Diesen einen Fehler machen 90 % der Aktionäre – bist du auch betroffen?

Ein Mann fasst sich entsetzt an die Stirn
Foto: Alireza Gharibeh via Pexels

Niemand ist perfekt, Aktionäre machen Fehler. Wenn es an der Börse einen Volkssport gibt, dann ist es wohl dieser: den perfekten Zeitpunkt zum Kaufen oder Verkaufen zu verpassen. Viele Anleger steigen zu spät ein, wenn die Kurse bereits stark gestiegen sind, und verkaufen zu früh – oder umgekehrt.

Der Grund dafür liegt selten in mangelndem Wissen über Wirtschaft oder Charttechnik, sondern viel häufiger in der menschlichen Psyche. Unser Gehirn liebt schnelle Belohnungen, doch für Börsenerfolg sind vor allem Geduld und Disziplin erforderlich.

Großer Fehler: Emotion schlägt Strategie

Der häufigste Fehler besteht darin, sich von Emotionen leiten zu lassen. Euphorie treibt viele Börsianer dazu, Aktien zu kaufen, wenn die Kurse bereits auf Höchstständen sind.

Angst wiederum sorgt in Phasen mit fallenden Kursen dafür, dass sie hastig verkaufen – ein Verhalten, das dem Muster der Verlustaversion folgt , einem der zentralen Konzepte der Verhaltensökonomie.

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Studien zeigen dabei sehr deutlich, dass der Schmerz eines Verlusts etwa doppelt so intensiv empfunden wird wie die Freude über einen gleich hohen Gewinn. An der Börse führt das dazu, dass Anleger Verluste um jeden Preis vermeiden wollen – und dabei oft den langfristigen Ertrag opfern. Doch das ist am Ende ein gewaltiger Fehler.

Die Rendite-Lücke bei der Aktienanlage

Eine Untersuchung des US-Instituts Dalbar belegt, wie teuer dieser Fehler sein kann. Über einen Zeitraum von zwanzig Jahren lag die durchschnittliche Rendite privater Anleger rund vier Prozent pro Jahr unter der des Gesamtmarktes. Ganz schon viel, oder?

Diese Lücke entsteht fast ausschließlich durch falsches Timing. Wer also glaubt, die kurzfristigen Bewegungen des Marktes erfolgreich vorhersagen zu können, irrt in den meisten Fällen. Auf lange Sicht summiert sich dieser Unterschied zu einem unglaublichen Verlust. In zu vermeiden kann also schon entscheidend dazu beitragen, den Markt zu schlagen.

System statt Bauchgefühl!

Die Lösung ist ebenso einfach wie schwierig umzusetzen. Man benötigt ein klares System und muss sich einfach nur diszipliniert daran halten.

Wer seine Anlagestrategie einmal festlegt, den Zeithorizont bestimmt und Kursbewegungen in einem langfristigen Kontext bewertet, kann emotionale Schnellschüsse verhindern. Der Markt belohnt Geduld statt Hektik.

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