E-Commerce, One-Hit-Wonder oder defensiver Megatrend: Ich glaube, ich habe die HelloFresh-Aktie vollkommen falsch gesehen

Ein Mann in einer Küche hält eine HelloFresh-Box mit Nahrungsmitteln
Foto: HelloFresh

Die HelloFresh-Aktie (WKN: A16140) hat im Rahmen der Corona-Pandemie einen ordentlichen Run hingelegt. Zwischenzeitlich sind die Kochboxen wirklich der absolute Renner gewesen. Natürlich half es, dass es den Verbrauchern nur unter schwierigen Bedingungen möglich war, einzukaufen.

Für mich ist HelloFresh lange Zeit ein One-Hit-Wonder gewesen, das in der Pandemie einen Aufschwung erlebte, wo aber vermutlich schnell wieder Ernüchterung eintritt. Trotzdem geben die aktuellen Zahlen dem Unternehmen recht: In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 wuchs der Umsatz erneut um ca. 29,9 % auf 5,7 Mrd. Euro. Mit der Pandemie ist es in weiten Teilen des Jahres 2022 vorbei gewesen.

🙌 Was ist dir unsere Arbeit wert?

Wir bei Aktienwelt360 denken, dass gutes Investieren mit guten Informationen beginnt. Das treibt uns an, täglich neue kostenlose Artikel für dich zu veröffentlichen, die tiefer gehen als die Berichte der anderen Aktienportale dort draußen.

Leider hat gute Recherche ihren Preis. Aber wir sträuben uns dagegen, deshalb aus Aktienwelt360 eine Halde für unseriöse Onlinewerbung zu machen. Um weiter unabhängig bleiben zu können, wenden wir uns heute an dich: Sag uns, was dir unsere Artikel wert sind! Über den folgenden Link kannst du kinderleicht einen Beitrag leisten, der uns hilft, dich weiter mit hochwertigen Inhalten zu versorgen.

BEITRAG LEISTEN

Ich glaube, dass wir zumindest von einem guten Geschäftsmodell im E-Commerce sprechen können. HelloFresh hat ein Produkt, das viele Verbraucher zu schätzen gelernt haben. Möglicherweise etabliert sich das Angebot in einer Nische, in der noch die wenigsten die Kochboxen sehen.

HelloFresh-Aktie: Alltagsgewohnheit!

Für viele Kunden scheint das Angebot von HelloFresh zum Alltag zu gehören. Auch das geht aus den Zahlen des Unternehmens ziemlich eindeutig hervor. Rund 7,5 Mio. Kunden bestellen im Durchschnitt vier Mal pro Quartal. Zwar hat es einen leichten Rückgang bei den durchschnittlichen Bestellungen in den letzten Quartalszahlen gegeben, trotzdem erweisen sich die Werte als ziemlich beständig.

Es spricht vieles dafür, dass die Kochboxen für die Verbraucher inzwischen dazugehören. Vermutlich ersetzen die E-Commerce-Leistungen nicht den alltäglichen Einkauf, dafür sind die Produkte zu spezifisch und ersetzen lediglich das Mittag- oder das Abendessen. Aber HelloFresh hat eine gute Möglichkeit, sich als Alternative zwischen Einkaufen und Selbst-Kochen oder dem Restaurant durchzusetzen.

Wer keine Ahnung hat, was man kochen soll oder tendenziell unkreativ (oder womöglich auch unbegabt in der Küche) ist, der kann einfach bei HelloFresh Kochboxen bestellen. Es braucht kein Hirnschmalz, kein Rezeptekramen oder sonstigen Aufwand. Die Kunden bekommen, was sie brauchen, und die nötigen Anweisungen dazu.

Insgesamt kann dieses Modell eine Erfolgsgeschichte für HelloFresh sein. Die Einfachheit und das „vollwertige“ Produkt erleichtern vielen das Kochen zu Hause. Vielleicht nicht an jedem Tag, aber das muss auch nicht sein. Für den langfristigen Erfolg reicht es, wenn mehr und mehr Verbraucher das HelloFreshen für sich als möglichen dritten Weg zwischen Selbst-Kochen und Essen-Gehen etablieren.

Es geht um die Etablierung

Natürlich ist es noch etwas früh, um ein endgültiges Fazit zu ziehen. Trotzdem sehe ich HelloFresh auch aufgrund der guten Zahlen und der nach wie vor hohen Akzeptanz auf einem guten Weg, sich als dritte Möglichkeit zu etablieren. Kochboxen sind für mich weniger ein One-Hit-Wonder, als ich es ursprünglich selbst gedacht hätte.

Wie groß das Marktpotenzial werden kann? Das ist die Frage, die jetzt relevant ist. Für mich ist es jedoch erst einmal die entscheidendere Erkenntnis, dass die Kochboxen voraussichtlich gekommen sind, um zu bleiben.

Sichere dir deinen Anteil am 1,83 Billionen (!) US-Dollar-Markt: 3 Aktien, um mit der Digitalisierung ein Vermögen zu machen

Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten: Obwohl viele Growth-Aktien gecrasht sind, hat das Wachstum bei echten Innovatoren nicht aufgehört. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich seinen Anteil an diesem Markt zu sichern, der für die Wirtschaft einen Benefit von bis zu 1,83 Billionen (!) US-Dollar generieren kann. Aktienwelt360 hat die drei Namen parat, die sich weitsichtige Investoren jetzt günstig ansehen.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



Das könnte dich auch interessieren ...