Die Dividende von Coca-Cola ist wirklich beeindruckend

Eine Smartphone-Hülle im Stil einer Getränkedose von Coca-Cola
Foto: MAYDAY VISUALS via Pexels

Die Dividende von Coca-Cola (WKN: 850663) ist aus vielen Gründen wirklich beeindruckend. Zunächst, weil wir im Moment 3,1 % Dividendenrendite erhalten, was nach den letzten Jahren mit einer vergleichsweise teuren Bewertung wieder etwas mehr ist.

Aber auch die Historie ist ein Grund, um bei Coca-Cola besonders hinzuschauen. Mit mittlerweile 60 Jahren, in denen die Dividende je Aktie konsequent erhöht worden ist, zählt der Getränkekonzern zu den stabilsten Zahlern auf der Welt. Vielleicht sollten wir uns das einmal vergegenwärtigen: 60 Jahre bedeuten, dass seit dem Jahre 1963 konsequent eine wachsende Dividende ausgeschüttet worden ist.

Wobei Coca-Cola inzwischen sogar seit über 100 Jahren eine Dividende zahlt. All das ist historisch und faszinierend. Aber sie führt uns zu einer anderen Erkenntnis: Die Aktie besitzt eben das gewisse Etwas. Oder auch Qualität.

Coca-Cola: Die starke Dividende als Symptom

Für mich ist die Stärke der Dividende nämlich letztlich eher ein Symptom. Oder ein Indikator für die Qualität, die das Geschäftsmodell besitzt. Über 60 Jahre eine wachsende Ausschüttung an die Investoren zu zahlen benötigt ein krisensicheres Geschäftsmodell, eine starke Marke, defensive Klasse und stabile Mittelzuflüsse. Kurzum: Kaum Bedrohungen, die uns als Einkommensinvestoren den Spaß nehmen.

Das ist bei Coca-Cola der Fall. Die Limonaden gelten als führend und insbesondere Coca-Cola ist eine der wertvollsten Marken auf unserem Planeten. Aber das Management ist konsequent dabei, das eigene Portfolio und Produkt zu optimieren. Teilweise durch neue Produkte wie Hard Seltzer, die in den vergangenen Jahren eingeführt worden sind. Oder auch der Fuzetea-Eistee. Aber auch, indem das Management beschlossen hat, sich sukzessive von dem eigentlichen Verkauf der Limonaden und der Abfüllbetriebe zu trennen und sich stattdessen lieber auf Lizenzen für Märkte und den Basisrohstoff, den Sirup, zu konzentrieren.

Unterm Strich führt das dazu, dass Coca-Cola konsequent weniger direkte Kunden besitzt. Abfüller wie Coca-Cola Europacific Partners stehen für große Regionen und ein Milliardengeschäft ein. Es existiert eine starke Abhängigkeit und dadurch mächtig Pricing-Power für die Muttergesellschaft, die in der Regel an den Abfüllbetrieben mit einer Minderheitsbeteiligung beteiligt bleibt.

Die Dividende ist für mich daher immer mehr ein Indikator für die Stabilität des Geschäftsmodells. Wobei die Limonaden selbst auch in jeder Lebenslage gefragt bleiben: Ob in Restaurants, Schnellimbissen oder an der normalen Einzelhandelskasse. Das sorgt in Summe dafür, dass sich der US-Konzern eine starke Basis aufgebaut hat, die letztlich zu der Historie führten.

Die bei Coca-Cola noch weiter gehen kann. Im bisherigen Geschäftsjahr 2023 ist der Nettoumsatz um 6 % auf 34,9 Mrd. US-Dollar gewachsen. Beim Ergebnis je Aktie gab es ein Wachstum um 16 % auf 2,02 US-Dollar. Damit ist wohl ein weiterer Grundstein für eine wachsende Dividende gelegt. Wobei das währungsbereinigte Wachstum bei ca. 8 % liegen soll.

Ein Zeichen der Stärke

So bemerkenswert die Dividende von Coca-Cola auch ist: Wichtig ist für uns als Investoren, dass wir uns überlegen was das bedeutet. Für mich ist es ein Sinnbild der operativen Stärke. Das ist eigentlich auch noch viel wichtiger. Da die operative Stärke weiterhin besteht, kann Coca-Cola weitermachen, wie bisher. Bedeutet: Pricing-Power ausspielen, sukzessive moderat wachsen und die Dividende je Aktie konsequent weiter erhöhen. Zwar dürfte die Aktie uns nicht schnell reich machen. Aber für mich ist der Getränkekonzern eine Option, um langsam ein Vermögen aufzubauen. Oder: Besonders sicher.

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Vincent besitzt Aktien von Coca-Cola. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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