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Varta-Aktie: Hat der finale Ausverkauf begonnen?

VARTA Produktion
Quelle: VARTA Microbattery GmbH

Varta (WKN: A0TGJ5)-Aktien fallen heute auf Xetra mehr als 9 % (28.09.2022).

Varta-Aktie bricht nach Prognoseaussetzung ein

Nachdem der Konzern zuletzt die Quartals- und Jahresprognose gestrichen hat, fallen sie fast täglich. Eine derartige Meldung bedeutet in der Regel nichts Positives für die Ergebnisse. Wer das Varta-Geschäft einmal historisch analysiert, weiß, dass nun auch Verluste möglich sind. Der Aktienkurs folgt dieser Entwicklung und bricht in diesen Situationen schnell ein.

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Varta belasten steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie deren begrenzte Weitergabemöglichkeiten an den Endkunden. Hinzu kommt, dass sich für zwei Großaufträge die Lieferfreigabe verzögert, wodurch der Umsatz im Gesamtjahr 2022 ebenfalls sinken könnte.

Wirtschaftsumfeld trübt sich ein

Der Batteriekonzern kann wie viele andere Unternehmen wenig für das aktuell sehr schlechte wirtschaftliche Umfeld. Die entscheidende Frage lautet nun, wann es sich wieder verbessert. Politik und Zentralbanken müssen spätestens dann reagieren, wenn die Krise klar erkennbar ist. Dies bedeutet eine steigende Arbeitslosenquote und sinkendes Wirtschaftswachstum.

Beide Faktoren könnten in wenigen Monaten erfüllt sein. Zudem sollte nach dem aktuellen Energiepreisschock 2023 langsam Entspannung einsetzen. Grund sind verschiedene politische Maßnahmen, Flüssiggaslieferungen, eventuell Veränderungen der Strompreisbildung oder ein Stopp der teuren Erdgas-Stromerzeugung und zumindest nicht weiter steigende Zinsen.

Varta-Aktie übertreibt in beide Richtungen

An der Börse herrschen hingegen oft Gier und Angst. Stiegen Varta-Aktien mit dem Aufschwung deutlich stärker als der breite Markt, brechen sie nun umso schneller ein. Für Langfristanleger mit kühlem Kopf ergeben sich so Chancen.

Varta produziert nach wie vor Mikro-Batteriezellen, die für Hör- und kabellose Geräte benötigt werden. Hinzu kommen Energiespeicher, die in Zeiten boomender erneuerbarer Energien an Bedeutung gewinnen. Das Unternehmen wird zukünftig aber auch E-Auto-Batterien herstellen und so von einem weiteren Trend profitieren.

An all diesen Entwicklungen ändert auch die aktuelle Krise nichts, auf die wir wahrscheinlich in fünf Jahren genauso zurückblicken wie auf alle vorherigen Schwächephasen. Dann könnten wir uns auch die Frage stellen: Warum habe ich damals nicht gekauft?

Ausverkaufsphase hat begonnen

Crashs vollziehen sich häufig in Phasen. Zunächst bewegen sich die Kurse nur sehr langsam, dann stärker und schließlich führt die Panik zu einem Ausverkauf. Nach der letzten Phase folgt erfahrungsgemäß eine Kursstabilisierung. September und Oktober sind zudem als Crashmonate bekannt.

Varta-Aktien sind unterbewertet

Auf Varta bezogen sind wir aktuell bereits in der finalen Ausverkaufsphase. Investoren schauen neben den langfristigen Aussichten ebenfalls auf die aktuelle Bewertung, die nach allen Berechnungen günstig ist.

So gesehen hat der Kurs bereits zu weit in den Negativbereich ausgeschlagen. Wer sich für Varta entscheidet, muss wahrscheinlich einen langen Atem mitbringen, denn nur wenn die Politik wieder positive Rahmenbedingungen schafft, kann die Wirtschaft aufatmen. Sollte diese Voraussetzung erfüllt sein, kann Varta später auch wieder verlässliche Prognosen abgeben.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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