Ausverkauf bei Software-Aktien. Hier kaufe ich nach!

Ein silberner Button, auf dem "Kaufen" steht
Bild: Aktienwelt360, KI-generiert via ChatGPT

Wenn Angst um sich greift, wird an der Börse das Gehirn oft kurzfristig durch die Bauchhöhle ersetzt. Seit generative Chatbots wie ChatGPT, Gemini, Claude oder Grok die Welt erobern, greift das Narrativ um sich, klassische Software werde von künstlicher Intelligenz verdrängt.

Mit dem jüngsten Opus-Release 4.6 von Anthropic wurden Anleger besonders panisch – getrieben von „FOBO“, der Fear of Being Obsolete. Doch während schwach positionierte Anbieter tatsächlich an Relevanz verlieren mögen, entstehen bei den Schwergewichten der Softwarebranche gerade sehr spannende Einstiegsgelegenheiten. 

So günstig waren die Bewertungen von Softwareaktien lange nicht. Dabei gilt: Nicht jede Codezeile lässt sich einfach von einem Chatbot ersetzen.

Warum „AI eats Software“ zu kurz greift

Der Satz von Jensen Huang „AI eats Software“ klingt zwar griffig, ist aber nur die halbe Wahrheit. Ja, KI verändert Geschäftsmodelle, aber sie „frisst” nicht alle Software, sondern verschiebt Wertschöpfungsketten.

Unternehmen, die bereits tiefe Burggräben durch Ökosysteme, Netzwerkeffekte und Kundendaten besitzen, dürften von KI tendenziell mehr profitieren als verlieren. Genau diese Burggräben schützen vor Obsoleszenz. Dabei sehe ich einige Software-Aktien, auf die das zutreffen könnte.

Aktienwelt360 Aktienkompass

+84,00%

Benchmark

+71,51%

Aktienwelt360 Aktienkompass

+84,00%

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Die neuen KI-Gewinner der Software-Ära

Microsoft (WKN: 870747) ist ein Paradebeispiel: Das Unternehmen nutzt seine Dominanz in den Bereichen Office, Azure und GitHub, um KI tief zu verankern. Mit „Copilot” hat man keine neue Software geschaffen, sondern eine neue Nutzungsschicht über bestehender Infrastruktur. Die Aktie bekommt zu einem erwarteten KGV von 21.

Ähnlich stark aufgestellt ist SAP (WKN: 716460). Das Unternehmen spickt seine Business-Clouds zunehmend mit generativen KI-Funktionen, was einen klaren Wettbewerbsvorteil im Enterprise-Bereich darstellt. Auch diese Aktie kam unter die Räder, ist mit einem erwarteten KGV von 25 aber nicht mehr überteuert.

Profitieren könnte auch ServiceNow (WKN: A1J88U), da Automatisierung und Prozessmanagement durch KI produktiver und attraktiver werden. Hier wirkt das KGV von 34 noch hoch, doch gemessen am freien Cashflow liegt der erwartete Multiplikator nur bei 12. Ebenfalls zu nennen ist Salesforce (WKN: A0B87V), das dank riesiger Kundendaten und CRM-Kompetenz eine intelligente Vertriebsinfrastruktur aufbaut.

Und ja, es ist gut möglich, dass sich das Wachstum durch KI verlangsamt oder dass über Jahre hinweg ein wenig Geschäft wegbricht. Doch durch KI lassen sich diese Geschäftsmodelle noch schlanker aufstellen. Es dürfte also zu Profitabilitätssteigerungen kommen. Softwareprogrammierer durch KI sind keine knappen Ressourcen mehr.

Fazit: Burggräben statt Bauchentscheidungen

Anleger sollten sich nicht vom KI-Schreckgespenst leiten lassen. Wer jetzt selektiv in Unternehmen mit Plattformcharakter, treuen Nutzern und technologischem Vorsprung investiert, positioniert sich klug für das nächste Jahrzehnt. Die Zukunft gehört nicht denjenigen, die KI fürchten, sondern denjenigen, die sie beherrschen.

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Frank besitzt Aktien von Microsoft, SAP, Salesforce und ServiceNow. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Microsoft, Salesforce und SAP.



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