Warren Buffett vs. Nasdaq-100 seit 01.01.2000! Wer hat die Nase vorne?

Drei wachsende Stapel von Münzen
Foto: Nattanan Kanchanaprat via Pixabay

Hand aufs Herz, wer am 01.01.2000 in den Nasdaq-100-Index oder in die Aktie von Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2 ) investiert hat, kann sich über ein kleines Vermögen freuen.

Denn obwohl beide Anlagealternativen gänzlich unterschiedliche Strategien verfolgen, stellen diese wohl zwei der besten Möglichkeiten der letzten 23 Jahre dar, um sein Kapital zu vervielfachen. Vergleicht man jedoch die Performance beider Werte miteinander, sollte es einen klaren Gewinner geben. Falsch gedacht, denn es kommt darauf an wie man investiert hat…

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Technologie schlägt alles! Wirklich? Hier liegt Buffett vorne!

Die Überschrift wirkt auf den ersten Blick gewagt. Doch es stimmt! Seit dem 01.01.2000 gibt es wohl keine Branche, die vergleichbare Renditen erwirtschaften konnte wie die US-Techologieindustrie. Dabei begann das Jahrtausend alles andere als vorteilhaft für Technologieaktien. Denn durch das Platzen der Dot.com-Blase stürzten selbst Unternehmen wie Amazon und Alphabet katastrophal ab. Doch am Ende kam alles anders.

Denn hätte man zu Beginn des Jahres 2000 in einen ETF (Exchange Traded Funds) oder Indexzertifikat auf den Nasdaq-100 investiert, beläuft sich der aktuelle Kursgewinn auf 326,0 % (Stand: 03.07.2023, maßgeblich für alle Kennzahlen). Somit hätte man aus einer Investition von 10.000 Euro ein Kapital von 42.600 Euro gemacht.

Umso beeindruckender ist die Tatsache, dass man diese Rendite mit einer Investition in Berkshire Hathaway deutlich geschlagen hätte. Denn wer zum 01.01.2000 eingestiegen ist, darf sich über ein Kursplus von 938,9 % freuen. Somit wäre aus dem ursprünglichen Betrag von 10.000 Euro ein kleines Vermögen mit 103.888 Euro geworden.

Buffett geschlagen?

Warum gibt es jedoch keinen klaren Gewinner? Weil Buffett den Nasdaq-100 in den meisten Monaten nicht geschlagen hätte. Hätte man nämlich den Betrag von 10.000 Euro über den Zeitraum der vergangenen 22,5 Jahre in die beiden Anlagen investiert, wäre das Ergebnis gänzlich anders ausgefallen.

Denn hätte man seit dem 01.01.2000 jedes Monat 35,34 Euro (entspricht über die Laufzeit 10.000 Euro) investiert, würde man bei Berkshire Hathaway über ein Kapital von 40.479 Euro verfügen. Im Nasdaq-100 hingegen beläuft sich der Endbetrag auf 61.066 Euro.

Denn Berkshire Hathaway konnte den Nasdaq-100 von einer Gesamtzahl an 283 Monaten nur 36 Mal schlagen. In den restlichen Monaten konnte der Nasdaq-100 eine höhere Rendite erzielen.

Fazit

Was kann man von der obigen Analyse mitnehmen? Zum einen, dass es keinen klaren Gewinner im Vergleich zwischen dem Nasdaq-100 und der Investorenlegende Warren Buffett gibt. Denn es kommt immer darauf an, ob man die Analyse auf eine einmalige Anlage oder einen Sparplan bezieht.

Daraus folgt, dass die Abhängigkeit vom derzeitigen Kurs im Falle eines einmaligen Investments äußerst hoch ist. Wenn man einen günstigen Einstiegszeitpunkt wie am Beispiel von Berkshire Hathaway am 01.01.2000 erwischt, kann dies äußerst vorteilhaft sein.

Jedoch kann diese Abhängigkeit einen enormen Effekt auf die langfristige Portfolioperformance haben.  Um dieses Risiko zu minimieren, eignen sich Sparpläne hervorragend. Diese bieten sich aus meiner Sicht vor allem bei Aktien und Indizes an, die über eine erhöhte Volatilität verfügen.

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Michael besitzt Aktien von Berkshire Hathaway, Amazon und Alphabet. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Alphabet, Amazon und Berkshire Hathaway.



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