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Inflation bei 10 %? Dann hilft nur noch eines!

Geldscheine fliegen aus Geldbeutel
Foto: Getty Images

Steigt die Inflation noch in diesem Jahr auf 10 %? Erste Analysten rechnen jedenfalls damit. Als Begründung werden die konsequent steigenden Energiepreise genannt. Insbesondere Öl und Erdgas und damit unter anderem der Besuch an der Zapfsäule dürften sehr, sehr teuer bleiben. Aber auch Lebensmittelpreise fangen allmählich an zu klettern.

Wenn die Inflation auf 10 % steigen sollte, so wäre das vermutlich auch nur ein kurzfristiger Effekt, ein extremer Ausreißer. Aber einer, den man als Sparer und Verbraucher gleichermaßen ernst nehmen sollte. Schließlich sind höhere Preise in der Regel da, um zu bleiben.

Insbesondere das eigene Vermögen verdient Schutz. Aber bei einem solchen Wert hilft eigentlich nur noch eines …

Inflation bei 10 %? Langfristig denken!

Sollte die Inflation bei 10 % liegen, gibt es in der Breite nicht mehr viele Möglichkeiten. Vielleicht sind Öl-Aktien ein Mittel, um kurzfristig Abhilfe zu schaffen. Oder auch einzelne Assets, die im Wert steigen können. Aber im Kern gilt es, mit einem diversifizierten Aktienportfolio eines zu tun: Langfristig denken.

Das heißt nicht nur, dass die Inflation die Märkte tangieren kann. Nein, sondern auch, dass man nach einem zeitlosen Ausgleich suchen sollte. Womöglich schafft man es im Jahr 2022 nicht, die Inflation auszugleichen. Wohl aber bis zum Jahr 2025, diesen Effekt zu kompensieren und bis zum Jahr 2030 oder 2035 eine insgesamt positive Rendite einzufahren. Diese sollte dann in der Lage sein, die Teuerung auszugleichen.

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Bei einer extremen Teuerung gibt es wenig, das hilft. Konservative Dividendenaktien mit 2 oder 3 % Dividendenrendite wirken kurzfristig wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Selbst durchschnittliche ETF-Renditen funktionieren nur noch begrenzt als Ausgleich. Deshalb ist es insgesamt wichtig, die Bekämpfung dieser Bedrohung für das eigene Vermögen als langfristigen Prozess anzusehen.

Mit soliden qualitativen Aktien ist ein Ausgleich jedoch möglich. Eine solide Preissetzungsmacht, stärkeres operatives Wachstum, Dividendenwachstum oder selbst die Entwicklung eines breiten Marktes über längere Zeiträume hinweg sollte helfen, dass Inflation über viele Jahre ihren Schrecken verliert.

Auch hier gilt: Nicht kurzfristig denken

Sollte die Inflation auf eine Marke von 10 % klettern, so wäre das eine weitere extreme Entwicklung. Sie zeigt jedoch umso mehr, wie entscheidend es ist, das eigene Vermögen zu schützen. Langfristig ist das noch immer mit Rendite und guten qualitativen Aktien möglich. Aufgrund solcher Prognosen ist es immer wichtiger, das Ersparte nicht schutzlos dieser Entwertung auszusetzen.

Momentan sind zwar auch die Marktverhältnisse insgesamt nicht gerade stabil, der Ukraine-Konflikt und die damit zusammenhängende Unsicherheit bilden eine zusätzliche Belastung. Aber auch das kann das langfristige Renditepotenzial vieler Aktien erhöhen und somit zu einem besseren Ausgleich führen.

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