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TeamViewer-Aktie: Sind die Weichen 2022 für ein besseres 2023 gestellt?

Foto: Getty Images

Bei der TeamViewer-Aktie (WKN: A2YN90) ist das Börsenjahr 2022 ebenfalls durchwachsen gewesen. Der Aktienkurs verlor zwar lediglich ca. 5 % an Wert. Jedoch notiert der DACH-Tech-Konzern auf einem Niveau, das bereits sehr, sehr tief ist. Im Sommer des Jahres 2020 knackten die Anteilsscheine schließlich noch ein Rekordhoch von über 50 Euro.

Weiterhin gilt daher, dass TeamViewer ca. 75 % seines Börsenwertes verloren hat. So weit, so gut. Aber hat das Management im Jahr 2022 die essenziellen Weichen dafür gestellt, dass man im Jahr 2023 wieder durchstarten kann? Sehen wir uns das heute etwas näher an.

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TeamViewer-Aktie: Besserung in Sicht?

Wenn ich das Jahr 2022 für die TeamViewer-Aktie Revue passieren lasse, so sehe ich einige Verbesserungen. Zunächst startete man mit einigen kleineren Veränderungen. Aktienrückkäufe sind eingeführt worden, womit man den Aktienkurs stützen wollte. Wobei ich das wirklich als marginalsten Aspekt betrachte. Über alldem steht schließlich die Frage: Hätte man diese Mittel nicht sinnvoller investieren können?

Allerdings hat das Management an einer sehr essenziellen Stelle Fortschritte gemacht: Bei den Sponsoring. In den letzten Wochen ist bekannt geworden, dass das Management sein teures Sponsoring bei Manchester United deutlich reduzieren konnte. Zwar ist man damit nicht mehr auf dem Trikot drauf. Jedoch zweifelten Skeptiker sowieso, ob dieses teure Sponsoring einen nachhaltigen Effekt für das Wachstum bedeutete.

TeamViewer verzeichnete innerhalb der ersten neun Monate des Jahres 2022 zudem einen Umsatz von 415,4 Mio. Euro, mit einem Plus von 13 % bleibt das Unternehmen zumindest im Wachstumsmodus. Das Ergebnis je Aktie blieb mit 0,23 Euro außerdem im profitablen Bereich und wuchs sogar um 112 % im Jahresvergleich. Auch ein freier Cashflow in Höhe von 98,6 Mio. Euro zeigt, dass man in den schwarzen Zahlen bleibt. Das sind sehr positive Eigenschaften, die wir aus dem Jahre 2022 mit in das neue Börsenjahr 2023 nehmen können.

Alles in allem: Besser!

Ich sehe bei der TeamViewer-Aktie so manche Verbesserung. Der größte Pluspunkt ist, dass das Management das Sponsoring deutlich reduzieren konnte. Das bedeutet, dass man zukünftig mehr freie Mittel für die eigene Growth-Story haben dürfte. Selbst Investitionen in anderes Marketing oder neue Vertriebswege könnten effizienter sein als ein Trikot-Sponsoring.

Die Zahlen bei der TeamViewer-Aktie sind so weit solide, und kleinere kursstützende Maßnahmen hat es ebenfalls gegeben. Ich bin daher gespannt, was das kommende Börsenjahr 2023 wirklich für das Tech-Unternehmen bereithält.

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Vincent besitzt Aktien von TeamViewer. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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