In die Zukunft sehen kann niemand!

Ein Mann mit Adidas-Kappe blickt im Sonnenuntergang durch ein Fernglas in die Ferne
Foto: Francis Seura via Pexels

Die Zukunft ist wichtig für all diejenigen, die erfolgreich mit Aktien sein möchten. Trotzdem ist es unmöglich, ein exaktes Bild der kommenden Handelstage oder Wochen, selbst Monate oder einzelner Jahre zu skizzieren.

Es passiert dennoch ein ums andere Mal. Erst kürzlich erschien in einer großen, überregionalen Tageszeitung mal wieder ein Beitrag, der suggerierte, ein ETF würde eine Rendite von 35 % pro Jahr im Durchschnitt erzielen. Vergessen sollten wir auch nicht die vielen möglichst exakten und auf den Euro genauen Kursziele, die Analysten ausgeben. Wie viele hiervon wohl ins Schwarze treffen? Deren Prozentzahl dürfte einstellig sein.

Wenn niemand in die Zukunft sehen kann, aber das Abbilden der Zukunft für unseren Erfolg so wichtig ist: Wie gehen smarte Investoren dann vor? Es gibt ein Hilfsmittel, das dir dennoch Erfolg bringt.

Die Zukunft: Eine grobe Tendenz

Im Endeffekt muss ein Investor nicht derart die Zukunft aufzeigen können, dass sie möglichst konkret ist. Es reicht, wenn wir Annahmen und Hypothesen aufstellen, die in Summe wahrscheinlich sind. Ja, die uns in Summe einen Erfolg und eine gute Rendite bescheren, ohne dabei zu komplex zu sein.

Das bedeutet konkret: Wir müssen als Investoren eher die Wachstumsmärkte identifizieren, die vielversprechend erscheinen. Ohne exakt ein Marktpotenzial auf die Milliarde bestimmen zu müssen. Wir müssen uns um die grobe Tendenz einer Aktie und ihr Wachstum kümmern. Das heißt: Eine Annahme treffen, dass ein Unternehmen um beispielsweise 15 % pro Jahr wächst, um attraktiv zu sein. Mindestens. Aber wir müssen nicht exakt berechnen, ob 12,3 % Umsatzwachstum letztlich ausreichend sind. Das sind die wesentlichen Beispiele, die dir aufzeigen, wie eine solche Tendenz aussehen kann.

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Wir können dabei auf Hilfen aus der Gegenwart zurückgreifen. So beispielsweise ein Management, das eine solide Perspektive aufzeigt, ohne überambitionierte Ziele anzugehen. Wettbewerbsvorteile sichern hingegen eine vielversprechende Zukunft ab. Gefragte Produkte, wenig ernsthafte Konkurrenz und solche weichen Faktoren sind die Schlüssel zur Bestimmung eines möglichst wahrscheinlichen Bildes der Zukunft. Ohne eben zu exakt sein zu müssen.

Die Zeit ist auch unser Freund

Wenn wir dann noch als Investor den cleveren Schritt gehen, nicht jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr bestimmen zu wollen, dann machen wir bereits sehr viel richtig. Innovation und gute Unternehmen werden langfristig gute Renditen bescheren. Da ist es unerheblich, ob der Erfolg in einem Jahr oder in dreien, selbst in zehn Jahren eintritt. Entscheidend ist, dass wir eine grobe Tendenz erkennen, die unserer Ansicht nach möglichst valide ist.

Wie gesagt: In die Zukunft sehen kann niemand. Es wird einem zwar so manches Mal suggeriert. Aber eigentlich sind es Modelle der Zukunft, die aufgestellt werden und die können besser oder schlechter sein. Besser für dich, wenn du dich mit der nötigen Akribie an ein gutes Modell heranwagst. Ohne selbst zu exakt sein zu wollen.

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