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3 Top-Aktien für Elektromobilität

Elektroautos an E-Ladestationen
Foto: Getty Images

In 3 Sätzen

  • Tesla hat seine Fahrzeugproduktion in Schwung gebracht.
  • Ford setzt voll auf Elektrofahrzeuge und investiert entsprechend.
  • Rivian könnte das nötige Geld haben, um seine Visionen zu verwirklichen.

Im Automobilsektor ist ein Wechsel von Benzinern hin zu batteriebetriebenen Fahrzeugen im Gange. Die derzeitige Entwicklung des Transportwesens weckt ein großes Interesse an Aktien von Elektrofahrzeugen (EV). 

Aber da sich derzeit fast alle alten Hersteller und neuen Player mit dem Thema beschäftigen, kann es unübersichtlich sein, welche EV-Aktie man kaufen und halten sollte.

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Wer sich für EV-Aktien interessiert, findet hier drei, über die man sich in ein paar Jahren sehr freuen dürfte.

1. Tesla

Man könnte glauben, dass der kometenhafte Aufstieg von Tesla (WKN: A1CX3T) vorüber ist und die Kursgewinne durch sind. Wahrscheinlich wird man nicht die gleichen Renditen erzielen wie frühe Tesla-Investoren, aber das bedeutet nicht, dass das Unternehmen nicht immer noch eine großartige langfristige Investition ist. 

Die Fahrzeugproduktion von Tesla läuft derzeit auf Hochtouren. Im letzten Quartal stieg die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 70 %. Diese Steigerung ist an sich schon beeindruckend, aber sie wird noch besser, wenn man bedenkt, dass sie erreicht wurde, bevor das Unternehmen seine neueste Fabrik bei Berlin in Betrieb nahm.

Noch besser ist die Tatsache, dass Tesla Anfang April eine weitere Fabrik in Texas in Betrieb nehmen wird. Elon Musk, CEO von Tesla, sagte auf der jüngsten Bilanzpressekonferenz des Unternehmens, dass der Autohersteller die Fahrzeugauslieferungen im Jahr 2022 um 50 % gegenüber 2021 steigern werde. Das zeigt, wie gut der Fertigungsprozess des Unternehmens derzeit funktioniert. 

Während andere kleinere Elektroautohersteller Schwierigkeiten haben, ihre Produktion in Gang zu bringen, befindet sich die Fahrzeugproduktion von Tesla im Höhenflug. Und da die Elektroautos noch in den Kinderschuhen stecken – nur 9 % aller im letzten Jahr verkauften Pkw waren Elektroautos –, hat Tesla noch einiges vor sich.

2. Ford 

Es gibt auch andere traditionelle Autohersteller, die einen Platz auf dieser Liste verdienen, aber die Transformation der Ford Motor Company (WKN: 502391) hin zu Elektrofahrzeugen ist besonders interessant.

Zunächst einmal hat das Unternehmen bereits ein erfolgreiches Elektroauto im Angebot – den Mustang Mach-E – und lieferte im Jahr 2021 beeindruckende 27.140 Stück davon aus. Aber das ist natürlich erst der Anfang. Das Unternehmen wird nächstes Jahr mit der Auslieferung seines vollelektrischen F-150 Lightning beginnen. Man hat bereits 250.000 Vorbestellungen. 

Ford hat in der Vergangenheit gesagt, dass man bis 2023 600.000 Elektrofahrzeuge produzieren wolle. Aber die Pläne gehen weit darüber hinaus. Das Unternehmen schätzt, dass bis zum Ende dieses Jahrzehnts 40 % der verkauften Fahrzeuge Elektrofahrzeuge sein werden. 

Die Geschäftsführung von Ford hat das Unternehmen kürzlich in zwei unterschiedliche Segmente aufgeteilt: das traditionelle Geschäft mit Benzinern und das expandierende Geschäft mit Elektrofahrzeugen. Das wird Ford nicht nur dabei helfen, sich auf seine neuen EV-Produkte zu konzentrieren, Berichten zufolge gibt das Unternehmen auch 20 Mrd. US-Dollar für den Ausbau seiner EVs aus. 

Andere traditionelle Autohersteller rechnen ebenfalls mit einem enormen Anstieg im Bereich der Elektroautos. Aber Fords frühe Schritte in den Markt und seine starken ersten Reservierungen für F-15 Lightning Trucks deuten darauf hin, dass das Unternehmen langfristig ein guter Gewinner im Bereich der Elektroautos sein könnte. 

3. Rivian 

Ich weiß, dass die Aktie von Rivian (WKN: A3C47B) derzeit nicht gerade beliebt ist. Aber trotz des jüngsten Gegenwinds für das Unternehmen denke ich, dass Rivian eine gute langfristige Investition sein könnte.  

Erstens: Wenn Rivian seine Produktionsziele in den kommenden Jahren erreichen kann, könnte das Unternehmen eine erhebliche Expansion im Bereich der Elektrofahrzeuge erleben. Rivian sagt, dass es in diesem Jahr nur 25.000 Fahrzeuge produzieren werde. Doch die Kapazität seines Werks in Normal, Illinois – und eines neuen Werks, das in Georgia in Betrieb gehen soll –, könnte in den kommenden Jahren 600.000 erreichen. 

Und das ist erst der Anfang der EV-Ziele von Rivian. Die Geschäftsleitung strebt die Produktion von 1 Million Fahrzeugen bis 2030 an. Könnte das Unternehmen dieses Ziel verfehlen? Auf jeden Fall. Aber Investoren sollten bedenken, dass Rivian derzeit mehr als genug Bargeld hat, um seine massiven Fahrzeugproduktionspläne zu finanzieren. 

Rivian verfügte Ende 2021 über beeindruckende 18,4 Mrd. US-Dollar an Barmitteln, die das Unternehmen in den nächsten Jahren für den Bau neuer Werke verwenden wird. Etwa das Werk in Georgia, an dem gerade gearbeitet wird. 

Zusätzlich zu den liquiden Mitteln stößt Rivian mit seinem vollelektrischen Pickup-Lkw R1T und seinem Geländewagen R1S in eine einzigartige Nische auf dem Markt für Elektrofahrzeuge vor. Die Tatsache, dass Rivian als erstes Unternehmen in diesem Bereich tätig ist, könnte dem Unternehmen einen Vorteil gegenüber traditionellen Autoherstellern verschaffen. Die müssen nämlich fortan zweigleisig fahren. 

Zugegeben, nichts davon ist ein Selbstläufer für Rivian. Es ist ein junges EV-Unternehmen in einem aufstrebenden Markt. In den kommenden Jahren kann für Rivian vieles schiefgehen. 

Aber dank der Liquidität, der hervorragenden EV-Technologie, die in den nächsten Jahren in die Produktion gehen könnte, und dem Potenzial, den Markt für EV-Pickups und SUVs früher als einige seiner Konkurrenten zu erschließen, lauert hier vielleicht eine große Chance.

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Chris Neiger besitzt keine der angegebenen Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. Dieser Artikel erschien am 29.3.2022 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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