Billiges KGV! Darum könnten sich 2.000 Euro in die Evolution-Aktie auszahlen

Wir setzen mit dem Marktführer für B2B-Online-Casinospiele Evolution (WKN: A2PK19) auf einen weltweit wachsenden Online-Glücksspielmarkt. Nachdem wir zuletzt vor allem über die Schwäche im Kernmarkt Europa berichtet hatten, zeigen die Zahlen zum zweiten Quartal 2026 nun die erhoffte Stabilisierung: ein gutes Signal für die Evolution-Aktie.
Evolution-Aktie: Die wichtigsten Zahlen
Der Nettoumsatz fiel im zweiten Quartal noch um 1,2 %, währungsbereinigt stand jedoch ein Plus von 2,4 % zu Buche. Die EBITDA-Marge hielt sich stabil bei 65,9 % (Vorjahr: 65,9 %, Vorquartal: 65,4 %) – nach mehreren Quartalen rückläufiger Margen ein wichtiges Signal. Begünstigt durch die anhaltenden Aktienrückkäufe legte der Gewinn je Evolution-Aktie im Quartal dennoch um 4,7 % zu.
Besonders gut gefällt uns, dass die Region Europa (mit einem Umsatzanteil von 67 % weiterhin der wichtigste Markt für Evolution) nach mehreren Quartalen rückläufiger Umsätze im Quartalsvergleich um 3,5 % wuchs. Das Management rund um den seit über 10 Jahren amtierenden CEO Martin Carlesund bleibt zwar vorsichtig mit Blick auf die niedrigen Channelization-Raten (also den Anteil der Spieler, die auf regulierten statt unregulierten Plattformen spielen), sieht aber ermutigende Impulse etwa bei Game-Show-Formaten und der Nachfrage nach muttersprachlichen Tischen.
Lateinamerika bleibt mit 26,3 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr der Wachstumstreiber, auch dank des neu übernommenen Studios in Argentinien und einer lokalisierten Version des Erfolgsspiels „Ice Fishing“ für Brasilien. Der Umsatz in Nordamerika wuchs im Jahresvergleich um gute 9,5 %, befeuert durch den Rollout von „Monopoly Live“ in vier weiteren US-Bundesstaaten, ein zweites Studio in Michigan sowie die Expansion in den neu regulierten kanadischen Markt Alberta. Einzig in Asien gingen die Umsätze im Quartalsvergleich um 3,7 % zurück – Evolution kämpft hier weiterhin mit erhöhter Cyberkriminalität, die positive Entwicklungen an anderer Stelle teilweise auffrisst.
Was wir sonst noch gut finden
Insgesamt läuft es operativ also ordentlich bei Evolution. Neue Spiele aus der Hasbro-Partnerschaft („Monopoly Roulette“, „Monopoly Roll’em“) sowie erfolgreiche Eigenentwicklungen der letzten Jahre („Ice Fishing“) ziehen offensichtlich trotz teils schwieriger regulatorischer Bedingungen Nutzer im Wachstumsmarkt Online-Glücksspiel an. Die Cashflows sind unverändert stark, der Bestand liquider Mittel legte auf 1,15 Mrd. Euro zu. Und das obwohl allein im abgelaufenen Quartal 2,6 % aller ausstehenden Evolution-Aktien zurückgekauft wurden.
Zudem ist nun ein seit anderthalb Jahren schwelendes Risiko vom Tisch: Die seit Ende 2024 laufende Überprüfung der Glücksspiellizenz durch die britische Gambling Commission wurde im Juli gegen Zahlung von für Evolution unbedeutenden 4,75 Mio. Pfund abgeschlossen.
Unser Fazit zur Evolution-Aktie
Infolge dieser positiven Nachrichten hat sich der Aktienkurs ausgehend vom Tief vom Februar um rund 30 % erholt. Das KGV der Evolution-Aktie liegt nun bei 12. Auch wenn die Cyberkriminalität in Asien und der europäische Regulierungsdruck weiterhin Unsicherheitsfaktoren bleiben, empfinden wir diese Bewertung als günstig. Denn wir gehen weiterhin davon aus, dass Evolution als starker Player in globalen Wachstumsmarkt Online-Glücksspiel langfristig mit ordentlichen Raten wachsen wird.
10.000 % Rendite & mehr: Das Geheimnis von Amazon & Netflix geknackt!
Aktien wie Amazon, Netflix oder Monster Beverage haben in den letzten Jahrzehnten enorme Renditen gebracht. Mit dem richtigen Einstiegszeitpunkt waren sogar über 77.000 % Rendite möglich.
Dabei folgen solche Unternehmen klaren Mustern. In unserem kostenlosen Sonderbericht decken wir die Geheimnisse der besten Aktien auf – leicht verständlich und auf den Punkt gebracht.
Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Evolution AB.
