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Zweistellige Dividendenrenditen für ein passives Einkommen? So funktionierts!

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Foto: Getty Images

Es gibt durchaus verschiedene Möglichkeiten, um sich ein passives Einkommen aufzubauen. Eine der einfacheren ist meiner Ansicht nach der Kauf von Dividendenaktien. Denn durch die Ausschüttungen kann man schließlich recht regelmäßige Zahlungseingänge auf dem Konto verbuchen.

Viele Anleger, die sich über Dividenden ein passives Einkommen aufbauen möchten, suchen dabei gezielt nach Aktien, die gleich von Beginn an eine hohe Ausschüttungsrendite bieten. Dies ist natürlich verständlich. Doch eine extrem hohe Dividendenrendite kann leider auch ein Warnsignal darstellen.

Es könnte also eine klügere Entscheidung sein, lieber auf die großen und soliden Dividendenzahler zu setzen. Auch mit ihnen lässt sich nämlich wunderbar ein passiver Geldstrom generieren. Und wenn man es geschickt anstellt, kann man sogar in den Genuss zweistelliger Dividendenrenditen kommen.

Eine simple Angelegenheit macht es möglich

Bei der simplen Angelegenheit geht es eigentlich um einfache Mathematik. Es gibt nämlich unzählige Unternehmen, die ihre Dividende in schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr ein wenig anheben. Und auch wenn auf den ersten Blick die anfängliche Dividendenrendite vielleicht etwas niedrig erscheint, über die Jahre kann es hier zu sehr erstaunlichen Entwicklungen kommen.

Wie aber fühlen sich regelmäßige Anhebungen der Gewinnbeteiligung für den Anleger nun an? Dies erfährt man natürlich nur, wenn man auch in solch eine Dividendensteigerer-Aktie investiert hat. Hier ist es wichtig zu verstehen, dass die investierte Summe in der Regel gleich bleibt, aber die Ausschüttung eben immer weiter ansteigt. Was bedeutet, dass sich die persönliche Dividendenrendite damit immer weiter erhöht.

Und mit der Zeit kann sie sich so relativ leicht auch in den zweistelligen Bereich hineinbewegen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass so mancher jetzt neugierig geworden ist. Schauen wir uns dazu deshalb im nächsten Abschnitt einmal zwei konkrete Beispiele zu diesem Thema an.

Lassen wir Zahlen sprechen

Kommen wir mit der Allianz (WKN: 840400) als Erstes zu einem soliden deutschen Unternehmen. Ein Anleger, der vor zehn Jahren zu 93,98 Euro (01.10.2012) Papiere der Allianz erwarb, bekam im Frühjahr 2013 als erste Dividendenzahlung 4,50 Euro je Aktie ausgezahlt. Was einer damaligen Dividendenrendite von 4,79 % entsprach.

In diesem Jahr wurden für jede Aktie von der Allianz allerdings schon 10,80 Euro Dividende überwiesen. Was bedeutet, dass sich die persönliche Dividendenrendite mit einem Wert von 11,49 % nun bereits im zweistelligen Bereich befindet.

Blicken wir als Nächstes einmal auf die Aktie der amerikanischen Baumarktkette Home Depot (WKN: 866953) und wählen auch hier als Kaufdatum den 01.10.2012 aus. An diesem Tag kostete eine Home-Depot-Aktie 60,57 US-Dollar und lieferte dem Investor in den ersten zwölf Monaten eine Dividende von 1,46 US-Dollar je Anteilsschein.

Doch durch regelmäßige Anhebungen ist auch hier die Gewinnausschüttung ordentlich angestiegen. Stolze 7,60 US-Dollar je Aktie fließen dieses Jahr nun in die Taschen der Aktionäre. Auch hier hätte sich also die persönliche Dividendenrendite mit aktuell 12,55 % in den zweistelligen Bereich bewegt.

Fazit

Wie sich gut erkennen lässt, kann man mit etwas Geduld seine persönliche Ausschüttungsrendite ganz leicht in einen zweistelligen Bereich bringen. Was natürlich wesentlich dabei hilft, sich ein passives Einkommen zu schaffen.

Man muss sich eigentlich nur attraktive Dividendenzahler ins Depot legen und dann einfach abwarten. Und man kann ja durchaus auch wesentlich länger als zehn Jahre investiert bleiben. Was dies für die persönliche Dividendenrendite bedeuten könnte, kann sich bei Interesse aber sicherlich jeder selbst einmal genau ausrechnen.

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Andre Kulpa besitzt Aktien der Allianz.  The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Home Depot.



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