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ETF & Ruhestand: Aus 3 (ungewöhnlichen) Gründen ein perfektes Paar!

Älteres Paar beim Strandurlaub reich
Foto: Getty Images

ETF und Ruhestand passen gut zusammen? Ja, in meinen Augen schon. Im Endeffekt ist der Ansatz, der idealerweise auf kostengünstigen Indexfonds basieren sollte, für viele Investoren für den Vermögensaufbau gut geeignet.

Aber warum genau? Wir könnten jetzt das preiswerte Kriterium dieses Ansatzes besprechen. Oder auch die Diversifikation. Ich sehe jedoch unterm Strich drei andere, in der Praxis überaus relevante Gründe, weshalb diese beiden Begriffe so perfekt harmonieren. Vielleicht auch für dich ein Grund, im Ruhestand auf einen ETF zu setzen.

ETF & Ruhestand: Der Faktor Zeit

Der Ruhestand ist möglicherweise ein Zeitraum zum Genießen. Zumindest sollte er das sein. Viele sehnen sich vielleicht danach, das Erwerbsleben an den Nagel zu hängen und das zu tun, was sie möchten. Das Kümmern um die eigene Altersvorsorge ist möglicherweise nicht das, was man primär priorisieren möchte.

Wenn das auf dich zutrifft, so ist ein ETF das perfekte Mittel der Wahl. Gerade kostengünstige Indexfonds eignen sich perfekt dafür, um für den Ruhestand einfach einem Buy-and-Hold-Schema zu folgen. Es geht schließlich darum, von der Entwicklung des breiten Marktes zu profitieren. Nicht mehr, und eben auch nicht weniger.

Wenn du deine Zeit daher lieber anderweitig als für Börse, Aktien, Recherchen oder das Investieren verwenden möchtest, so denke über diese Möglichkeit nach. Eine solide Rendite über Jahre und Jahrzehnte hinweg ist möglich. Und das in der Regel ohne weiteres Hinzutun.

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Passives Einkommen durch Indexfonds

Grundsätzlich kann man mit einem ETF im Ruhestand außerdem ein passives Einkommen generieren. Im Idealfall sogar mit Kapitalerhalt und ohne an den Grundstock gehen zu müssen. Klingt das auch nach einer interessanten Option? Ja, ist es definitiv in meinen Augen auch.

Wer auf einen ETF für den Ruhestand setzt, kann insbesondere mit Sparplänen beziehungsweise Entsparplänen stets und kontinuierlich einen Teil verkaufen. Zudem sollte man sich an Regeln wie die 4-%-Regel oder auch einer leichten Abwandlung davon orientieren. Dann kann man nicht nur ein passives Einkommen aufbauen. Nein, sondern zugleich auch durch eine marktübliche Rendite, die in der Regel langfristig über diesem Wert liegt, einen Ausgleich aufbauen.

ETF und Ruhestand sind daher für das Generieren von passiven Einkünften ein solider Mix. Und eben einer, der wenig Aufwand bedeutet. Auch das Entsparen kann schließlich automatisiert und ohne weiteres Hinzutun erfolgen.

ETF & Ruhestand: Vermögensaufbau auch möglich

Wenn es um das Themenfeld ETF und Ruhestand geht, ist auch der Vermögensaufbau möglich. Es muss kein Entsparen sein, nicht zwangsläufig das Generieren von passiven Einkünften. Nein, man kann auch mithilfe der Diversifikation und des marktbreiten Ansatzes einfach dem Vermögensaufbau weiter folgen.

Passivität ist und bleibt ein Vorteil. Mehr ist natürlich immer möglich, bei Interesse auch das Investieren in einzelne Aktien. Falls nicht: Bediene dich ruhig dieses soliden, marktbreiten Kompromisses über den Zeitraum deines Ruhestandes.

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