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Volkswagen rüstet sich mit interessanter Partnerschaft, um bei Mobilitätsdienstleistungen im Rennen zu bleiben

VW Volkswagen Stammwerk in Wolfsburg
Foto: Getty Images

Im Automobilsektor werden derzeit zwei Zukunftsbereiche heiß diskutiert, bei denen sich der zukünftige Erfolg so mancher Autobauer im Weiteren abzeichnen könnte: die Elektromobilität und die Mobilitätsdienstleistungen.

Und es scheint, als versuche Volkswagen (WKN: 766403) momentan bei Letzteren mit Nachdruck Fuß zu fassen. Zumindest deutet eine möglicherweise wegweisende Partnerschaft darauf hin.

VW kooperiert mit Microsoft

Wie zum Ende der vergangenen Woche verkündet worden ist, wird VW bei diesem strategischen Imperativ künftig mit Microsoft (WKN: 870747) kooperieren. Konkret sei geplant, digitale Dienste und Mobilitätsangebote über ein Cloud-System anzubieten. Microsoft wird dabei die notwendige Software bereitstellen, die auf der Technologie Azur aus dem Hause der Software-Schmiede basieren soll.

Des Weiteren wird VW in der Nähe des Firmensitzes von Microsoft in Nordamerika ein eigenes Entwicklungszentrum für die Automotive Cloud gründen. Die Lösungen, die hier gemeinsam mit dem prominenten Tech-Partner gefunden werden, sollen im weiteren Verlauf auf alle Marken des Automobilkonzerns übertragen werden.


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Ein insgesamt ambitioniertes Vorhaben in diesem Zukunftsmarkt, von dem Volkswagen schon in einigen Jahren Umsätze in Milliardenhöhe erhofft.

VW scheint starke Marktposition bei Mobilitätsdiensten anzustreben

Was diese Kooperation jedoch insgesamt unterstreicht, ist, dass Volkswagen ein wichtiges Geschäftsfeld der Automobilindustrie in Mobilitätsdiensten und -dienstleistungen wittert und sich hier an dieser Stelle mit einer interessanten Tech-Partnerschaft frühzeitig positionieren möchte.

Für Volkswagen hat diese Partnerschaft den Vorteil, dass sich die Niedersachsen nicht erst aufwendig mit eigenen Cloud- und Softwarelösungen herumplagen müssen, sondern auf das bereits existierende Know-how eines der größten Tech-Unternehmen unserer Zeit zurückgreifen können.

Auch wenn das möglicherweise mit Unkosten verbunden ist, könnte es dem Autokonzern allerdings mühsame Jahre der Forschung und Entwicklung ersparen. Mit der Folge, dass Volkswagen hier bereits frühzeitig angreifen kann und diesen Markt nicht anderen Tech-Größen wie beispielsweise Alphabet (WKN: A14Y6F) kampflos überlassen muss.

Vieles spricht derzeit also dafür, dass Volkswagen hier nicht lediglich eine beobachtende Rolle einnehmen möchte, sondern aktiv diesen Markt mitgestalten könnte.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien).



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