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Aktien: 1 Qualitätsaktie mit 4,4 % Dividende und Inflationsschutz

Mit Aktienanalysen in Aktien investieren
Foto: Getty Images

In Krisen fallen viele Aktien. Man könnte aber auch sagen: In schwierigen Zeiten trennt sich die Streu vom Weizen. So zeigt sich bei einigen Werten, dass ihre Qualität nicht besonders hoch ist oder sie stärker von der Konjunkturentwicklung abhängig sind.

Andere Aktien wie Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) steigen kurzfristig sogar weiter oder halten sich zumindest besser als der breite Markt. Jeder Anleger muss für sich selbst herausfinden, welchen Aktien er vertraut. Persönlich mag ich solide Unternehmen am liebsten, weil sie oft die höchste Investmentqualität besitzen. Selbst wenn die Börse einmal einbricht, ist hier die Wahrscheinlichkeit für eine anschließende Erholung und später noch höhere Kurse am höchsten.

Kone-Aktien besitzen Qualität

Ein Wert, der in diese Kategorie gehört und zuletzt günstiger geworden ist, sind Kone (WKN: A0ET4X)-Aktien. Das finnische Unternehmen ist im Aufzugs- und Rolltreppenmarkt nach Umsatz weltweit die Nummer drei. Mit Otis (WKN: A2P1UZ), Schindler (WKN: A0JEHV) und Mitsubishi Electric (WKN: 856532) ist der Markt zudem unter vier großen Herstellern aufgeteilt.

Neben Aufzügen, Rolltreppen und automatischen Gebäudetüren bietet Kone Wartungsdienste und weitere Wohngebäudedienste an. Dazu gehören beispielsweise Zugangskontrollsysteme, Gebäude-Kommunikationssysteme und Überwachungslösungen.


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Kone wurde bereits 1908 gegründet, ist aber auch in den letzten Jahren weitergewachsen. Im Zeitraum 2012 bis 2021 ist der Umsatz von 6,28 auf 10,51 Mrd. Euro gestiegen. Der Gewinn legte von 601,2 Mio. auf 1,02 Mrd. Euro zu. Noch einmal zehn Jahre weiter zurück (2002) lag der Umsatz gerade einmal bei 4,34 Mrd. Euro und der Gewinn bei 157,1 Mio. Euro.

Aktien mit hoher Dividendenrendite und Rentabilität

Das Unternehmen zahlt regelmäßig eine Dividende. Zuletzt lag sie bei 2,10 Euro, sodass die Aktien derzeit noch bei einer Dividendenrendite von 4,4 % notieren (25.03.2022).

Im letzten Jahr (2021) wuchs das Auftragsbuch um 10,8 % auf 8.564 Mio. Euro. Der Umsatz legte um 5,8 % auf 10.514,1 Mio. Euro und der Gewinn um 7,9 % auf 1.022,7 Mio. Euro zu.

Kone kommt somit auf eine gute Gewinnmarge von 9,7 %, eine Gesamtkapitalrendite von 10,5 % und eine Eigenkapitalrendite von fast 32 %. Die Eigenkapitalquote liegt derzeit bei 32,9 %.

Probleme bisher gut gemeistert

Die Aktien sind seit Oktober 2020 gefallen, obwohl es operativ zu keiner Geschäftsabschwächung kam. Somit sind sie nun günstiger als noch zuvor. Der Markt könnte einen stärkeren Einfluss der gestörten Lieferketten und gestiegenen Rohstoffkosten auf Kones Geschäft erwartet haben. Der Konzern wirkte dem jedoch durch Preiserhöhungen und weitere Effizienzmaßnahmen gut entgegen.

Für 2022 erwartet Kone ein Umsatzwachstum von 2 bis 7 % und ein bereinigtes EBIT zwischen 1.180 Mio. und 1.330 Mio. Euro (2021: 1.250,5 Mio. Euro). Erwähnenswert ist darüber hinaus, dass die Familie Herlin, die den Aufsichtsrat leitet, 18,42 % der Aktien hält. Trotz einer Marktkapitalisierung von mehr als 21 Mrd. Euro (25.03.2022) besitzt Kone somit immer noch den Charakter eines familiengeführten Unternehmens.

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Christof Welzel besitzt Berkshire Hathaway-Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).



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