Beispielsweise das konsequente Kaufen eines Dips. Als Investor wartet man, bis der breite Markt einmal 10 % an Wert eingebüßt hat, danach, bis es weitere 10 % Kursverlust gibt und so weiter. So minimiert man das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt mit einem größeren Volumen einzusteigen.
Jetzt nicht zu wissen, was man kaufen soll, ist kein Hindernis. Es sollte nur dazu führen, dass man sich im Zweifel auf Klassiker besinnt, die einfach immer gehen.
Keine Ahnung, was man kaufen soll: Gute Beteiligungsgesellschaften
Zu guter Letzt sind gute Beteiligungsgesellschaften für mich ein geeignetes Mittel, um zu investieren, wenn man jetzt keine Ahnung hat, was man kaufen soll. Die Definition von gut mag unterschiedlich sein. Für mich wäre ein erfahrenes Management mit einem Track-Record entscheidend sowie einem Buy-and-Hold-Ansatz, dem ich unternehmensorientiert folgen kann.
Im Moment den Wald vor lauter Möglichkeits-Bäumen nicht zu sehen, das kann jedem mal passieren. Im Zweifel gilt, sich auf die Chancen zu konzentrieren, die man sehr klar definieren kann. Das sollte vielleicht immer ein wichtiges Credo sein.
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