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Monatliche Dividende: 3 Fehler, die mir passiert sind (& du nicht machen musst)

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Foto: The Motley Fool

Eine monatliche Dividende ist in der Theorie etwas Besonderes. Im Endeffekt ist es das regelmäßige Intervall, das die Handhabung erleichtern soll. Kosten wie die Miete oder Versicherungen fallen schließlich auch auf Monatsbasis an, mit der Ausschüttung kann man das kompensieren.

Allerdings ist eine monatliche Dividende das, was es ist. Man sollte es nicht überbewerten. Viele Fehler rühren daher. Riskieren wir einen Blick auf drei Fehler, die ich in diesem Themenkomplex gemacht habe und die du besser meiden solltest.

Monatliche Dividende: Niedrige Zahlungen mit Rendite kompensieren

Zunächst einmal sollten wir wiederholen, dass eine monatliche Dividende nicht automatisch mehr Ausschüttungssumme bedeutet. 4 % Dividendenrendite bei 1.000 Euro Einsatz sind 40 Euro Dividende brutto im Jahr. Ob wir das nun einmalig, 10 Euro pro Vierteljahr oder 3,33 Euro pro Monat erhalten: Das macht keinen Unterschied.

Die niedrigen Ausschüttungen versuchen einige Investoren jedoch zu kompensieren. Entweder mit einer möglichst hohen Dividendenrendite. Einige Dividendenaktien, die unternehmensorientiert nicht unbedingt die beste Wahl sind, können hier Abhilfe leisten. Oder selbst ETFs, die einen merkwürdigen zyklischen Mix offenbaren. Das kann für einige Zeit gut gehen. Trotzdem ist der unternehmensorientierte Mix die Basis für die zukünftigen Ausschüttungen.

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Eine monatliche Dividende sollte man daher nicht aufgrund ihrer Stückelung versuchen, mit maximaler Allokation zu kompensieren. Zu großes Klumpenrisiko und teilweise eben auch Unternehmen, die mit viertel- oder jährlicher Dividende nicht zur engeren Wahl zählen würden, sollten nicht aufgrund des Zahlungsintervalls priorisiert werden.

Nur noch Fokus auf dieses Thema

Die finanzielle Freiheit und eine drohende Rentenlücke mögen in gewisser Weise blind machen. Gerade deshalb sollte der Fokus auf eine monatliche Dividende nicht den ganzen Ansatz prägen. Selbst wenn man auf vierteljährliche Ausschütter übergeht: Das Timing, in jedem Monat eines Jahres eine Ausschüttung zu erhalten, führt ebenfalls zu Kompromissen, die man ohne das Intervall nicht eingehen würde.

Es ist nett, eine monatliche Dividende zu erhalten. Zudem kann es einem helfen, mit dem passiven Einkommen in jedem Monat besser über die Runden zu kommen. Trotzdem gibt es sehr viel Qualität und bessere Auswahlmöglichkeiten häufig mit einem Zahlungsintervall, das man vielleicht nicht favorisiert.

Monatliche Dividende: Anderweitige Qualitäten

Anstatt auf eine monatliche Dividende zu achten, empfiehlt es sich daher, auch auf andere Qualitäten zu achten. Dazu gehört die Aktienauswahl in einem erweiterten Kreis. Womöglich auch, dass man die Dividendenrendite und das Zahlungsintervall einem Wachstumspotenzial unterordnet. Vielleicht sogar der Verzicht auf eine Ausschüttung in Gänze, weil man eine sehr klare Chance ohne eine Dividende erkannt hat.

In zu engen Grenzen zu denken ist insgesamt ein teurer Fehler. Bei diesem Thema des passiven Einkommens mit einem fixen Intervall sieht man sehr häufig, dass die Vernunft der Gier untergeordnet wird.

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