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Renten-Schock! 3 defensive Wege, wie du die Ausfall-Lücke schließen kannst!

Geschäftsmann mit Zweifeln
Foto: Getty Images

Für das Rentenniveau gibt es schon seit einiger Zeit nur noch eine Richtung: stetig steil bergab. Erst neulich habe ich einen Artikel gelesen, der besagt, dass die deutsche Regelaltersrente lediglich noch 50 % des einstigen Nettoverdienstes abdeckt. Um nicht aus allen Wolken zu fallen, empfiehlt es sich daher, privat vorzusorgen.

Das hingegen machen leider nur in etwa 40 % der Bundesbürger. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass prinzipiell 60 % beim Einstieg in den Ruhestand auf einiges verzichten müssten. Eine bittere Pille, wenn du mich fragst.

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Zeit also, das Zepter selbst in die Hand zu nehmen und seines Glückes Schmied zu werden. Und falls du noch nicht so recht weißt, wie es geht, sind hier drei vielversprechende Ideen, die wir nun etwas näher betrachten wollen:

1) Dividendenaristokraten

Ein super Weg, um sein Einkommen künftig etwas aufzubessern, sind natürlich Dividenden, also eine ausgezahlte Gewinnbeteiligung des zugrundeliegenden Unternehmens. Aber wie soll man wissen, ob die Auszahlung nachhaltig ist? Schließlich möchte man ja gerade als Ruheständler mit Abschlag vom letzten Nettolohn stabil und planbar regelmäßig etwas dazu bekommen. Gute Frage also!

Nun, die Antwort auf diese Frage kann beispielsweise in Dividendenaristokraten liegen. Dieses Prädikat verdienen sich nur besonders defensive Aktien, die innerhalb der letzten 25 Jahre oder mehr Jahr für Jahr ihre Dividende angehoben haben. Auch das stellt natürlich keinen Anspruch auf künftige Auszahlungen dar, ein gewisses überschaubares Ausfallrisiko besteht somit auch hier zusätzlich zu einem generell vorhandenen Kursrisiko. Aber ganz im Ernst: Die meisten Unternehmen, die über ein Vierteljahrhundert an diesem Titel gearbeitet haben, werden sich mit Sicherheit dreimal überlegen, ob man diesen Zusatz einfach so aufgibt.

Dividendenaristokraten können daher meiner Meinung nach eine solide Basis für ein Ruhestandsportfolio sein. Dennoch sollte auch hier nicht alles auf eine Karte gesetzt werden, sondern eine Auswahl einiger aristokratischer Werte erfolgen.

2) Ausschüttende ETFs

Ebenfalls erfolgversprechend können ausschüttende ETFs sein. Auch diese verwöhnen dich mit regelmäßigen Einkommensströmen, da diese die Dividenden der zugrundeliegenden Werte an ihre Anteilsinhaber ausschütten und nicht wieder reinvestieren.

Diese Anlageform eignet sich besonders für diejenigen, die mit ihrem Ruhestandsportfolio lediglich ein Mindestmaß an Arbeit verbinden wollen. Im Grunde reicht es oftmals, einen Basisindex oder ein Thema auszuwählen, sowie einen kostengünstigen Anbieter ausfindig zu machen. Mehr dazu hier. Dadurch, dass du mit dem Erwerb eines ETF aber mehrere Aktien in deinem Portfolio bündelst, musst du dich um eine breite, defensive Streuung nicht mehr sorgen. Generelle Schwankungs- oder Konjunkturrisiken kann es aber auch hier geben!

3) Ausschüttende Dividendenaristokraten-ETFs

Nun, es mag vielleicht ein wenig unkreativ wirken, aber ein weiterer, guter Weg um möglichst einfach aber dividendenstark deine Rente aufzubessern, könnte in der Verbindung von erstens und zweitens liegen.

ETFs, die nämlich breit in aristokratische Aktien investieren, können dir schnell und einfach dabei helfen, eine super Sammlung ausschüttungsstarker Aktien zu bündeln.

Dennoch möchte ich an dieser Stelle mit einem klassischen Vorurteil in Bezug auf solche Passivfonds aufräumen. Viele denken nämlich, dass derartige ETFs eigentlich nur jährlich steigende Auszahlungen erbringen könnten. Schließlich sind alle inhärenten Aktien ja aristokratisch, erhöhen daher Jahr für Jahr die Dividende. Wenn aber einige starke Auszahler mit hoher Dividendenrendite plötzlich ihren aristokratischen Status verlieren sollten und folglich aus diesem ETF ausscheiden, verteilt sich die Zusammensetzung im Weiteren konzentrierter auf die weniger renditestarken Ausschütter. Durch das Ausscheiden eines renditestarken Hochkaräters könnte es daher prinzipiell mal sein, dass in einzelnen Jahren die Ausschüttung des ETF nicht steigt, auch wenn das Thema des ETF Dividendenaristokraten sind.

Zudem besteht natürlich immer ein gewisses Wechselkursrisiko, was ebenfalls die Auszahlungen zum Sinken bringen kann. Viele der aristokratischen Unternehmen kommen schließlich aus dem amerikanischen Raum.

Worauf wartest du jetzt noch?

Die Zeit rennt, mein Freund. Irgendwann endet unser aller Erwerbsleben mal, der Ruhestand ist daher für jeden von uns nur eine Frage des Wann. Das Gute jedoch ist, dass das Wie für die meisten von uns noch eine Variable ist, die wir selbst mitgestalten können. Mach also das Beste daraus!

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