Diese 3 Aktien kaufe ich noch im März mit 1.000 Euro!

Noch im März ein paar Aktien kaufen? Warum nicht! Die Dividendensaison steht vor der Tür. Außerdem werden viele Bewertungen gerade jetzt preiswerter. Es handelt sich um einen Ausverkauf kurz vor der Phase, in der wir als Anleger sehr viel Geld zurückerhalten.
Trotzdem ist die Dividendensaison 2026 nicht mein Hauptaugenmerk. Als unternehmens- und langfristig orientierter Anleger kaufe ich auch im März nur Aktien, von denen ich die nächsten 20 Jahre profitieren möchte. Jedes Mal, wenn Geld in Aktien fließt, ist das eine sehr bindende Entscheidung.
Noch bevor dieser Monat endet, möchte ich jedoch drei Aktien gekauft haben. Welche das sind und warum? Verrate ich dir gerne. Lies‘ einfach weiter!
Fuchs: Diese Aktie kaufe ich mit mehr als 1.000 Euro!
Die erste Aktie, die ich noch im März erwerbe, heißt Fuchs (WKN: A3E5D5). Mein Plan ist, dass ich 100 Stammaktien von dem deutschen Mittelständler in mein Depot einziehen lasse. Der Kaufpreis dürfte entsprechend bei rund 2.900 Euro liegen, wenn der Aktienkurs jetzt keine größeren Bewegungen in kurzer Zeit vollzieht. Aber warum Fuchs? Und warum der Ausflug in die Spezialchemie mit Schmierstoffen? Viele Beispiele wie BASF haben ja eigentlich gezeigt, dass diese Branche überaus zyklisch ist.
Nun, Fuchs ist hier ein wenig anders. Das deutsche Unternehmen hat gerade erst seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 präsentiert. Der Umsatz stieg um 1 % auf 3,56 Mrd. Euro. Beim Nettoergebnis hat es ebenfalls ein Wachstum um 1 % auf 306 Mio. Euro gegeben. Das ist absolut solide für die wirtschaftlich herausfordernde Zeit. Wir sprechen schließlich von einem Geschäftsjahr der Handelskonflikte, der Kriege und einer insgesamt schwachen Wirtschaft. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management nunmehr mit einem Umsatz von 3,8 Mrd. Euro. Das EBIT soll von 435 auf 450 Mio. Euro wachsen. Es scheint, als würden die laufenden zwölf Monate daher einen leichten Turnaround einläuten.
Die Aktie von Fuchs hat das wiederum noch nicht mitbekommen. Die Stammaktie notiert bei 28,30 Euro unmittelbar in der Nähe des 52-Wochen-Tiefs von 27,25 Euro. Mit einem KGV von 12,6 und einer Dividendenrendite von über 4 % halte ich die Bewertung für absolut fair bis günstig. Wir sprechen schließlich nicht nur von einem Konzern, der sich in der Chemiebranche als nicht so stark zyklisch präsentiert. Sondern von einer Aktie, bei der jetzt die 24. Dividendenerhöhung in Folge außerdem den Pfad zum Kreis der Dividendenaristokraten öffnet.
SAP: So langsam wird es sehr, sehr billig!
Die zweite Aktie, die ich im März noch kaufe, ist die von SAP (WKN: 716460). Die Anteilsscheine mögen fallen und weiter fallen. Das Narrativ im Markt lautet: Künstliche Intelligenz frisst die Software des DAX-Schwergewichts. Es hat immerhin seit dem Hoch im Februar des Jahres 2025 bei 283,50 Euro rund 48 % des Börsenwertes gekostet. Mittlerweile glaube ich jedoch, dass die Aktien von Deutschlands wertvollstem Softwarekonzern einfach zu preiswert werden.
Bei einem Aktienkurs von 147 Euro liegt das KGV mittlerweile bei 24. Bei einer Dividende je Aktie in Höhe von 2,50 Euro ermöglicht uns das Management eine Dividendenrendite von 1,7 %. Dafür, dass lediglich 40 % des Gewinns je Aktie ausgeschüttet werden, halte ich das für preiswert. Zumal SAP weiter wächst: Im Geschäftsjahr 2025 wuchs der Umsatz währungsbereinigt um 9 %. Das Cloud-Segment verzeichnete als wichtiger Wachstumstreiber einen währungsbereinigten Zuwachs von 26 %, während die Software-as-a-Service-Sparte um 27 % wachsen konnte. Eigentlich soweit solide, oder? Zumal der Backlog währungsbereinigt zwischen 25 % und 35 % gewachsen ist. Beim Ergebnis je Aktie konnte SAP bereinigt um Sondereffekte um 36 % wachsen. Ein Ergebnis je Aktie von 6,15 Euro war auch für mich die Basis für die Ermittlung des KGV.
Auch SAP hat die Dividende leicht erhöht. Meine These bleibt aber eher, dass der deutsche Softwarekonzern den Gewinn je Aktie mittel- bis langfristig um 10 % pro Jahr steigern kann. Trotz KI, aber mit Cloud und starker Software im Hintergrund. KI dürfte außerdem kaum dazu führen, dass viele Konzerne ihre Buchhaltung auslagern. Das wäre mit sehr viel Aufwand verbunden. Deshalb sehe ich jetzt einen großen Wert zu einem kleinen Preis.
American Tower: Ich kaufe weitere Aktien im März!
Zu guter Letzt kaufe ich im März noch Aktien von American Tower (WKN: A1JRLA). Die Anteilsscheine werden ebenfalls im Moment preiswerter. Sie sind allein in den letzten 30 Tagen um etwa 6,6 % eingebrochen. Doch warum? Das Geschäft entwickelte sich eigentlich solide. Im Geschäftsjahr 2025 wuchs der Umsatz um 5,2 % im Jahresvergleich auf 10,64 Mrd. US-Dollar. Bei den für uns Investoren wichtigen Funds from Operations gab es bereinigt ein Wachstum um 8,2 % auf 5 Mrd. US-Dollar. Wir sehen bereits hier, dass das Margenprofil mit fast 50 % auf eines der profitabelsten Geschäftsmodelle im Bereich der Real Estate Investment Trusts hindeutet. Das liegt an den Funktürmen, die überaus gut skalierbar sind.
Je Aktie liegen die Funds from Operations damit bei 10,76 US-Dollar. Das Kurs-FFO-Verhältnis ist mit 15,8 entsprechend preiswert. Die Aktie von American Tower ist trotz eines soliden und moderaten Wachstums zu einer Value-Aktie geworden. Mit einer Dividendenrendite von über 4 % krönt der REIT diese Stärke. Das Management erhöhte zuletzt die Ausschüttungssumme je Aktie von 1,70 US-Dollar auf die jetzt angekündigten 1,79 US-Dollar. Mit einem Dividendenwachstum von 5,3 % im direkten Vergleich setzt der REIT seine Dividendenwachstumsgeschichte weiter fort.
Kommen wir nun noch zu dem starken Geschäftsmodell: American Tower errichtet Funktürme, die für Mobilfunk verwendet werden. Jeder Turm kostet in der Anschaffung 250.000 bis 300.000 US-Dollar. Dafür können verschiedene Senderplätze an verschiedene Mobilfunkbetreiber vermietet werden. Dadurch sind diese Immobilien ausgezeichnet skalierbar, was Wachstum ermöglicht. Meine These bleibt, dass das Wachstum je Aktie mittel- bis langfristig bei etwa 5 % pro Jahr bleiben dürfte. Dafür ist die Aktie heute preiswert und deshalb kaufe ich im März weiter nach.
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Vincent besitzt Aktien von American Tower und SAP. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von American Tower, Fuchs SE und SAP.
