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Shell, BP & Co. & OPEC-Treffen: Erneut 648.000 Barrel mehr pro Tag

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Foto: Getty Images

Öl-Aktien wie Shell (WKN: A3C99G) und BP (WKN: 850517) und ihre Investoren blicken stets gebannt darauf, wenn die OPEC sich im Rahmen ihrer monatlichen Besprechungen trifft. Dabei geht es stets darum, wie das Fördervolumen im kommenden Monat ausfallen soll. Das Angebot ist schließlich knapp, die Nachfrage weiterhin eher hoch.

Zuletzt hat es teilweise Überraschungen gegeben. Das Öl-Kartell ist schließlich dazu übergegangen, mehr als ihre bisherigen 400.000 Barrel pro Tag auf den Markt zu werfen. Außerdem hieß es, man wolle ein zuverlässiger Lieferant für westliche Partner sein.

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Jetzt hat es erneut ein Treffen der OPEC gegeben. Und entsprechend eine Anhebung, die ab dem Monat August gültig ist. Aber was bedeutet das jetzt konkret für Öl-Aktien wie Shell oder BP?

OPEC-Treffen: 648.000 Barrel die neuen 400.000 Barrel?

Wie die OPEC nun jedenfalls beschlossen hat, sollen ab August 648.000 Barrel pro Tag mehr auf den Markt strömen. Das ist der gleiche Wert, der bereits ab Juli mehr in den Markt fließen soll. Eine Überraschung dürfte das entsprechend nicht sein.

Allerdings scheint es eine etwas andere Entwicklung zu geben. Nämlich die, wonach die 648.000 Barrel pro Tag mehr die vorher 400.000 Barrel pro Tag mehr sein dürften. Damit erhöht sich das Angebot ein wenig stärker, als vorher. Vielleicht auch mit Blick auf die weiterhin hohen Notierungen von Brent und WTI, bei denen eine Ausweitung des Angebots bislang wenig erreicht hat.

Bemerkenswert ist außerdem, dass die sogenannte OPEC+, also mit Russland als Partner, inzwischen ein Niveau erreicht hat, das dem vor der Pandemie sehr ähnlich ist. Wir befinden uns daher in einem Markt, in dem selbst die Rückkehr zur vorherigen Normalität nicht ausreichend ist, damit die Notierungen von Brent und WTI nachhaltig nachgeben. Derzeit notieren die beiden Sorten bei weiterhin knapp unter 110 US-Dollar je Fass liegen. Das ist, im Vergleich zum Output, noch deutlich höher als vor der Pandemie.

Was bedeutet das für Shell, BP & Co.?

Dass die OPEC ihre Förderquote erhöht und die OPEC+ inzwischen auf dem Förderniveau von vor der Pandemie ist, sollten wir als bemerkenswerte Randnotiz einstufen. Mit Blick auf Öl-Aktien wie Shell oder BP ist mein Take-Away-Part im Moment: So richtig fundamental dürfte auch diese Output-Steigerung nichts verändern.

Im Endeffekt preist der Markt derzeit weiterhin Knappheit ein. Das ist das kurz- bis mittelfristige Setting, in dem wir uns weiterhin befinden. Durch das Meiden von Russland als Lieferant fossiler Energieträger dürfte sich daran so schnell nichts verändern.

Trotzdem könnten moderat steigende Produktionslevel irgendwann zu einem Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage führen. Die Kernfrage ist nur: Wann ist das erreicht?

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Vincent besitzt Aktien von Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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