Die Top-Aktien des Jahres: Potenzial für attraktive Renditen?

Ein Kompass in Nahaufnahme auf einem grauen Tisch
Foto: Christoph Gössel

Das Jahr 2023 hat begonnen und viele Investoren suchen nach den Top-Aktien des Jahres, die ein Potenzial für attraktive Renditen bieten. Zwei Unternehmen, die auf der Watchlist vieler Anleger stehen, sind First Solar (WKN: A0LEKM) und Coinbase (WKN: A2QP7J).

Sie zeichnet vor allem eine zuletzt gute Kursperformance aus. So konnten die Aktien der Kryptohandelsplattform Coinbase im laufenden Jahr 2023 mit einer beinahe Kursverdopplung überzeugen. Bei First Solar sieht es im laufenden Jahr mit einem Kursanstieg von rund 40 % ebenfalls gut aus. Umso mehr überzeugt die Performance über ein Jahr von mehr als 166 %.

Lasst uns in diesem Artikel einmal kurz die Geschäftsmodelle beider Unternehmen ansehen und herausfinden, was die gute Kursperformance ausgelöst hat bzw. ob sie weitergehen könnte.

First Solar: Marktführer der westlichen Welt

First Solar ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Solarmodulen und die Entwicklung von Solaranlagen spezialisiert hat. Dem Unternehmen wird für die kommenden Jahre ein gutes Wachstumspotenzial beigemessen, da der Trend zu erneuerbaren Energien immer stärker wird.

Das in Tempe (Arizona, USA) ansässige Unternehmen überzeugte zuletzt mit Rekordaufträgen. Ein Backlog für zukünftige Auslieferungen von fast 68 GW stand zum Ende des Geschäftsjahres 2022 in den Büchern. Rückenwind gibt die aktuelle Förderpolitik der USA. Hier sollen unter anderem 370 Mrd. US-Dollar für den Klimaschutz bereitgestellt werden. Ein großer Profiteur dürfte dabei die Solarbranche sein.

Blickt man jedoch in die Vergangenheit, so konnte First Solar nicht gerade durch ein stetiges Wachstum überzeugen. Auch kämpft man seit Jahren mit der Profitabilität.

Kein Wunder, denn der Weltmarkt spielt sich mittlerweile in China ab. Dort existiert eine kosteneffiziente Massenproduktion, die aus aktueller Sicht von keinem anderen Land der Welt erreicht werden kann.

Eine Fantasie könnte nun sein, dass – aufgrund der Spannungen zu China – immer mehr Industrien in die Heimatländer zurückgeholt werden. Hier könnte die Solarindustrie von profitieren, insbesondere ein Marktführer der westlichen Welt, wie First Solar es ist.

Die Prognosen für 2023 sehen zumindest überzeugend aus. So werden Umsätze zwischen 3,4 und 3,6 Mrd. US-Dollar erwartet bei einem operativen Ergebnis zwischen 745 und 870 Mio. US-Dollar. Am Ende soll ein EPS zwischen 7 und 8 US-Dollar je Anteilschein möglich sein. Gemessen am aktuellen Aktienkurs von rund 210 US-Dollar würde dies einen erwarteten Ergebnismultiplikator von 26 bedeuten (Stand: 12.4.23).

Coinbase: Megatrend Kryptowährungen als Treiber

Ein weiteres Unternehmen, das in diesem Jahr Potenzial für attraktive Renditen bieten könnte, ist Coinbase. Das Unternehmen betreibt eine der führenden Kryptowährungsbörsen weltweit und ermöglicht den Handel von Bitcoin, Ethereum, Litecoin und vielen anderen digitalen Währungen.

Coinbase konnte in den letzten Jahren ein enormes Wachstum verzeichnen, da immer mehr Anleger in Kryptowährungen investieren und die Branche zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mehr als 110 Mio. verifizierte Nutzer nennt das in Wilmington (Delaware, USA) ansässige Unternehmen.

Das Geschäftsmodell von Coinbase basiert dabei auf Gebühren, die das Unternehmen für den Handel mit Kryptowährungen erhebt. Die fortschreitende Akzeptanz von Kryptowährungen sollte Rückenwind geben.

Einen größeren Rückschlag gab es jedoch durch den Absturz der Kryptowährungen im Jahr 2022. Hier zeigte sich, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Auch der Aktienkurs von Coinbase sank stark. Über ein Jahr gesehen liegt er – trotz kürzlicher Kursverdopplung – noch um mehr als 50 % im Minus.

Dennoch zeigt sich mittlerweile eine Erholung. Auch der Technologieinvestor Ark Invest, hinter dem das Mastermind Cathie Woods steht, machte zuletzt Schlagzeilen mit größeren Coinbase-Aktienkäufen.

Das Technologieunternehmen bleibt jedoch eine riskante Wette. Nicht nur, dass hohe Verluste produziert werden. Auch ist das Geschäftsmodell stark von der Popularität des Bitcoin abhängig.

Zuletzt zeigte sich aber eine deutliche Erholung der führenden Kryptowährung. Mittlerweile wird wieder ein Preis von mehr als 30.000 US-Dollar für einen Bitcoin aufgerufen (Stand: 12.4.23).

Gemeinsamkeiten der beiden Aktien für potenzielle Kursanstiege

Kommen wir zur eigentlichen Frage: Was zeichnet diese Unternehmen aus und was macht sie zu möglichen Top-Aktien des Jahres? Nun, zum einen sind beide Unternehmen in Wachstumsmärkten tätig.

First Solar profitiert beispielsweise von der fortschreitenden Entwicklung erneuerbarer Energien. Insbesondere die Repatriierung von Schlüsselindustrien in Kombination mit Milliardensubventionen könnte spannend für First Solar sein. Coinbase hingegen profitiert von der zunehmenden Akzeptanz von Kryptowährungen. Ein wachsendes Ökosystem und eine globale Expansion sorgen für eine gewisse Dynamik. Beide Unternehmen verfügen zudem über starke Marktpositionen in der westlichen Welt, was eine Grundlage für weiteres Wachstum sein kann.

Ob weiteres Potenzial der Aktien vorhanden ist, dürfte jedoch eine persönliche Einschätzung bleiben. Fakt ist, dass bereits schon ein hoher Preis für beide Geschäftsmodelle aufgerufen wird. Coinbase wird beispielsweise mit einem Umsatzmultiplikator von 4,9 gehandelt. First Solar hingegen kommt auf einen Wert von 8,6.

Beide Werte besitzen bei einem starken Wachstum natürlich Luft nach oben. Jedoch sollte zukünftig vor allem ein Ziel erreicht werden: die nachhaltige Profitabilität.

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Frank Seehawer besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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