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Strafzinsen sind wieder ein Thema! Schütze Geld & Vermögen mit diesen Dividendenaktien

Aktien Aufwärtstrend Rendite
Foto: Getty Images

Strafzinsen sind ein weiteres Mal ein Thema. Die Commerzbank beispielsweise hat unlängst verkündet, dass zukünftig womöglich die Freibetragsgrenzen ausgedehnt werden könnten. Man wolle zwar nicht die Breite der Kunden belasten. Allerdings ist ein Absenken der bisherigen Grenzen eine Option.

Auch andere Banken setzen auf Strafzinsen, um selbst den Negativzinsen zu entgehen. Die Geldhäuser sind in der Klemme. Hohe Einlagen bringen kaum sichere Rendite, kosten dafür umso mehr. Etwas, das jetzt dazu führt, dass Investoren kreativ werden müssen.

Foolishe Investoren können den Strafzinsen jedoch ein Schnippchen schlagen. Mit cleveren, konservativen Dividendenaktien sind Geld und Vermögen nicht bloß langfristig geschützt. Nein, sondern werfen außerdem eine attraktive Rendite ab. Hier kommen wesentliche Gründe, warum die Aktie von Medical Properties (WKN: A0ETK5) und General Mills (WKN: 853862) spannende Kandidaten sein könnten.

Medical Properties: Mit Kanonen auf Strafzinsen schießen

Eine erste Aktie, bei der man beim Thema Rendite klotzen statt kleckern kann, ist die von Medical Properties. Der US-amerikanische Real Estate Investment Trust bietet nämlich eine attraktive Dividendenrendite. Das kann auch vor Strafzinsen schützen.

Medical Properties zahlt in jedem Quartal 0,28 US-Dollar aus, zumindest im Moment. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 21,80 US-Dollar (09.04.2021, maßgeblich für alle Kurse und Kennzahlen) entspricht das einer Dividendenrendite von ca. 5,14 %. Na, wann hat dein früher heiß geliebtes Sparbuch das letzte Mal einen solchen Zins ermöglicht?


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Die Aktie von Medical Properties mag zwar hin und wieder schwanken, die Dividende tut es jedoch kaum. In den letzten ca. acht Jahren gab es Stabilität und ein stets moderates Ausschüttungswachstum. Dabei ist die Dividende zuletzt jeweils um einen Cent pro Jahr und Quartal erhöht worden. Ein Mittel, um nicht nur Strafzinsen zu entgehen, sondern aktiv ein Vermögen oder wachsendes passives Einkommen aufzubauen.

Mit einem Kurs-FFO-Verhältnis von ca. 13,2 verfügt Medical Properties zudem über eine potenzielle Sicherheitsmarge. Die Funds from Operations je Aktie sind außerdem zuletzt zweistellig gewachsen. Das könnte ein ideales Gesamtpaket sein, um Strafzinsen auszuweichen.

General Mills: Gegessen wird immer!

Eine zweite Aktie, mit der man Strafzinsen mit defensiver Klasse aus dem Weg gehen kann, ist außerdem die von General Mills. Hierbei handelt es sich um einen US-amerikanischen Lebensmittelkonzern, der jetzt potenziell ebenfalls einen defensiven, starken Dividendenmix verspricht.

Gemessen an einer aktuellen Quartalsdividende von 0,51 US-Dollar und einem Aktienkurs von 60,39 US-Dollar liegt die Dividendenrendite beispielsweise bei ca. 3,37 %. Das könnte ebenfalls ein attraktiver Wert sein, der langfristig orientiert Rendite verspricht. Auch wenn die Aktie natürlich etwas schwanken kann.

General Mills besitzt jedoch Möglichkeiten: Beispielsweise, um die Dividende weiter zu erhöhen. Im letzten Herbst ist erstmals die Ausschüttungssumme je Aktie um 4 % im Jahresvergleich gestiegen. Das Ausschüttungsverhältnis ist trotzdem weiterhin niedrig. Zudem besitzt die Aktie eine Dividendenhistorie mit über drei Jahrzehnten stets stabiler Zahlungen. Das zeigt: Die Dividende ist auch hier jedenfalls ziemlich sicher. Vielleicht eine weitere Aktie, um den Strafzinsen auszuweichen.

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Vincent besitzt Aktien von General Mills und Medical Properties. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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