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Stay-at-Home-Aktien? So identifizierst du jetzt attraktive Chancen!

Fresenius Mundschutz liegt auf Geldscheinen Zweite Welle Corona Wirtschaft Börsencrash
Foto: Getty Images

Der DAX könnte, wie viele andere globale Börsenbarometer, erneut vor einer volatilen Phase stehen. In der letzten Woche geriet nicht nur die Marke von 13.000 Zählern unter Beschuss. Nein, auf Schlusskursbasis korrigierte unser heimischer Leitindex sogar auf unter 12.500 Zähler. Das könnte jedenfalls der Beginn einer Korrektur sein.

Wie auch immer: Foolishe Investoren überlegen lieber, wie sie sich entweder für eine solche Phase rüsten. Oder aber sogar von ihr profitieren. Sogenannte Stay-at-Home-Aktien könnten dabei eine Rolle spielen. Doch auch hier ist nicht jede Aktie zwingend ein Kauf.

Werfen wir in diesem Sinne einen Blick darauf, wie man jetzt noch als Foolisher Investor chancenreiche Aktien aus diesem Bereich identifizieren kann. Dabei gibt es eine Sache, die man jetzt besser nicht tun sollte. Und eine, die der langfristig aussichtsreiche Weg sein dürfte.

Stay-at-Home-Aktien: Der Fehler!

Stay-at-Home-Aktien sind generell Anteilsscheine, die jetzt von der COVID-19-Epidemie profitieren können. Häufig, weil sie digitalere Geschäftsmodelle besitzen. Oder etwas Innovatives haben. Oder ein Geschäftsmodell besitzen, das jetzt von zu Hause aus häufiger genutzt wird. Insbesondere im Unterhaltungsbereich ist das beispielsweise häufig der Fall, wenn wir an Gaming-Aktien denken.

Wie auch immer: Eine Stay-at-Home-Aktie sollte man aus einem Grund jetzt jedenfalls nicht kaufen. Zumindest nicht nur. Und zwar, weil man erwartet, dass sie erneut kurzfristig über ein, zwei, drei Monate oder Quartale profitieren werden. Zwar existiert die Möglichkeit, dass solche Aktien kurzfristig weiter steigen. Allerdings gilt es stets auch die Bewertung zu berücksichtigen, was ein Aspekt und ein Risiko sein kann. Viele Stay-at-Home-Aktien werden schließlich ambitioniert bewertet.


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Kurzfristige Profiteure auszumachen ist jedoch ein absolut unFoolisher Ansatz und hat möglicherweise mehr mit Trading oder Spekulieren zu tun. Stattdessen gibt es einen weiteren Filter oder Betrachtungswinkel, der dich wirklich zum Erfolg führen kann.

Stay-at-Home-Aktien: Der Ansatz!

Aussichtsreicher ist es nämlich, wenn man als Foolisher Investor nicht nur die kurzfristige Möglichkeit zum Profitieren sieht. Nein, sondern in Erweiterung dessen das gesamte Geschäftsmodell in den Fokus rückt und hier eine Marktchance erkennt, die jetzt nicht bloß Wochen und Monate anhält. Sondern eher Jahre oder Jahrzehnte.

Starke Trends, die durch die Epidemie beschleunigt werden, und ihre Unternehmen sind solche Chancen. Oder eben auch Aktien, die jetzt ihren Wettbewerbsvorteil festigen können. Oder, oder, oder. Jedenfalls wachstumsstarke Aktien, deren Trends über die momentane Ausnahmesituation hinausgehen.

Solche Trends können beispielsweise die Telemedizin sein oder auch der Trend der Digitalisierung, der neue Alltagsveränderungen nach sich zieht. Homeoffice beispielsweise. Oder auch andere Anknüpfungspunkte. Solche Wachstumsmodelle sind jedenfalls nicht nur von einem kurzfristigen Wachstum abhängig.

Foolishe Investoren sollten versuchen, solche Chancen zu identifiziere und in sie investieren. Zwar können auch diese Aktien kurzfristig durch die Trends klettern. Allerdings besteht die Möglichkeit, über Jahre und Jahrzehnte die Anteilsscheine zu halten und von tiefgreifenderen Veränderungen zu profitieren, die häufig höhere, langfristige Renditen nach sich ziehen.

Denk Foolish!

Auch das wiederum zeigt: Bleib Foolish und investiere weiterhin langfristig orientiert, wenn du die besten Chancen identifizieren möchtest. Stay-at-Home-Aktien können zwar jetzt gefragt sein. Nicht jede Aktie dürfte jedoch ein Kauf sein. Vor allem nicht, wenn es sich eher um kurze Profiteure dieser Marktphase handelt. Es gilt die Spreu vom Weizen zu trennen, so wie eigentlich eh und je.

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