Mit Wirkung zum 29. Dezember 2022 hat The Motley Fool seine Geschäftsanteile an Fool.de an Aktienwelt360 verkauft. Ab diesem Zeitpunkt trägt Aktienwelt360 die alleinige Verantwortung und Kontrolle für alle neuen Inhalte auf Aktienwelt360.de.

Eindeutig! Diese Dividendenaristokraten sind attraktiver als Coca-Cola!

Coca-Cola Aktie
Foto: flickr/Elvis Fool

Ist die Aktie von Coca-Cola (WKN: 850663) ein attraktiver Dividendenaristokrat? Darüber kann man mit Sicherheit streiten. Fest steht jedenfalls, dass die seit inzwischen über 58 Jahren jährlich angehobenen Dividenden ein starker Meilenstein sind. Und eine stabile Aussicht auf weiteres beständiges, moderates Wachstum bei einem historisch starken Aristokraten.

Es gibt allerdings auch Bereiche, in denen die Aktie von Coca-Cola einige Schwächen aufweist. So ist die derzeitige Dividendenrendite bei einer Quartalsdividende von 0,41 US-Dollar und einem Aktienkursniveau von 46,90 US-Dollar (02.06.2020, maßgeblich für alle Kurse) mit 3,49 % vergleichsweise gering. Vor allem für ein Ausschüttungsverhältnis, das sich gemessen an einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,09 US-Dollar auf 78 % beläuft.

Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf zwei Dividendenaristokraten, die bei diesen beiden Schwachstellen einfach besser sind. Und darauf, was Investoren auch sonst noch zu diesen beiden Namen wissen sollten.

Fresenius: Reichlich Raum für weiteres Wachstum!

Ein erster Aristokrat, der womöglich besser sein könnte, ist zunächst DAX-Ausschütter Fresenius (WKN: 578560). Mit seiner 27-jährigen Historie kann der Gesundheitskonzern zwar rein qualitativ noch nicht mit der Aktie von Coca-Cola gleichziehen. Auch nicht mit seiner Dividendenrendite in Höhe von 1,92 %, die bei einer geplanten Ausschüttung in Höhe von 0,84 Euro und einem derzeitigen Kursniveau von 43,57 Euro entsteht. Dafür allerdings beim Ausschüttungsverhältnis.

DAX-Dividendenaristokrat Fresenius kommt gemessen an einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,38 Euro schließlich auf ein Ausschüttungsverhältnis von ca. 25 %. Hier existiert daher noch viel Raum für reichlich weiteres Wachstum. Würde Fresenius beispielsweise einen Anteil in Höhe von 78 % des Gewinns je Aktie für die Dividende verwenden und 2,63 Euro auszahlen, so würde sich die Dividendenrendite gegenwärtig auf ca. 6 % belaufen. Das verdeutlicht gleichzeitig einen gewissen Bewertungsunterschied.

NEUES ANGEBOT
🧭 Premium-Zugang bei unserem Partner aktien.guide: Interaktive Fundamental-Charts und mehr

📈 130+ Empfehlungen und wöchentlich neue Premium-Analysen im Aktienkompass

MercadoLibre
+1633,83%
The Trade Desk
+167,80%
va-Q-tec
+216,96%
Cloudflare
+590,66%
ATOSS Software
+170,36%

💰 Mit 39 % Rabatt auf beide Produkte

NEUES ANGEBOT
  • 🧭 Premium-Zugang bei unserem Partner aktien.guide: Interaktive Fundamental-Charts und mehr
  • 📈 130+ Empfehlungen und wöchentlich neue Premium-Analysen im Aktienkompass

MercadoLibre
+1633,83%
The Trade Desk
+167,80%
Cloudflare
+590,66%
ATOSS Software
+170,36%
va-Q-tec
+216,96%

Wird es jemals so weit bei der Fresenius-Aktie kommen? Nein, vermutlich eher nicht, denn die aristokratische Dividende ist hier mit historisch niedrigen Ausschüttungsverhältnissen eher schmückendes Beiwerk gewesen. Die weiteren Gewinne werden jedoch in letzter Zeit für Zukäufe und anorganisches Wachstum verwendet. Das wiederum könnte langfristig zu einem starken Wachstum und Dividendenwachstum führen, das mitsamt einer günstigen Bewertung ebenfalls interessant erscheint.

AT&T: Der direkte Einkommensturbo!

Eine zweite Aktie, die hingegen eher bei der Dividendenrendite ansetzt, ist außerdem die von AT&T (WKN: A0HL9Z). Der US-amerikanische Telekommunikationskonzern und Dividendenaristokrat verfügt dabei über eine Historie von ca. 35 Jahren steter und jährlich wachsender Ausschüttungen. Rein qualitativ kann zwar auch das Coca-Cola nicht das Wasser reichen.

Dafür jedoch die Dividende in quantitativer Sicht: Die Aktie von AT&T zahlt schließlich gegenwärtig quartalsweise eine Ausschüttung in Höhe von 0,52 US-Dollar aus, die bei einem aktuellen Aktienkursniveau von 30,99 US-Dollar einer Dividendenrendite von 6,71 % entsprechen. Das ist bedeutend mehr, als es bei Coca-Cola abzugreifen gibt. Zumal auch hier das Ausschüttungsverhältnis gemessen am 2019er bereinigten Ergebnis je Aktie bei lediglich 52 % liegt. Hier könnte daher ebenfalls viel Raum für Wachstum vorhanden sein. Selbst wenn das Ergebniswachstum zukünftig eher stagnieren sollte.

Die Aktie von AT&T besitzt daher nicht bloß die höhere Dividendenrendite, sondern aus dem Stegreif heraus sogar womöglich mehr Dividendenwachstumspotenzial. Eine bemerkenswerte Erkenntnis, die auch hier einen starken Zahler formen könnte.

Nicht in Jahren denken …

Als Einkommensinvestor sollte man daher womöglich nicht die Qualität der Coca-Cola-Aktie überschätzen. Die 58 Jahre stetiger Erhöhungen sind zwar bemerkenswert. Allerdings können auch Aristokraten wie Fresenius und AT&T mit starken, stabilen Dividenden und anderen Attraktivitätsmerkmalen glänzen. Die wiederum die jeweiligen Anteilsscheine womöglich sogar zu besseren Alternativen machen.

Nicht zittern – handeln! Der Bärenmarkt-Überlebensguide für Börsenkrisen

Der Aktienmarkt ist derzeit wieder höheren Risiken ausgesetzt. Droht vielleicht sogar ein Bärenmarkt? Vielleicht – aber steck jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand!

Wenn die Märkte schwanken und die Nerven flattern – genau dann zählt es, wie du dich als Anleger verhältst. Unser Bärenmarkt-Überlebensguide zeigt dir in vier Schritten, wie du klug, ruhig und strategisch durch jede Korrektur kommst – und sie vielleicht sogar zu deiner größten Chance machst.

Jetzt lesen und vorbereitet sein, wenn andere in Panik verfallen!

Vincent besitzt Aktien von AT&T und Fresenius. TheMotley Fool empfiehlt Fresenius.



Das könnte dich auch interessieren ...