Warum Lotto spielen ein teures Hobby sein kann, das über 50.000 Euro kostet!

Bunte Fragezeichenauf Gedanken- und Sprechblasen aus Pappe
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Lotto spielen ist in Deutschland sehr beliebt. Glaubt man den Statistiken, so spielen fast 21 Millionen Deutsche zumindest gelegentlich Lotto.

Der Reiz, mit einem Spielschein im Wert von 15 Euro zum Millionär zu werden, dürfte dabei überwiegen. Rational betrachtet handelt es sich jedoch um ein teures Hobby, das über einen Zeitraum von 40 Jahren mehr als 50.000 Euro kosten kann. Doch beginnen wir die Rechnung von vorne.

Lotto spielen kann ein teures Hobby sein!

Es wird angenommen, dass man einmal im Monat einen Lottoschein für 15 Euro kauft, und zwar über einen Zeitraum von 40 Jahren. Dabei gibt es – so die Annahme – keine Auszahlungen oder Gewinne.

Würde man nun diese regelmäßige Zahlungsreihe in einen ETF-Sparplan mit einer jährlich angenommenen Renditeerwartung von 8 % investieren, so hätte man am Ende der Laufzeit ein ETF-Portfolio im Wert von 52.365,12 Euro – wie der Zinseszins-Rechner aufzeigt. Ehrlich gesagt ist das keine kleine Summe, sondern ein Mittelklassewagen.

Setzt man diesen relativ sicheren Betrag in Relation zu einem möglichen Lottogewinn in Millionenhöhe, so entspricht dies natürlich gerade einmal 5 % oder weniger. 

Nur eine geringe Aussicht auf den Zentralgewinn

Letztlich geht es um die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, im Lotto einen Volltreffer zu landen. Darüber haben sich natürlich schon viele Mathematiker und Statistiker den Kopf zerbrochen.

Beim Klassiker 6 aus 49 liegt die Gewinnchance bei 1 zu 15,5 Millionen. Will man auch noch sechs Richtige und die Superzahl gewinnen, liegt sie bei fast 1 zu 140 Millionen.

Die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden, liegt dagegen nur bei 1 zu 6 Millionen. Es ist also wahrscheinlicher, zweimal hintereinander vom Blitz getroffen zu werden, als im Lotto zu gewinnen. Wenn man die Superzahl mitzählt, wäre es sogar wahrscheinlicher, 23 Mal hintereinander vom Blitz getroffen zu werden.

Lotto spielen: eine Frage der persönlichen Neigung

Da ich bis heute noch nicht einmal vom Blitz getroffen wurde, halte ich es auch nicht für besonders wahrscheinlich, dass ich im Lotto große Summen gewinne. Es ist eher ein Glücksspiel, bei dem die Aussicht auf einen Gewinn Glückshormone freisetzt.

An der Börse ist das natürlich anders. Finanzprodukte wie ETFs gelten als langweilig. Natürlich ist es auch etwas anspruchsvoller, Finanzliteratur zu lesen und zu verstehen, als einen Tippschein auszufüllen.

Dafür hat man aber auch eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, am Ende im Durchschnitt besser abzuschneiden. Die Chance auf den ganz großen Wurf ist natürlich mit ETFs entsprechend gleich Null.

Anders Denken eröffnet neue Perspektiven

Aber durch Variation der Variablen kann man sehr schnell zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Wer beispielsweise seine Sparrate auf 300 Euro monatlich erhöht, sollte nach 40 Jahren und einer 8 % Rendite ebenfalls als Millionär vor Steuern gelten. 

Mit Stock Picking kann man am Ende sogar deutlich mehr herausholen, wie das Beispiel Warren Buffett eindrucksvoll zeigt. Er erzielte über Jahrzehnte eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 19 Prozent.

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