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513 Gründe, die jetzt für den Kampf gegen Negativzinsen sprechen!

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Foto: Getty Images

Negativzinsen sind ein Problem, die dich, dein Vermögen und möglicherweise auch deinen Ruhestand oder dein finanzielles Wohlergehen betreffen. Es geht bei diesem Thema darum, dass es nicht nur eine relative Entwertung gibt, wie beispielsweise bei der Inflation. Nein, sondern auch eine absolute.

Inzwischen existieren sogar 500 Gründe, die zeigen: Man sollte als Sparer den Kampf mit den Negativzinsen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Nein, sondern gerade jetzt ist noch der richtige Zeitpunkt, um sich zu wappnen. Zumindest bevor man selbst einige erste Strafzinsen bezahlt, die dein Vermögen schmälern.

500 Gründe für den Kampf gegen Negativzinsen!

Die 500 Gründe, die ich für den Kampf gegen Negativzinsen anführen kann, sind ziemlich einfach zusammengefasst. Mit Blick auf die derzeitige Presselage erkennen wir, dass es knapp über 500 Geldhäuser gibt, die solche Verwahrentgelte erheben. Business Insider Deutschland berichtet konkret sogar von 512 Instituten, was definitiv bemerkenswert ist.

Zumal die Tendenz weiterhin steigend ist. Negativzinsen gab es noch vor wenigen Wochen bei knapp über 300 Geldhäusern und Banken. Wir können daher klar erkennen, dass über kurz oder lang vermutlich die meisten bis alle Institute Verwahrentgelte auf das Vermögen erheben. Zumindest auf einen Anteil, der über einem jeweiligen Schutzbetrag liegt.


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Allerdings bekommen Negativzinsen jetzt auch eine neue Qualität. Der 513. titelspendende Grund ist so beispielsweise für mich, dass die Targobank als erstes Geldhaus augenscheinlich auf Tagesgeldkonten und Sparbücher gänzlich verzichtet. Also auf Möglichkeiten, wie man zuletzt sein Geld noch weitgehend sicher anlegen konnte. Wobei hier natürlich die Inflation zu einer moderaten Entwertung geführt hat.

Wir erkennen daher sehr deutlich: Negativzinsen sind gekommen, um zu bleiben. Die Tendenz geht immer weiter in diese Richtung, mehr Banken führen sie ein. Und vereinfachen ihr Produktangebot, um diese Entwicklung konsequent voranzutreiben.

Ausweichmöglichkeiten werden weniger

So mancher Sparer setzt derzeit vielleicht noch auf Ausweichmöglichkeiten. Ohne Zweifel ein Ansatz, der bei Negativzinsen jetzt vielleicht noch klappen könnte. Allerdings dürfte die Luft immer dünner werden. Beziehungsweise die Möglichkeiten geringer.

Sparer kommen daher kaum an einer Sache vorbei: An Rendite, die zum einen einen Schutz gegen Negativzinsen ermöglichen kann, aber auch effektiv gegen Strafgebühren einen Ausgleich erwirkt. Zudem können Sparer mit Rendite auch der Inflation entgehen. Ein positiver Nebeneffekt, der sich nicht leugnen lässt.

Jetzt ist eigentlich nicht die Zeit, um auszuweichen. Nein, es ist bereits der Zeitpunkt gekommen, um sich mit neuen Anlage- und Sparformen zu beschäftigen. Wer nicht verlieren möchte, der kommt um Rendite eigentlich kaum mehr herum. Eine neue Realität scheint jetzt zu beginnen.

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