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Kann ich für 50 Euro Aktien kaufen?

Viele Leute glauben fälschlicherweise, dass sie reich sein müssen, um in Aktien zu investieren. Allerdings gibt es Möglichkeiten, wie Leute mit nur geringen Ersparnissen ebenfalls Aktien besitzen können, die sie mögen. Eine der besten Möglichkeiten ist der Direktkauf von Aktien von dem Unternehmen.

Direktkauf vs. Broker

Die meisten Investoren, die größere Beträge investieren, öffnen Brokerkonten. Mit einem Broker kannst du deine Aktien organisiert in einem einzigen Konto halten. Das macht es leichter, die Aktien zu kaufen und zu verkaufen, die du willst, wenn du mehr investieren möchtest.

Direktkäufe funktionieren anders. Damit investierst du direkt bei dem Unternehmen, in das du investieren willst. Die meisten Unternehmen arbeiten mit einem Clearinghouse, wie Computershare, um ihre Aktien direkt zu verkaufen. Allerding musst du jeden Vertrag einzeln aufsetzen.

Vor- und Nachteile des Aktiendirektkaufs

Der Aktiendirektkauf hat gegenüber Brokern ein paar Vorteile, aber es gibt auch ein paar Nachteile. Der größte Vorteil ist, dass du Aktien auch mit geringen Beträgen kaufen kannst. Die Mindestinvestition ist für jedes Unternehmen unterschiedlich und kann auch mal bis auf 2.500 Euro hochgehen. Diese Fälle sind allerdings selten. Es ist jedoch viel üblicher, dass die Grenzen zwischen 200 und 500 Euro liegen. Manche bekannte Aktien erlauben sogar Beträge von nur 50 Euro. Einige Programme heben diese Beschränkung sogar auf oder reduzieren sie, wenn man sich für ein monatliches Sparprogramm entscheidet und den Betrag direkt vom Konto einziehen lässt. Sobald du an dem Programm teilnimmst, sind weitere Investitionen möglich, die mit kleineren Beträgen als dem Anfangsminimum auskommen.


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Die niedrigen Mindestinvestitionsbeträge für den Direktkauf haben aber auch Nachteile. Gewöhnlich wird eine Einrichtungsgebühr fällig. Manche Unternehmen erheben zudem weitere Gebühren für Folgeinvestitionen. Außerdem ist es schwieriger, eine Aktie zu verkaufen, die man per Direktkauf gekauft hatte. Du musst nämlich auf die Zahlung durch das Unternehmen warten. Auch hier können Gebühren anfallen.

Alles in Allem sollten sich Investoren mit kleinem Budget den Direktkauf von Aktien genauer anschauen. Dank der geringen Einstiegsinvestitionen in Höhe von 50 Euro stellen sie eine gute Möglichkeit dar, den Weg zum nächsten Level zu beginnen.

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Dieser Artikel wurde von The Motley Fool auf Englisch verfasst und am 13.03.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.



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