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Dogs of the Dow und Co.: Warum solche Strategien ziemlich dämlich sind

Foto: Getty Images

Das neue Jahr 2019 nähert sich mit großen Schritten. Doch neben der besinnlichen Weihnachtszeit mit Glühwein und Spekulatius treten nun auch wieder vermehrt scheinbar smarte Ratgeber auf, wie man im neuen Börsenjahr erfolgreich sein wird.

Häufig haben derartige Strategien Namen wie Dogs of the Dow (oder DAX) und klingen auf den ersten Blick plausibel. Doch wenn du mich fragst, sind solche Strategien sehr unFoolish und mitunter sogar sehr gefährlich.

Worauf solche Strategien aus sind

Oftmals sind derartige Strategien nämlich lediglich darauf aus, anhand der vergangenen Performance eine potenzielle künftige Entwicklung abzuleiten. Getreu dem Motto: Diese 5 Aktien steigen, weil sie im vergangenen Jahr bereits gestiegen sind. Oder aber: Diese 5 Aktien steigen, weil sie im vergangenen Jahr gefallen sind.

Häufig werden im Rahmen dieses Vorgehens irgendwelche statistischen Wahrscheinlichkeiten genannt, in wie vielen Fällen diese Strategien bereits zum Erfolg geführt haben. Speziell die Strategie des Dogs of the Dow wird sogar häufig in einen wissenschaftlichen Kontext gepresst, wonach empirisch nachgewiesen scheint, dass dieses Vorgehen funktioniere.


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Doch ist all das, wenn du mich fragst, sehr gefährlich. Denn das Einzige, was man hierbei in den Fokus rückt, ist die Aktienkursentwicklung des vergangenen Jahres.

Was solche Strategien daher letztlich sind

Derartige Strategien sollten smarte Investoren daher besser nicht anwenden, um den Markt schlagen zu wollen. Denn das bloße Kaufen, weil eine Aktie in den vergangenen Jahren gestiegen oder gefallen ist, gehört wohl eher in den Bereich des Tradings, und hat mit erfolgreichem langfristigen Investieren nicht viel zu tun.

Natürlich können die Verlierer oder Gewinner des vergangenen Börsenjahres durchaus interessante langfristige Möglichkeiten bieten. Allerdings solltest du dir schon die Mühe machen, diese zu analysieren, um als Foolisher Investor die Chancen und Risiken besser einschätzen zu können und so auch wirklich die besten Investitionsentscheidungen zu treffen.

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