10.000 Euro vor 10 Jahren in die BASF-Aktie investiert: So viel Geld hättest du heute!

Verschiedene farbige Flaggen mit dem BASF Logo und Slogan
Foto: BASF SE

Stell’ dir vor: Du hättest vor zehn Jahren einfach mal 10.000 Euro in die BASF-Aktie (WKN: BASF11) investiert. Wäre das bei den richtigen Anteilsscheinen gewesen, so könntest du sehr vermögend sein. Selbst die Amazon-Aktie hätte sich noch in etwa ver-10-facht. Bei Nvidia wäre die Performance sogar noch besser.

Allerdings sind wir heute weder bei Amazon, noch bei Nvidia, sondern bei der BASF-Aktie. Eine Investition von 10.000 Euro vor zehn Jahren wäre jedenfalls… ein volatiles Abenteuer gewesen.

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10.000 Euro vor 10 Jahren in die BASF-Aktie

Wer jedenfalls vor zehn Jahren 10.000 Euro in die BASF-Aktie investiert hat, der hat am 16. August des Jahres 2013 in etwa auf einem Aktienkurs von 68 Euro gekauft. Google liefert mit exakt 68,01 Euro als Kursniveau für den Tag. Natürlich hat es eine gewisse Schwankungsbreite gegeben.

Aus den 10.000 Euro wären damit 147 Anteilsscheine an dem Chemiekonzern geworden. Ein kleines bisschen wäre noch für Handelsgebühren übrig gewesen. Die bittere Erkenntnis zum jetzigen Zeitpunkt ist jedoch: Damit ist eine Investition in die BASF-Aktie alles andere, als ein Erfolg gewesen.

Heute notiert die Aktie schließlich auf einem Aktienkurs von 46,36 Euro. Von den 10.000 Euro blieben bis heute lediglich 6.814,92 Euro übrig. Mit einem Verlust von in etwa 32 % über einen Zeitraum von zehn Jahren können Investoren kaum zufrieden sein. Jährlich läge die Minusrendite damit bei ca. -3,67 %. Die Inflation ist bei der Kalkulation nicht einmal berücksichtigt.

Wir erkennen anhand dieses Überblicks bei der BASF-Aktie: In den vergangenen Jahren hat sich die Ausgangslage bei dem Chemiekonzern etwas eingetrübt. Zwischenzeitig konnten die Anteilsscheine zwar im Jahre 2018 bis auf ca. 95 Euro klettern. Das hat eine Investition kurzfristig erfolgreich aussehen lassen. Die Sorge um die Weltwirtschaft, das zyklische Geschäftsmodell, Restrukturierungen, die Corona-Pandemie und ein Auf- und Ab bei Umsatz und Ergebnis führten jedoch zu dieser insgesamt schwachen Performance. Wobei wir uns jetzt im Jahre 2023 erneut in einem Jahr bei BASF befinden, wo es operativ eben auch herausfordernd läuft. Der Vergleichszeitpunkt ist daher nicht unbedingt sehr schmeichelhaft.

Kann die Dividende das Ergebnis retten?

Bislang haben wir bei der BASF-Aktie lediglich auf die Aktienkursperformance geschaut. Die Dividende, die übrigens in den letzten zehn Jahren üppig ausfiel, ist dabei nicht berücksichtigt. Möglicherweise können die Ausschüttungen das Gesamtergebnis ja noch etwas retten.

Die Gesamtdividende der BASF-Aktie belief sich ausgehend vom August des Jahres 2013 auf 28,40 Euro je Aktie. Wobei wir ab der Ausschüttung im Jahr 2014 kalkulieren müssen. Im Jahr 2013 haben wir mit unsere fiktiven Investition schließlich die Auszahlung verpasst. Multiplizieren wir das wiederum mit den 147 Anteilsscheinen, so bekommen wir eine Bruttogesamtausschüttung in Höhe von 4.174,80 Euro. Damit läge der Bruttowert der Investition nach zehn Jahren bei 10.989,72 Euro. Die Dividende rettet somit das Gesamtergebnis… zumindest etwas.

Wenn wir davon ausgehend, dass die Dividende voll versteuert würde und wir letztlich lediglich 75 % der Gesamtausschüttung netto erhielten, so läge das Gesamtergebnis bei 9.946,02 Euro. Damit hätten wir zwar fast keinen Verlust gemacht. Aber wir wären finanziell auch kaum vorangekommen.

Die Dividende der BASF-Aktie rettet daher zumindest vor einer überaus schlechten Investition. Aber die Gesamtperformance des DAX-Chemiekonzerns über die vergangenen zehn Jahre ist und bleibt einfach überaus durchwachsen.

BASF-Aktie: Jetzt auf dem Tiefpunkt ein Kauf?!

Die BASF-Aktie hat mit 10.000 Euro in den letzten zehn Jahren kaum einen Wertzuwachs gebracht. Es mag ein beliebiger Ausschnitt der Retrospektive sein. Über so manch anderen, ähnlichen Zeitraum erhalten wir aber eine ähnliche Kernaussage. Das könnte im Gegenzug jedoch auch bedeuten, dass der Chemiekonzern mit seiner Bewertung auf einem Tiefpunkt notiert.

Mit 7,3 % Dividendenrendite mag das durchaus der Fall sein. Vergessen wir jedoch gleichsam nicht: Das Kerngeschäft mit der zyklischen Chemie bleibt das gleiche. Ob die Aktie daher heute ein Kauf ist? Entscheide selbst. Auch nach einer dahingehenden Überlegung, was du sonst mit 10.000 Euro heute anfangen könntest.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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