Das Geheimnis der besten Aktien: Den Erfolgsrezepten von Amazon, Netflix und Monster Beverage auf der Spur
Ein Sonderbericht von
Lieber Aktiensegler,
es gibt einige Aktien, die wir zu den besten der letzten Jahre und Jahrzehnte küren können. Amazon, Netflix und auch Monster Beverage stechen jedoch mit ihren bemerkenswerten Performances heraus:
- So hat Netflix seit dem Jahre 2014 um 2.621 % an Wert zugelegt.
- Amazon kommt seit Juni des Jahres 1998 auf eine Wertsteigerung von 53.651 %.
- Monster Beverage sticht mit einer Performance von 77.771 % seit dem Börsengang aus diesem Kreis sogar noch hervor.
Was bedeuten diese wirklich herausragenden Performances? Die einfache Antwort: Wenn du 1.000 Euro in Monster Beverage investiert hättest, würdest du hier alleine auf ein Vermögen von 777.000 Euro kommen. Amazon hätte dir in nicht einmal 30 Jahren zu einer Positionsgröße von mehr als einer halben Million Euro verholfen. Selbst Netflix wäre in elf Jahren mit einem Vermögenszuwachs auf 26.000 Euro ein hervorragender Wertsteigerer für das eigene Depot gewesen. Es sind solche Investitionen, die dich und dein Vermögen wirklich weit bringen. Aber solche Chancen sind natürlich selten.
Heute blicken wir aber bewusst nicht auf die Frage, ob Netflix, Amazon oder Monster Beverage noch immer ein Kauf sind. Wir schauen hinter die Kulissen und überlegen einmal, was das Geheimnis dieser Renditebringer ist. Mit einem guten Gespür und einer Prise Glück wirst du dann vielleicht auch ähnlich starke Aktien identifizieren, die dich über viele Jahre und Jahrzehnte zu einem gemachten Investor machen.
1) Gigantische Zukunftsmärkte und das Kreieren von kundenorientierten Ökosystemen
Netflix, Amazon und Monster Beverage besitzen eine wesentliche Gemeinsamkeit. Alle drei Konzerne adressieren gewaltige Märkte. Ob es das Streaming ist, der E-Commerce- und Cloud-Infrastruktur oder der Energydrink-Markt: Es sind Milliarden-Märkte, in die sich diese Weltkonzerne bestmöglich positioniert haben.
Der E-Commerce steckte im Jahre 2001 beispielsweise noch in den Kinderschuhen. Mit einem jährlichen globalen Umsatz von 235 Mrd. US-Dollar gab es zwar eine gewisse Relevanz. Auch das ist wichtig, dass die Märkte akzeptiert werden. Aber das größte Wachstum hat es erst danach gegeben. In diesem Jahr fällt beispielsweise die Marke von 5 Billionen US-Dollar. Amazon deckt davon die westliche Welt mit einem starken Ökosystem ab.
Ähnliches können wir beim Streaming beobachten. Der globale Markt lag im Jahre 2014 noch in zweistelliger Milliardenhöhe. Netflix machte selbst gerade einmal 5 Mrd. US-Dollar Umsatz in diesem Jahr. Der Markt liegt heute bei über einer halben Billion US-Dollar. Netflix schneidet sich hiervon eine sehr große Scheibe ab.
Ein drittes Beispiel? Sehr gerne. Energydrinks feierten zu Beginn der 2000er Jahre eine wachsende Beliebtheit, wobei Red Bull den Markt zunächst dominiert hat. Heute ist der Markt mit einem Umsatz von 78 Mrd. US-Dollar ebenfalls gigantisch im Getränke-Segment. Monster Beverage profitierte daher ebenfalls von einem enormen Wachstum. Zudem zeigen die Energydrinks, dass wachstumsstarke Märkte nicht immer spektakulär sein müssen.
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Die wachstumsstärksten Konzerne wie Amazon, Netflix oder Monster Beverage haben neben dem Wachstum im Markt gleichsam einen direkten Draht zu den Kunden gesucht. Amazon stellte die Kundenbedürfnisse über die eigenen und glänzte mit einem exzellenten Kundenservice. Bis heute, übrigens. Netflix hingegen beschäftigt sich intensiv mit der Frage, was die Nutzer sehen wollen und revolutionierte für die eigenen Anwender die Art, wie wir Fernsehen sehen. Monster Beverage konzentrierte sich hingegen auf eine starke Marke und verschiedene Geschmäcker. Auch hier: Um für jeden ein passendes Produkt anzubieten.
Merke daher: Die Suche nach den besten Aktien fängt in der Regel mit starken Märkten an. Konzentriere dich auf die Unternehmen, die diese Märkte am besten bedienen und den meisten Nutzen für die Kunden liefern. Selbst wenn es sie selbst zunächst Profitabilität kostet.
2) Der Verzicht auf kurzfristige Erfolge
Eng mit dem Kundenkontakt und dem Verzicht auf direkte Profitabilität verknüpft ist auch unser zweiter Aspekt. Denn Aktien wie Netflix und Amazon standen dafür ein, dass sie am Anfang ihre Wachstumsgeschichte priorisiert haben. Sie folgten einer konkreten Vision, einem Masterplan. Dabei haben sie den konventionellen Ansprüchen vieler Value-Investoren nicht genügt. Oder: Nicht einmal genügen wollen.
Riskieren wir dazu einen Blick zurück: Denn auch wenn die Erfolgsgeschichten von Amazon und Netflix mittlerweile Jahrzehnte umfassen, sind die beiden Konzerne noch nicht lange profitabel. Amazon wies so beispielsweise im Jahre 2014 noch kein positives Nettoergebnis aus. Netflix kämpfte hingegen im Jahre 2016 noch mit positiven Ergebnis. Nicht, weil die Geschäftsmodelle so schlecht gewesen sind. Sondern vor allem, weil das Management bessere Möglichkeiten für das Geld sah. Nämlich für Investitionen in den Aufbau des Geschäfts, Personal, Inhalte oder andere Wachstumsmöglichkeiten. Als Investoren hätten wir jedoch Jahre oder Jahrzehnte auf diesen Erfolg warten müssen. Aber es hätte sich gelohnt.
Merke dir: Die besten Wachstumsgeschichten entstehen daher nicht, indem ein Unternehmen schnell erfolgreich und profitabel wird. Nein, sondern indem ein Management den kurzfristigen Erfolg möglichst lange hinausschiebt und in Wachstum investiert. Damit baut man ein Ökosystem, eine großartige Marke und zugleich den Pfad für ein langanhaltendes Wachstum aus. Zeige dich daher nicht irritiert, wenn ein gutes und zugleich wachsendes Unternehmen lange braucht, um schwarze Zahlen zu schreiben.
3) Ein skalierbares Geschäftsmodell
Dennoch spielt die Profitabilität natürlich auch bei den besten Aktien eine Rolle. Wir von der Aktienwelt360 sind der Überzeugung, dass starke Unternehmen ein gut skalierbares Geschäftsmodell besitzen. Das führt zu wachsenden Gewinnen und nach der Phase des Aufbaus zu einer Neubewertung der Aktie durch ein konsequentes Gewinnwachstum.
Sehen wir uns das am Beispiel von Netflix etwas intensiver an: Netflix besitzt mittlerweile nämlich ein gut skalierbares Geschäftsmodell. Zwar sind regelmäßig Investitionen in neuen Content erforderlich. Aber die Menge an Nutzern steht nicht in einem Verhältnis zu den Content-Ausgaben. Das heißt: Selbst wenn Netflix beispielhafte 100 Mio. Abonnenten für Investitionen in Content, die Verwaltung und sein Geschäft benötigt, führen 101 Mio. Abonnenten zu einem Gewinn. Mit 102 Mio. Abonnenten kann Netflix seinen Gewinn verdoppeln, weil die Kosten nahezu gleich bleiben. Das ist der Vorteil von einem Plattform-Geschäft.
Wir sehen solche guten Unternehmen bereits sehr früh in der Wachstumsphase. Denn auch wenn Nettoergebnisse auf sich warten lassen, glänzen solche Geschäft häufig mit hohen Bruttomargen. Denn diese Kennzahl misst lediglich, welchen Materialeinsatz ein Unternehmen für welches Ergebnis erzielt. Hohe Werte deuten auf ein skalierbares Geschäftsmodell hin.
Merke daher: Die besten Aktien benötigen irgendwann Gewinne und ein enormes Gewinnwachstum. Suche daher frühzeitig nach solchen Geschäftsmodellen, die skalierbar sind und ein profitables Wachstum ab einer gewissen Reife ermöglichen.
4) Hohe Renditen auf das eingesetzte Kapital
Daneben sind die besten Aktien selbst gute Investoren. Das heißt: Sie erzielen auf ihren Kapitaleinsatz ein möglichst großes Wachstum. Das können viele Initiativen sein. Beispielsweise ein cleveres Marketing, das direkt neue Kunden oder Abonnenten anzieht. Oder auch der Ausbau von Content, der neue Nutzer anlockt. Selbst der Ausbau von Produktionskapazitäten kann dazu zählen. Wenn Monster Beverage beispielsweise eine neue Abfüllstation für 10 Mio. Euro errichtet und damit einen Umsatz von 10 Mio. Euro direkt erzielt, ist das eine gute Investition. Vor allem, wenn die Margen für die Produkte stimmen.
Hohe Renditen auf das eingesetzte Kapital müssen wir als Investoren dabei selbst ermitteln. Wir sollten tief in die Zahlen einsteigen und überprüfen, wo ein Unternehmen investiert und welche Ziele es damit verfolgt. In den Quartalszahlenwerken erkennen wir dann, ob es sich gelohnt hat.
Generell erzielen gute Unternehmen stets Eigen- und Gesamtkapitalrenditen im zweistelligen Prozentbereich. Gerne auch im höheren zweistelligen Prozentbereich. Das zeigt, dass sie effizient wirtschaften und als „Investoren“ erfolgreich sind. Wir profitieren hier vom Zinseszinseffekt. Nicht nur bei der Aktie, sondern auch beim Unternehmen selbst.
Merke dir daher an dieser Stelle: Unternehmen sind ebenfalls wie Investoren. Wenn sie gute Renditen auf das eingesetzte Kapital erzielen und mit neuen Investitionen Wachstum erzielen, steigt langfristig der Wert. Sowohl bilanziell (beim Eigenkapital), als auch bei den Umsätzen und irgendwann eben den Ergebnissen.
5) Weitsichtige Manager, die die Visionen tragen
Zu guter Letzt braucht es bei den besten Aktien stets visionäre Unternehmer, die den Gründer-Spirit und die Vision fortschreiben. Denken wir an Amazon: Jeff Bezos hat als CEO des heutigen Tech-Konzerns nie seine Mentalität verändert. Für ihn war jeder Tag ein neuer Anfang. Auch als sein Konzern stark gewachsen ist, hat er kleine Meetings einberufen und auf Funktionalität und Effizienz geachtet.
Zugleich war er es, der den Nutzerfokus maximierte und damit dem Einzelhandel, trotz der Distanz im E-Commerce, ernsthaft Konkurrenz gemacht hat. Es erforderte viel Arbeit. Harte Arbeit. Das Überwinden von Barrieren. Aber es gelang ihm mit einer klaren Vision und einem Fokus auf das eigene Produkt und die Stärken.
Ähnliches beobachten wir bei Netflix. Der Gründer Reed Hastings wusste, dass Fernsehen und Kaufen von DVDs nicht die Zukunft sind. Auch Vor-Ort-Videotheken fand er für zu umständlich. Er wollte sein Angebot direkt ins Haus liefern. Zu Anfang per DVD, per Versand und mit mäßigem Erfolg. Aber er erkannte die Zeichen der Zeit und setzte zur richtigen Zeit auf ein On-Demand-Angebot digitaler Inhalte.
Du siehst daher sehr schnell: Es braucht CEOs, die den Markt kennen und die technischen Möglichkeiten einordnen. Und exakt zur richtigen Stunde den Markt verändern, disruptieren und gezielt in eine andere Richtung lenken. Es mag vielleicht auch etwas Glück dazu zählen. Aber die Funktionäre sind maßgeblich daran beteiligt, dass aus einer Idee und Vision ein gutes Geschäft wird.
Merke dir daher: Ein Unternehmen wird von Unternehmern gelenkt. Du solltest Motivation, eine klare Vision und zugleich realistische und messbare Pläne erkennen können. Selbst gute Ideen ersticken, wenn sie mäßig umgesetzt werden. Oder wenn die Funktionäre zu sehr mit Träumen von zu unrealistischen Zielen beschäftigt sind.
Das Fazit: Die besten Unternehmen können gefunden werden!
OWer sich wirklich auf die Suche nach den besten Unternehmen begeben möchte, kann hier erfolgreich sein. Die entscheidende Aufgabe eines Investors ist es, in wachstumsstarken Märkten die besten Akteure zu identifizieren. Die Unternehmen brauchen Fokus, Kundenorientierung, ein profitables Geschäftsmodell, aber vor allem die Ausrichtung auf eine klare und langfristige Vision.
Wir von der Aktienwelt360 sind übrigens sehr erfolgreich darin, solche Unternehmen zu identifizieren. So haben wir beispielsweise:
- Einen Werbespezialisten identifiziert, der seit unserer Empfehlung bereits um 1.200 % zugelegt hat.
- Ein Sicherheitsunternehmen empfohlen, das sich zunehmend auf Cloud und Software spezialisiert. Wir konnten hier bislang eine Rendite von mehr als 1.500 % erzielen.
- Einen E-Commerce- und Payment-Anbieter mit 970 % Kursperformance in unserem Depot.
Natürlich kannst du dich mit deinem neuen Rüstzeug auch selbst auf die Suche nach den besten Aktien begeben. Aber wenn du:
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Offenlegung: Vincent besitzt Aktien von Amazon und Netflix. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Amazon, Monster Beverage und Netflix.