Buy the Dip mit „KGV“ 11: Diese Immobilien-Aktie landet als nächste in meinem Depot!

Bei so mancher Immobilien-Aktie mache ich gerne Buy-the-Dip. Das bedeutet, dass ich sie kaufe, wenn sie ein wenig korrigiert. Wird die fundamentale Bewertung günstiger und steigt die Dividendenrendite, so riskiere ich einen näheren Blick. Und schlage zu, wenn alles für mich passt.
Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 11 gilt dabei für mich als relativ preiswert. Insbesondere, wenn das zugrundeliegende Unternehmen eigentlich wächst und auch die Dividende weiter steigen kann. All das ist meiner Meinung nach jetzt bei der DEFAMA-Aktie (WKN: A13SUL) der Fall.
Die DEFAMA-Aktie korrigierte zuletzt von 30,80 Euro im November des Jahres 2025 bis auf 24,50 Euro. Buy the Dip bei dieser Immobilien-Aktie? Ich mache es und eröffne in Kürze meine erste Position.
DEFAMA: Was steckt hinter der Immobilien-Aktie mit dem „KGV“ von 11?!
Hinter DEFAMA steckt die Deutsche Fachmarkt AG. Es handelt sich hierbei um eine Immobiliengesellschaft, die sich auf Nahversorgungszentren spezialisiert hat. Das sind Einkaufsgelegenheiten, wo zum Beispiel ein Supermarkt, ein Discounter und ein Drogeriemarkt mit einer Textilfiliale und einem Haushaltswarengeschäft zusammenkommen. Die Anziehungskraft dieser Nahversorgungszentren ist gerade in kleinen und mittelgroßen Städten mittlerweile sehr hoch. Denn sie ersetzen teilweise den Charakter, den früher Innenstädte besaßen, und stellen die Versorgung der Anwohner sicher.
Bei einem Aktienkurs von aktuell 24,50 Euro und Funds from Operations je Aktie von 2,25 Euro liegt das Kurs-FFO-Verhältnis momentan bei 11. Bei Immobilien-Aktien handelt es sich hierbei um das aussagekräftigere KGV, auch wenn es das faktisch nicht ist. Aber es spiegelt die operative Stärke der DEFAMA-Aktie besser wider, da Wertveränderungen im Immobilienportfolio ausgeklammert werden.
Soweit zu den Basics. Jetzt zu der Frage: Warum hat die DEFAMA-Aktie überhaupt einen Dip gebildet? Und warum sehe ich genau jetzt eine große Chance für langfristig orientierte Investoren?
Ein hervorragendes Jahr 2025, gefolgt von einem Übergangsjahr 2026!
Bei der DEFAMA-Aktie stimmte im Geschäftsjahr 2025 wirklich alles. Das deutsche Unternehmen steigerte den Umsatz von 27,33 Mio. Euro im Vorjahr auf 31,44 Mio. Euro. Die Funds from Operations je Aktie wuchsen hingegen von 10,04 Mio. Euro auf 10,82 Mio. Euro. Je Aktie entsprach das einem Wert von 2,25 Euro, nach 2,09 Euro im Vorjahr. Dieses moderate Wachstum spiegelte sich bei einer insgesamt eher günstigen Bewertung in einem steigenden Aktienkurs wider. Nun folgt der Dip.
Denn im Geschäftsjahr 2026 gibt es an einigen Stellen kleinere Bremsen. Die Insolvenz der Kette Hammer führte zu Leerstand in einigen Immobilien. Außerdem zieht ein B1-Baumarkt aus. Durch den Leerstand rechnet das Management um CEO und Großaktionär Schrade lediglich mit stagnierenden Zahlen. Die Funds from Operations je Aktie dürften daher auf dem aktuellen Niveau verharren. Mit dem „KGV“ von 11 sehe ich diese Stagnation allerdings als eingepreist an. Bezeichnend ist auch: Das Neugeschäft, also neue Investitionen in weitere Projekte, fängt offenbar den Leerstand komplett auf, sodass es zumindest nicht zu einem Rückschritt kommt.
Das Management von DEFAMA hat seit dem Börsengang zudem in jedem Jahr die Dividende je Aktie erhöht. In diesem Jahr gibt es 0,63 Euro, nach 0,60 Euro im Vorjahr. Bei einer Dividendenrendite von 2,57 %, einem Ausschüttungsverhältnis von knapp 30 % und mit 5 % Dividendenwachstum halte ich die Gesamtbewertung für günstig bis maximal fair.
Das Management der Immobilien-Aktie hat bis 2030 viel vor!
Besonders spannend finde ich aber die mittel- bis langfristigen Aussichten. Bei der DEFAMA-Aktie sieht das Management weiteres Wachstumspotenzial nach dem Übergangsjahr in 2026. Bis zum Jahre 2030 soll die Immobilien-Aktie bedeutend anders aussehen. Das Portfolio soll von 352 Mio. Euro auf 500 Mio. Euro anwachsen. Bei den Funds from Operations je Aktie möchte das Management ein Wachstum auf 4 Euro erzielen. Es würde fast einer Verdopplung entsprechen und das Kurs-FFO-Verhältnis auf knapp über 6 sinken lassen. Bei einem Ausschüttungsverhältnis von 30 % würde die Dividendenrendite hingegen auf deutlich über 4 % anwachsen.
Meiner Meinung nach besteht die Chance, dass sich bei dieser Immobilien-Aktie jetzt ein letzter Dip ausbildet, ehe es mit dem operativen Wachstum gut nach oben geht. Deshalb eröffne ich jetzt eine erste, größere Position. Mit einem „KGV“ von 11, 2,6 % Dividendenrendite und auch einem Kurs-NAV-Verhältnis von etwas unter 1 sehe ich eine bedeutende Sicherheitsmarge. Aber: Die DEFAMA-Aktie wird sich voraussichtlich auch nicht innerhalb weniger Wochen oder Monate direkt verdoppeln. Es handelt sich bei dem deutschen Unternehmen eher um eine Chance, die den inneren Wert langfristig und stets ein kleines bisschen steigert.
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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von DEFAMA.