Top-Aktien für Juli

Statue eines Mannes, der seine Krone in den Händen über dem Kopf hält
Foto: Mike Bird via Pexels

Ralf Anders: ChargePoint Holdings

Ein großer Teil der schnell wachsenden internationalen Elektroautoflotte geht in den nächsten Wochen auf Reisen an Küsten, Seen und in die Berge. Die Basis dafür ist eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur. Und bei diesem Thema ist ChargePoint (WKN: A2QK1P) eines der dynamischsten Unternehmen. 

Bei ChargePoint dreht sich alles um Netzwerke: Es betreut fast 250 Tausend eigene Ladepunkte und Kunden haben Zugriff auf noch mal so viele über Roaming-Partner. Hinzu kommt ein Ökosystem aus Service-, Vertriebs- und Fertigungspartnern. Das Geschäftsmodell ist damit wenig kapitalintensiv und erlaubt eine schnelle Skalierung mit wachsenden wiederkehrenden Umsatzanteilen von Software und Services.

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Noch schreibt das Unternehmen Verluste, aber es hat die Umsatzmilliarde im Blick und das gute Finanzpolster reicht aus, um das Wachstum weiter anzutreiben. 

Ralf Anders besitzt keine Aktien von ChargePoint.


Caio Reimertshofer: CTS Eventim

Jan Böhmermann verursachte vor Kurzem bei der Aktie von CTS Eventim (WKN: 547030) durch einen Fernsehbericht eine Talfahrt. Der Satiriker warf CTS Eventim in seiner Berichterstattung eine zu enorme Marktmacht und zu hohe Ticket-Verkaufsgebühren vor. 

Der Markt fand die Show des Satirikers nicht lustig und ließ durch den Abverkauf der Eventim-Aktie Bedenken hochkochen, dass sich möglicherweise irgendein Kartellamt demnächst mit dem Unternehmen auseinandersetzen könnte.

Ich persönlich musste bei dem Bericht etwas schmunzeln, da Böhmermann etwas an CTS Eventim kritisiert, was ich als Aktionär sehr schätze: einen weiten Burggraben mit einer guten Portion Preissetzungsmacht.

Daher sehe ich den Kurssturz der Eventim-Aktie für langfristig orientierte Anleger als spannende Chance, sich im Monat Juli genauer mit dem Marktführer für Ticketing und Live-Veranstaltungen zu beschäftigen.

Caio Reimertshofer besitzt Aktien von CTS Eventim.


Peter Roegner: Hamborner REIT AG

Es gibt wohl kaum eine Branche, die an der Börse derzeit so gehasst wird wie Immobilien. Zins- und Konjunkturängste haben in letzter Zeit für einen kräftigen Abverkauf gesorgt.

Langfristig denkende Anleger mit starken Nerven machen sich solche Situationen zunutze. Die Hamborner REIT AG (WKN: A3H233) besitzt 66 Einzelhandels- und Büroimmobilien, davon viele Nahversorgungszentren, die wenig konjunktursensibel sind. Die Nettomieteinnahmen 2022 betrugen 72 Mio. Euro, die Funds from Operations (FFO) 51 Mio. Euro.

Selbst nach der jüngst gesenkten Prognose schätze ich den Net Asset Value pro Aktie auf etwa 10 Euro – beim aktuellen Kurs von 6,30 Euro (27.06.2023) gibt es den Anteilsschein also mit einem Abschlag von fast 40 %. Für geduldige Anleger ist das ein echtes Schnäppchen, zumal das Warten auf ein Ende der Eiszeit im Immobiliensektor mit einer Dividendenrendite von rund 7,5 % versüßt wird.

Peter Roegner besitzt keine Aktien der Hamborner REIT AG. Von Peter betreute Depots besitzen Aktien der Hamborner REIT AG.


Frank Seehawer: AmerisourceBergen

Meine Top-Aktie für Juli 2023 ist AmerisourceBergen (WKN: 766149). Der amerikanische Arneimittelgroßhändler besitzt eine Ausnahmestellung im US-Markt.

Während Einzelhändler wie CVS Health oder Walgreens derzeit mit Problemen kämpfen, erreicht die AmerisourceBergen-Aktie immer neue Allzeithochs. Auch die Konkurrenten Cardinal Health und McKesson entwickeln sich mittlerweile gut. Investoren sind zuversichtlich.

Im Oligopol-Großhandel von Pharma- und Gesundheitsprodukten lässt sich aufgrund der schieren Größe gutes Geld verdienen, auch wenn die Margen gering sind. Der Markt wächst und Krisen gehen am Unternehmen vorbei.

Mit einem erwarteten KGV von 14,5 ist die Aktie dabei nicht wirklich teuer für das zuletzt knapp zweistellig abgelieferte Wachstum. Das könnte Raum für weitere Kurssteigerungen schaffen.

Frank Seehawer besitzt keine Aktien von AmerisourceBergen.


Henning Lindhoff: Caterpillar

Zurzeit untersuche ich Caterpillar (WKN: 850598) mit großem Interesse. Dieses US-Unternehmen, ein führender Akteur in den Bereichen Bau, Transport und Energie, steht vor bedeutenden Wachstumschancen im womöglich nahenden Rohstoffsuperzyklus – einer Phase, in der die Preise für Rohstoffe über einen längeren Zeitraum hinweg deutlich steigen.

Mit einer starken Präsenz in vielen systemrelevanten Sektoren ist Caterpillar hervorragend für weiteres Wachstum positioniert. Besonders gut gefällt mir auch die Dividendenhistorie, mit einer aktuellen Dividende von 1,30 US-Dollar je Aktie und Quartal. Wichtigster Treiber in den nächsten Monaten bleibt aber die E-Mobilität: Angesichts des steigenden Kupferbedarfs bietet Caterpillar im Juli 2023 eine attraktive Investmentchance. Das Forward-KGV von aktuell 14,5 zeigt: Mr. Market hat das Potenzial noch nicht in vollem Umfang erkannt.

 Henning Lindhoff besitzt keine Aktien von Caterpillar.


Hendrik Vanheiden: Daikin Industries

Der Juli ist in Deutschland typischerweise der wärmste Monat des Jahres. Entsprechend groß ist das Verlangen nach Abkühlung. Genau diese Abkühlung liefert Daikin Industries (WKN: 857771).

Das japanische Unternehmen ist der globale Marktführer für Klimaanlagen und steigert Umsätze und Gewinne langfristig. Auch im aktuellen Geschäftsjahr und darüber hinaus soll das Geschäft weiter wachsen. Denn aufgrund des zunehmenden Wohlstands gerade in wärmeren Erdteilen wie Asien oder Südamerika und bedingt durch den allgemeinen Klimawandel steigt die Nachfrage nach Klimaanlagen.

Das KGV von 33 erscheint nicht günstig, könnte sich aber mit anhaltendem Gewinnwachstum (+25 % p.a. in den letzten beiden Jahren) schnell relativieren.

Hendrik Vanheiden besitzt keine Aktien von Daikin Industries.


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Offenlegung: Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von CTS Eventim.



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