Was du erwarten kannst, wenn du jetzt 1.000 Euro in die Fresenius-Aktie investierst

Fresenius Flaggen wehen im Wind vor der Hauptversammlung.
Foto: Fresenius SE & Co. KGaA

Bei Fresenius (WKN: 578560) haben wir vor einiger Zeit auf einen Gesundheitskonzern gesetzt, von dem wir uns Wachstum erhofften. Es trat allerdings bittere Ernüchterung ein: Denn gerade in den späten 2010er Jahren und während der Corona-Pandemie hat es kaum Wachstum gegeben. Die Fresenius-Aktie fiel und korrigierte bis auf Value-Niveau.

Mittlerweile setzt CEO jedoch seinen Konzernumbau fort, reduziert das Geschäft auf die Kernbereiche Kabi (Ernährung, Infusionen, Arzneimittel und Medizinprodukte) und Helios (Kliniken in Deutschland und Spanien). Das schärft den Konzern und führt zu deutlich besseren Ergebnissen. In den letzten drei Jahren stieg die Fresenius-Aktie im Kurs um 95 %.

Fresenius-Aktie: Der Turnaround geht weiter

Auch im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 sehen wir die bessere Tendenz. Fresenius erreichte ein Umsatzwachstum von 6 % auf 5,47 Mrd. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs der Gesundheitskonzern ebenfalls um 6 % auf 574 Mio. Euro. Das Ergebnis je Fresenius-Aktie konnte sogar um 14 % auf 0,62 Euro gesteigert werden. Das Management kommentierte das mit einem „exzellenten“ Wachstum. Vermutlich will man dafür auch etwas Lob einstreichen.

Wir sehen auch, dass die schlanke Konzernstruktur agiler ist. Kabi schaffte es, den Umsatz um 6 % währungsbereinigt auf 2,14 Mrd. Euro zu steigern. Wohingegen Helios ein gutes Wachstum um 5 % auf 3,24 Mrd. Euro schaffte. Im Konzern selbst gab es noch kleinere Umsatzerlöse von 96 Mio. Euro. Die sind strategisch aber nicht bedeutend. Wir sehen in Summe nun allerdings, dass der Gesundheitskonzern wächst, wobei insbesondere Helios auch mit Blick auf mögliche Währungseffekte ein stabiles Standbein bleibt. Da sich die Kliniken lediglich im Euroraum befinden, gibt es hier keinerlei Währungseffekte.

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Das Sorgenkind: Wie entwickelt sich die Verschuldung?

Die Verschuldung – eine wichtige Sorge für Investoren, die Fresenius-Aktien besitzen – konnte das Management auf ein Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA von 3,0 drücken. Das ist solide. Allerdings besitzt Fresenius weiterhin einen Eigenkapitalanteil in Höhe von 18,6 Mrd. Euro bei einer Verschuldung von 23 Mrd. Euro.

Eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Wert von vor ein paar Jahren. Zumal die reinen blanziell ausgewiesenen Finanzverbindlichkeiten bei jeweils ca. einer Milliarde Euro im kurzfristigen und langfristigen Bereich liegen. Dafür kommen jedoch Anleihen in Höhe von ca. 10 Mrd. Euro dazu, wovon 8,6 Mrd. Euro langfristig ausgegeben sind. Die Bilanz bleibt daher eher die Schwachstelle. Aber mit einem deutlichen Aufwärtsmomentum.

13+1 | RisikoReich

Wir denken aber insgesamt, dass Fresenius die richtige Strategie fährt: Konzentration auf Wachstum in den zwei wichtigsten Bereichen. Sowie mehr bilanzielle Sauberkeit für stärkere Substanzwerte.

Weiter so, Fresenius-Aktie!

Mit einem prognostizierten Umsatzwachstum von 5 % bis 7 % im Jahre 2025 und einem Ergebniswachstum zwischen 4 % und 8 % sind wir ebenfalls überaus zufrieden. Wir nehmen es CEO Michael Sen inzwischen ab, wenn er davon spricht, dass man im Rahmen der Restrukturierung starke Ergebnisse und ein sich beschleunigendes Moment sehe. Denn exakt das beobachten wir in den Zahlen des DAX-Gesundheitskonzerns.

Langfristig erwarten wir, dass Fresenius von einem zuverlässigen Wachstum von Gesundheitsleistungen aufgrund der älter werdenden Gesellschaft in wohlhabenden Weltgegenden und steigendem Wohlstand in weniger wohlhabenden Weltgegenden profitieren wird. Risiken für die Fresenius-Aktie, die wir besonders beobachten, sind die hohe Verschuldung und regulatorische Eingriffe in den Gesundheitsmarkt.

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