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AT&T und Fresenius: 2 Dividendenaristokraten, die jetzt vor einer Rallye stehen könnten!

Geschäftsmann mit Lupe untersucht Papier Bericht
Foto: Getty Images

Dividendenaristokraten stehen in vielen Fällen eher für Beständigkeit und ein moderates Kurswachstum. Durch die regelmäßigen jährlichen Erhöhungen der Ausschüttungen über viele Jahre hinweg steigt für gewöhnlich auch der Aktienkurs ein wenig mit. Denn neben den Dividenden wächst in den meisten Fällen auch der Gewinn, was hier unterm Strich zu einer interessanten Gesamtrendite führt.

Starke Bewegungen könnten für Dividendenaristokraten daher entsprechend ungewöhnlich sein. Werfen wir in diesem Sinne heute einen Blick auf die beiden Dividendenaristokraten Fresenius (WKN: 578560) und AT&T (WKN: A0HL9Z) und schauen einmal, weshalb ausgerechnet diese beiden Vertreter vor einer Rallye stehen könnten.

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Fresenius: Günstige Bewertung und Rückkehr zum Wachstum

Ein erster Dividendenaristokrat, der über eine günstige Bewertung verfügt, ist zunächst Fresenius. Die Dividendenrendite beträgt hier bei einer Ausschüttung für das vergangene Geschäftsjahr in Höhe von 0,80 Euro und einem derzeitigen Kursniveau von 48,24 Euro (08.11.2019, maßgeblich für alle Kurse) zwar lediglich 1,65 %. Dafür kommt Fresenius bei einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,65 Euro, sowie einem Umsatz je Aktie in Höhe von 60,16 Euro lediglich auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,2 sowie ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von unter 1. Das ist definitiv interessant.

Interessant insbesondere deshalb, weil der Gesundheitskonzern langfristig wieder davorstehen könnte, zu einem moderaten Wachstum zurückzufinden. Nach ein, zwei Jahren der Gewinnstagnation rechnet das Management nämlich kurz- bis mittelfristig damit, im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen zu können. Ein Gewinnwachstum, das durch Zukäufe noch einmal gesteigert werden könnte.

In den ersten neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres hat der Gesundheitskonzern bereits bewiesen, dass aus Sicht der Umsätze dieses Messlatte erreicht werden kann. Sollte hier das Wachstum langfristig zurückkehren, dürften auch wieder höhere Bewertungen angemessen sein. Fresenius könnte daher ein spannender Vertreter für eine kurstechnische Erholung werden.

AT&T: Ebenfalls günstig, mit neuem Schwung!

Ein zweiter Dividendenaristokrat, der ebenfalls mit einer günstigen Bewertung und auch einer höheren Dividendenrendite glänzen kann, ist zudem AT&T. Der US-amerikanische Telekommunikationskonzern schüttet derzeit eine Dividende in Höhe von 0,51 US-Dollar je Aktie an die Investoren aus. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 39,38 US-Dollar entspricht das einer Dividendenrendite in Höhe von 5,18 % pro Jahr, was definitiv interessant ist. Und vor allem höher im Vergleich zu Fresenius.

Bei einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,86 US-Dollar beträgt das derzeitige Kurs-Gewinn-Verhältnis hier ebenfalls lediglich 13,8, was speziell für US-amerikanische Aktien sehr preiswert ist. Viele der hiesigen Dividendenaristokraten sind schließlich bei Weitem höher bewertet. Insbesondere dadurch, dass auch viele US-Aktien gegenwärtig von Hoch zu Hoch eilen und eher defensive Dividendenaktien in den vergangenen Wochen und Monaten und in Zeiten des Handelskonflikts gefragt gewesen sind.

Eine relativ frische Wendung, die hier nun Bewegung in die ganze Angelegenheit bringen könnte, war jedoch, dass der US-amerikanische Hedgefonds Elliot rund um Starinvestor Paul Singer bei AT&T eingestiegen ist. In einem Brandbrief wurden hier wesentliche Veränderungen, der Verkauf nicht mehr benötigter Anteilen und die Konzentration auf der Kerngeschäft gefordert. Veränderungen, die die Verantwortlichen von AT&T scheinbar bereit sind zu gehen, weshalb auch hier ein operativer Erfolg erreicht werden kann, der ein höheres Ergebniswachstum und damit einhergehend eine bessere Bewertung nach sich ziehen könnte.

Zwei aussichtsreiche, zuverlässige Dividendenaristokraten

Fresenius und AT&T könnten somit in meinen Augen zwei spannende, langfristig adelige Ausschütter sein. Die Bewertung ist derzeit preiswert, außerdem besteht eine interessante Aussicht auf Verbesserungen. Möglicherweise ist das der Gesamtmix, der zu langfristigen, herausragenden Renditen führt. Hierüber sollten Investoren und Dividendenjäger vielleicht einmal nachdenken.

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Vincent besitzt Aktien von AT&T und Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Aktien von Fresenius.



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