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Royal-Dutch-Shell-Aktie: Elektrogeschäft erneut im Fokus!

Foto: The Motley Fool

Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) hat zugegebenermaßen ambitionierte Pläne. Innerhalb des kommenden Jahrzehnts möchte der britisch-niederländische Öl- und Erdgasmulti schließlich einen weiteren Konzernbereich aufbauen. Nämlich den mit Elektrizität. Bis zu diesem Zeitpunkt soll die Größe dieser Geschäftseinheit auf ca. ein Drittel des operativen Volumens kommen. Ob die kurzfristig einbrechenden Notierungen von Brent und WTI hieran etwas verändern? Bis jetzt offensichtlich nicht.

Das Management von Royal Dutch Shell kann immer mal wieder spannende Schritte und Zukäufe in diesem Kontext präsentieren. Beziehungsweise spannende Unternehmensmeldungen über Projekte und andere Dinge. Auch innerhalb dieser Woche hat es jedenfalls erneut eine interessante Nachricht mit Blick auf diesen Geschäftsbereich gegeben. Lass uns das im Folgenden ein wenig näher betrachten.

Royal Dutch Shell: Speichersystem im Fokus

Wie Royal Dutch Shell zu Beginn dieser Woche verkünden konnte, geht es um ein Speichersystem, das jetzt in Betrieb genommen worden ist. Genauer gesagt hat Tochtergesellschaft Limejump in England ein System aus Batterien in Betrieb genommen, das dem Zweck der Speicherung von Elektrizität dienen soll.


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Die maximale Speicherkapazität soll demnach bei 100 Megawattstunden liegen. Ein Volumen, das für ca. 10.000 Haushalte einen Tag ausreichend sein könnte, bevor es aufgeladen werden muss. Definitiv ein großer Speicher, der in Großbritannien sogar der größte zu sein scheint.

Limejump, die besagte Tochter von Royal Dutch Shell, managet damit inzwischen 400 Megawattstunden an Speichervolumen. Ohne Zweifel ein wichtiger Name, den Foolishe Investoren im Kontext der Neuausrichtung im Fokus behalten sollten. Im Elektrogeschäft könnte Limejump wichtige Services erfüllen.

Neuausrichtung klar im Kopf

Royal Dutch Shell scheint daher weiterhin Schritte in Richtung Konzernumbau zu tätigen. Immer mal wieder gibt es Käufe und auch Verkäufe strategisch nicht mehr relevanter Geschäftseinheiten, die zeigen: Das Management des britisch-niederländischen Öl- und Erdgasmultis möchte aktiv eine Veränderung.

Teilweise natürlich auch mit Druck im Nacken. Immerhin gibt es weiterhin das besagte Urteil, das Royal Dutch Shell zum Konzernumbau und einer nachhaltigeren Ausgangslage bis 2030 zwingt. Wobei das Management dieses Urteil bereits angefochten hat.

Insgesamt erkennen Investoren jedoch, dass es durchaus jede Menge Fortschritte an dieser Front gibt. Für den Moment eine überaus wichtige Erkenntnis. Wobei glücklicherweise auch das derzeitige Kerngeschäft, nämlich Öl- und Erdgas, wieder über stabilere Notierungen verfügt, die solche Projekte und andere Möglichkeiten finanzieren.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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