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Die Börse kennt keine Altersbeschränkung: Darum sollte man auch mit über 60 weiter auf Aktien setzen!

Glückliches Rentner-Ehepaar am Meer Rentenalter
Foto: Getty Images

Da du gerade auf diesen Artikel aufmerksam geworden bist, gehe ich davon aus, dass auch du der Aktienanlage viel abgewinnen kannst. Und somit zu dem elitären Kreis derjenigen gehörst, die erkannt haben, welch tolle Möglichkeiten Aktien einem bieten können.

Doch wenn es um die Dividendentitel geht, gibt es durchaus erstaunliche bis abstruse Empfehlungen, die man dabei beachten sollte. Doch meines Erachtens hängt hier sehr viel von der persönlichen Situation ab, sodass man sicherlich bei pauschalen Vorgaben etwas vorsichtig sein sollte.

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Wie beispielsweise mit dem Ratschlag, mit zunehmendem Alter seinen Aktienbestand Stück für Stück zurückzufahren. Der Grund, der dahintersteckt, ist relativ simpel. Aktien weisen ein gewisses Risiko auf, dem man sich im Alter eben möglichst nicht mehr aussetzen sollte.

Dies geht vermutlich darauf zurück, dass man mit 60 oder 65 Jahren rein rechnerisch nun mal etwas weniger Lebenszeit übrig hat, um eine längere Korrekturphase einfach einmal aussitzen zu können. Ich sehe diese Meinung allerdings etwas kritisch und im heutigen Artikel möchte ich kurz erläutern, warum das so ist.

Meine Gedanken dazu

Dass man in einem gewissen Alter nicht mehr so viel Zeit übrig hat, um nach einer Börsenkorrektur vielleicht jahrelang auf eine Kurserholung zu warten, mag eventuell richtig sein. Doch sollte man, wenn es auf das Rentenalter zugeht, seine Aktienquote deswegen drastisch herunterfahren?

Ich persönlich denke an dieser Stelle, dass man dies nicht machen sollte. Warum, ist ganz klar. Weil man mit dieser Vorgehensweise schließlich auch auf die Vorteile verzichtet, die Aktien einem in jedem Alter bieten können.

Ganz vorne mit dabei sind hier meiner Ansicht nach sicherlich die Dividendenzahlungen. Denn wenn man womöglich schon über Jahrzehnte investiert ist, können diese ja unter Umständen recht erheblich sein. Und auf diese Einnahmen durch einen schrittweisen Verkauf seiner Aktien zu verzichten, ergibt in meinen Augen eigentlich keinen Sinn.

Weiterhin muss das frei gewordene Kapital ja auch irgendwo wieder angelegt werden. Doch wenn man vermeintliche Sicherheit sucht, dann bleiben hier in der Regel nur festverzinsliche Anlagen übrig. Wie wir aber gerade erleben, ist es hier dann die Inflation, die gnadenlos zuschlagen könnte.

Blicken wir doch einmal auf die vergangenen Krisen an den Börsen zurück. Natürlich hat es manchmal schon etwas länger gedauert, bis sich die Aktienkurse wieder signifikant erholt hatten. Aber man kann auch erkennen, dass es nach einigen Korrekturen anschließend auch ganz schnell mit den Notierungen nach oben ging. Ein gutes Beispiel stellt hier sicherlich der kurze Corona-Crash vom Frühjahr 2020 dar.

Fazit

Ich habe viel darüber nachgedacht. Aber ich komme immer wieder für mich zu dem Schluss, dass man mit zunehmendem Alter seine Aktien nicht schrittweise abstoßen sollte. Weil es eben wesentlich mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringt, wenn man stattdessen an seinen Dividendenpapieren weiter eisern festhält. Hier spielen hauptsächlich folgende zwei Gründe eine Rolle.

Zum einen bleibt festzuhalten, dass man sich so weiter über hoffentlich sehr üppige Dividendeneinnahmen freuen kann. Zum anderen ist nachgewiesen, dass die Phasen von steigenden Aktienkursen in der Regel länger andauern als die Zeiträume mit fallenden Notierungen. So besteht meiner Meinung nach auch im fortgeschrittenen Alter die berechtigte Hoffnung, eine Korrektur relativ unbeschadet überstehen zu können.

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