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Euro Stoxx 50 mit 3.841 Zählern auf Rekordhoch: 2 Aktien, die jetzt noch moderat bewertet sind!

Dunkle Wolken über der Fresenius-Aktie?
Foto: Ralf Anders

Der Euro Stoxx 50 hat es nun also auch getan. Gemeinsam mit anderen Indizes, unter anderem auch dem DAX, stieg das europäische Börsenbarometer auf ein neues Hoch. Am Dienstag dieser Woche markierte der Index bei einem Zählerstand von 3.841,45 Punkte eine neue bisherige Bestmarke. Zumindest sofern diese in den kommenden Tagen nicht getoppt wird, bleibt das zunächst das Rekordhoch.

Für einige Investoren ist eine solche Entwicklung immer ein zweischneidiges Schwert. Im Kreis der vielen Aktien, die nun ebenfalls deutlich höher stehen, wird die Auswahl der wirklich günstigen Vertreter etwas schwieriger.

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Nichtsdestoweniger existieren auch im Euro Stoxx 50 noch immer fundamental preiswert wirkende Aktien. Schauen wir im Folgenden daher einmal, weshalb die der Allianz (WKN: 840400) und von Total (WKN: 850727) zu diesem Kreis dazugehören.

Allianz: Niedriges KGV, solides Wachstum, starke Dividende

Eine erste Aktie, die zu den günstigeren Aktien gezählt werden kann, ist die der Allianz. Der deutsche Versicherer wird bei einem aktuellen Kursniveau von 228,05 Euro (11.02.2020, maßgeblich für alle Kurse) und einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 17,43 Euro derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,1 bewertet. Rekordverdächtig teuer sieht das jedenfalls nicht aus.

Zudem stimmt hier auch die weitere Perspektive. Gemäß einer noch immer gültigen mittelfristigen Prognose rechnet das Management auch für die kommenden Quartale und Jahre mit einem Wachstum, das mindestens im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen soll. Dass diese Prognose berechtigt erscheint, zeigt ein Blick auf die ersten neun Monate des letzten Geschäftsjahres 2019. Hier konnte das Ergebnis je Aktie schließlich um 7,6 % gesteigert werden. Grundsätzlich ist die Bewertung der Allianz daher nicht bloß vergleichsweise preiswert, sondern ein moderates Wachstum könnte dieses Bewertungsmaß sogar noch vergünstigen.

Zusätzlich zu der preiswerten Bewertung kommt noch eine attraktive, nachhaltige und stabile Dividende dazu. Selbst bei einer zuletzt ausgezahlten und seit inzwischen zehn Jahren stets mindestens konstant gehaltenen Dividende von 9,00 Euro je Anteilsschein würde hier aktuell eine Dividendenrendite von 3,94 % winken. Auch hier stehen die Anzeichen allerdings nicht schlecht, dass die Dividende zur kommenden Dividendensaison in Anbetracht des moderaten Wachstums erhöht wird.

Total: Starke Dividende, günstige Bewertung

Eine zweite Aktie, die noch immer preiswert bewertet erscheint, ist außerdem Euro-Stoxx-Mitglied Total. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 45,05 Euro und einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,89 Euro wird die Aktie gegenwärtig mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,6 bewertet. Auch das sieht alles andere als rekordverdächtig teuer aus.

Zudem winkt auch hier eine starke attraktive Dividende. Für das letzte Geschäftsjahr 2019 werden die Investoren eine Ausschüttung von 2,68 Euro erhalten, die wiederum beim derzeitigen Kursniveau einer Dividendenrendite von 5,94 % entsprechen würde. Dabei hält Total zumindest seit vier Jahren stets die eigene Dividende konstant, hat im Zuge der letzten Ölschwemme um das Jahr 2016 jedoch klein beigegeben.

Nichtsdestoweniger ist das Zahlenwerk hier solide, wie ein Blick auf das letzte Quartal offenbart. Mit einem Nettogewinn von 3,17 Mrd. Euro hat der Konzern nicht bloß die Analysteneinschätzungen gesprengt, sondern zugleich auch einem schwächeren Gesamtmarkt mit vergleichsweise niedrigeren Ölpreisen getrotzt. Definitiv eine bemerkenswerte Entwicklung, die hier ebenfalls für eine günstigere Bewertung sprechen könnte.

Augen auf bei der Schnäppchenjagd!

Ja, der Euro Stoxx hat in diesen Tagen neben weiteren globalen Börsenbarometern ein Rekordhoch erreicht. Findige Investoren, die die Augen offen halten, können jedoch auch weiterhin günstige Aktien identifizieren. Wer weiß, vielleicht gehören die Aktien der Allianz und von Total ja auch in deinen Augen dazu.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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