Diese Aktie profitiert vom Megatrend Cybersecurity – und hat starkes Aufholpotenzial!

Das Bild zeigt ein Logo mit Schriftzug Security. Darauf klickt eine Maus vom PC.
Foto: Pixabay via Pexels

Irgendwie scheinen wir mit unseren schwedischen Empfehlungen beim Timing kein Glück zu haben. Denn kaum ist Yubico (WKN: A2QRSP) einen Monat auf unserer Scorecard beim Nebenwerte Navigator, erschreckte der Hersteller von Hardwarekeys für Internetsicherheit in seinem Quartalsbericht mit einem Umsatzrückgang von fast 20 %! Die Yubico-Aktie reagierte entsprechend und gab ebenfalls zunächst fast 20 % ab.

Im Laufe des Tages erholte sich das Papier jedoch, als viele Marktteilnehmer zunehmend realisierten, dass es für den Rückgang gute Gründe gab und die Yubico-Geschichte noch lange nicht vorbei ist.

Aber der Reihe nach: Ganz oben steht beim Umsatz ein Minus von 18,8 % von 614 auf 499 Mio. Kronen. Das ist schon mal ein Brett. Ein wesentlicher Punkt ist die Stärke der Schwedischen Krone, die 7,4 Pprozentpunkte des Rückgangs – also mehr als ein Drittel – ausmachte. Bei vergleichbaren Währungen relativiert sich der Rückgang also auf „nur“ noch 11,4 %.

Die Umstellung des Geschäftsmodells als Ursache

Yubico hat an dieser Stelle das gleiche Problem, das viele IT-Firmen schon vorher hatten: Die Umstellung von Einmalverkäufen auf ein Abo-Modell („YubiKeys-as-a-Service“) kostet kurzfristig Umsatz, bringt aber auf lange Sicht mehr Erträge. Viele Kunden, vor allem in Europa und hier zuvorderst Deutschland, halten sich konjunkturbedingt mit IT-Investitionen zurück, was auf die Einmalverkäufe (minus 24 %) durchschlägt. Starke Aboverkäufe, vor allem in den USA, können das dann trotz eines Plus von 32 % nicht rausreißen. Zumindest noch nicht.

Yubico konzentriert sich auf Großkunden und dort vor allem auf wichtige Mitarbeiter in sensiblen Funktionen. Wenn die Unternehmen dann sehen, dass YubiKeys einfach zu bedienen sind und die Sicherheit erhöhen, ist es das Ziel, dass weitere Mitarbeiter YubiKeys bekommen, und das idealerweise im Service-Modell (also im Abo). So soll Yubico weiter wachsen und eben auch die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR). Im zweiten Quartal 2025 hat das funktioniert: Die ARR stiegen gegenüber dem Vorjahr um 37,1 % auf 394 Mio. Kronen.

Aktienwelt360 Aktienkompass

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Benchmark

+74,81%

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Yubico-Aktie: Der operative Trend stimmt!

Branchen, die ein besonderes Interesse an YubiKeys haben, sind Finanzen, die öffentliche Hand, Verteidigung sowie KI-Firmen. CEO Mattias Danielsson sagte im Analystencall, dass selbst große und bekannte KI-Unternehmen YubiKeys ordern, weil man selbst (oder vielleicht gerade?) in KI-Zeiten einen physischen Schutz der Daten brauche und Yubico hier führend sei.

Aber kommen wir zurück zum zweiten Quartal: Das Geschäft von Yubico ist sehr gut skalierbar. Was in guten Zeiten den Gewinn überproportional steigen lässt, wirkt in schlechten Zeiten natürlich umgekehrt: Der Nettogewinn ging um 91,4 % auf 8,9 Mio. Kronen oder 10 Öre pro Yubico-Aktie zurück.

Damit kann niemand zufrieden sein …

… und das Management von Yubico ist es am allerwenigsten. CEO Danielsson ist für das zweite Halbjahr dennoch optimistisch, weil es eine ganze Reihe neuer Buchungen gebe und das Momentum, das im Frühjahr schwach war, zum Ende des Quartals hin wieder angezogen habe.

Einen konkreten Ausblick auf die nächsten Monate gab er nicht. Vielmehr betrachtet er das Geschäft in Drei-Jahres-Zeiträumen. So lange gehen die Serviceverträge, und die Umsätze in diesen drei Jahren sollen höher sein als Einmalverkäufe im alten Modell. Ein konkretes Quartal kann immer vom Abschluss einzelner Verträge beeinflusst sein, und gerade, wenn ein Großkunde einen Vertrag am 1. Oktober statt am 30. September unterschreibt, kann das ein einzelnes Quartal verändern, obwohl das große Bild gleich bleibt. Die langfristigen Ziele (25 % jährliches Umsatzwachstum sowie eine EBIT-Marge von 20 %) gelten weiterhin – das sollte Investoren der Yubico-Aktie beruhigen.

Wir bleiben Fans der Yubico-Aktie

Uns gefällt diese langfristige Denkweise. Wir betrachten dieses Quartal als ein Schlagloch, durch das schnell wachsende Unternehmen immer mal wieder fahren müssen. Der langfristige Ausblick ist intakt und wir halten natürlich weiterhin an unserer Kaufempfehlung für den skandinavischen Nebenwert fest. Und auch die Börsianer sehen das wohl so: Nach dem anfänglichen Kurseinbruch drehte die Yubico-Aktie vorübergehend sogar in den positiven Bereich.

Die aus unserer Sicht größte Chance für die Yubico-Aktie bleibt auch bestehen: Die Online-Betrugsversuche durch Phishing und Co. dürften nur zunehmen, und das Thema Cybersecurity beziehungsweise digitale Sicherheit wird zu einem immer wichtigeren Megatrend.

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