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Energy Transfer: Eine Aktie, die man auf dem Schirm haben sollte

Pipeline mit Gebirge im Hintergrund Pipelines Versorger
Foto: Getty Images

Der Konzern Energy Transfer (WKN:A0JJTN) hat in den letzten Jahren am Turnaround gearbeitet. Das mittelständische Unternehmen hat seine Struktur gestrafft und seine Bilanz verbessert und gleichzeitig eines der ambitioniertesten Expansionsprogramme im Bereich der Energieinfrastruktur durchgeführt.

Diese Schritte haben das Finanzprofil des Unternehmens deutlich verbessern können und die Dividende von 7,9 % auf eine wesentlich nachhaltigere Basis geführt. Deswegen ist sie eine der attraktivsten Aktien für Dividendenanleger.

Erst suspekt, jetzt nachhaltig

Im Jahr 2017 gab die Vorgängergesellschaft von Energy Transfer (Energy Transfer Equity) den gesamten Cashflow und sogar noch mehr für die hohe Dividende aus. Dieser hohe Ausschüttungsprozentsatz war zu einem großen Teil darauf zurückzuführen, dass Energy Transfer Equity seine ehemalige Master Limited Partnership (MLP), Energy Transfer Partners, unterstützte, die Hilfe bei der Finanzierung ihrer Expansionsprojekte benötigte. Die Unternehmen haben im vergangenen Jahr mehrere strategische Maßnahmen ergriffen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. So hat man sich zu einem großen Midstream-Unternehmen zusammengetan.

Diese Strategie hat sich ausgezahlt. Erstens konnte das neue Energy Transfer genügend Mittel ranholen, um die Auszahlung 2018 um das komfortable 1,74-Fache zu decken – eine deutliche Verbesserung gegenüber dem 0,96-fachen Deckungsgrad im Jahr 2017. Einer der Hauptgründe für die verbesserte Ausschüttungsquote war der Rekord-Cashflow, der dank der Fertigstellung mehrerer Expansionsprojekte erzielt wurde. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein Finanzprofil durch eine Reihe von strategischen Schritten deutlich gestärkt.

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Energy Transfer ist auf dem besten Weg, 2019 die Erträge mit guten Ergebnissen weiter auszubauen und erwartet ein zweistelliges Wachstum. Deswegen glaubt das Unternehmen, dass die hohe Dividende 2019 locker abgedeckt werden kann. So wäre man in der Lage, 2,5 bis 3 Milliarden USD mehr an Bargeld reinzuholen. So will das Unternehmen in diesem Jahr rund die Hälfte der geplanten Ausgaben für Wachstumsprojekte abdecken.

Eine andere Marke wird bald erreicht

Energy Transfer will die aktuelle Auszahlung vorerst beibehalten. Im Vordergrund steht dabei die Finanzierung der aktuellen Expansionsprojekte, gleichzeitig soll die Bilanz weiter gestärkt werden. Sobald das Unternehmen jedoch die gewünschten Kennzahlen erreicht hat, hat es für den wachsenden Strom an freiem Cashflow zwei Möglichkeiten. „Entweder werden wir die Ausschüttung erhöhen, oder wir werden Aktien zurückkaufen „, sagte CEO Kelcy Warren bei der Konferenz zum dritten Quartal.

Angesichts der aktuellen Dividendenrendite von fast 8 % und der extrem niedrigen Bewertung des Unternehmens wird sich das Unternehmen wohl für ein Rückkaufprogramm entscheiden. Denn Rückkäufe werden im Energiesektor immer beliebter, auch bei Midstream-Unternehmen: sowohl Kinder Morgan (WKN:A1H6GK) als auch Enterprise Products Partners (WKN:915716) haben in den letzten Jahren Programme in Höhe von 2 Milliarden USD genehmigt.

Der Grund, warum Energieunternehmen den Rückkaufkurs nehmen, ist, dass die Bewertungen in der gesamten Branche günstig bleiben. Das trifft besonders auf Energy Transfer zu, das in der Vergleichsgruppe den niedrigsten Wert hat. Andererseits könnte das Unternehmen dem Plan von Kinder Morgan und Enterprise Products Partners folgen, indem es einen Rückkauf sowie zusätzlich eine bescheidenere Ausschüttungserhöhung genehmigt. So oder so: In Zukunft werden die Anleger wohl mehr Geld bekommen.

Der große Ertrag könnte noch steigen

Energy Transfer hat in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, um sein Finanzprofil zu stärken und die langfristige Nachhaltigkeit seiner renditestarken Dividende zu verbessern. Diese Bemühungen haben die Ausschüttung des Unternehmens auf die stärkste Zahl seit Jahren angehoben. Deswegen sollte Energy Transfer in den kommenden Jahren noch mehr Geld an die Investoren zurückgeben können – die Expansionsprojekte laufen, und mehr und mehr Geld kommt rein.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Kinder Morgan und empfiehlt Aktien von Enterprise Products Partners. Matthew DiLallo besitzt Aktien von Enterprise Products Partners und Kinder Morgan.

Dieser Artikel erschien am 23.3.2019 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.



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