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Snap will sich nicht von den Spectacles trennen

Quelle: Media Kit Snap Inc.

Wie man es dreht und wendet: Snaps (WKN:A2DLMS) erster Versuch im Hardware-Bereich war eine ziemliche Katastrophe. Snap gab viel zu viele Einheiten in Auftrag, was zu riesigen Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Stornierung von Abnahmeverpflichtungen gegenüber Lieferanten führte. Dann machte das Unternehmen auch noch mit jeder verkauften Einheit ein Minus, und das Produkt konnte kein Zuwachs an Interaktion generieren. Der Prozentsatz der Snaps, die mit der Brille erstellt wurden, lag bei einigen Stellen hinter dem Komma. (Ich schätzte ihn auf 0,002 % aller Gesamt-Snaps, die im Vorjahresquartal gemacht wurden).

Man sollte meinen, dass Snap bei seinen jüngsten eher vorsichtig mit allen neuen Hardware-Projekten vorgehen würde. Leider hat Snap offenbar die Lektion noch nicht gelernt.

Da kommt noch mehr

Wie Variety berichtet, hat die Federal Communications Commission soeben einen Zulassungsantrag veröffentlicht, der sich auf Brillen der zweiten Generation bezieht. Die Datei beschreibt eine „tragbare Videokamera“, an der Snap derzeit arbeitet, enthält aber keine weiteren spezifischen Details zum Produkt, wie z.B. wie es aussieht oder andere enthaltene Funktionen. Eines der wenigen Details offenbart ist schnelleres Wi-Fi in Form von Dual-Band 802.11ac.


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Die Enthüllung bestätigt einen Bericht von Cheddar aus dem letzten Monat, der besagt, dass das Unternehmen plant, in absehbarer Zeit zwei neue Versionen von Spectacles herauszubringen: ein neues Modell in diesem Jahr zusätzlich zu einem Produkt der dritten Generation im Jahr 2019, das dann zwei Kameras enthält. Das Modell der zweiten Generation zielt laut Cheddar vor allem darauf ab, die Leistung zu verbessern, anstatt eine Art von größerer Neugestaltung oder anderen „dramatischen Veränderungen“.

Die Brille belastet das Unternehmen

Die Anleger reagieren positiv auf diese Nachrichten angeht und schickten am 11.4. die Aktien nach oben. Dieser Optimismus könnte jedoch fehl am Platz sein, denn Snap scheint nicht viel aus dem ersten Misserfolg gelernt haben. Denn Snap musste im vergangenen Jahr 38 Millionen Dollar an Warenbestandgebühren zahlen, nachdem hunderttausende Einheiten in den Lagern versauerten. CEO Evan Spiegel behauptete einst dreist, dass der Brillenabsatz die internen Erwartungen übertraf, was angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen viel zu viele Einheiten bei Zulieferern bestellt hatte, einfach nicht wahr sein kann.

Snap bezeichnet sich als „Kamerafirma“, was schwer mit der Tatsache zu vereinbaren ist, dass das einzige Kamerahardwareprodukt des Unternehmens eine totale Zeit- und Geldverschwendung ist. Wie Snap in seinen Zulassungsanträgen schreibt: „Wir haben keine nennenswerte Erfahrung mit Hardware-Produkten. Wir haben Kosten im Zusammenhang mit der Inventarisierung von Brillen. Es kann sein, dass erhöhte Kosten im Zusammenhang mit der Entwicklung, dem Verkauf und der Vermarktung von Hardware-Produkten entstehen.“

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel von Evan Nui erschien am 11.4.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.



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