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Berkshire Hathaway, Acitivion Blizzard & der Microsoft-Deal: No Bonanza

Nahaufnahme des weltbekannten Investors Warren Buffett
Foto: The Motley Fool

Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) hat in die Aktie von Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) investiert, was einige Investoren sehr überraschte. Wobei es wahrscheinlich ist, dass nicht Warren Buffett selbst am Hebel saß. Trotzdem schien das Timing sehr glücklich zu sein, schließlich verkündete Microsoft zuletzt, dass man Activision Blizzard kaufen wolle.

Gutes Timing, gutes Gespür und vor allem eine gute Rendite? Warren Buffett hat jetzt jedenfalls einige Dinge klargestellt. Es hat für Berkshire Hathaway kein Bonanza an dieser Stelle gegeben. Falls dir der Begriff nichts sagt: Darunter verstehen wir einen glücklichen, kurzfristigen Wachstumsfaktor beim Vermögensaufbau. Lass uns im Folgenden daher etwas mehr Kontext in diesen Deal für das Konglomerat des Orakels von Omaha bringen.

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Berkshire Hathaway: No Bonanza

Warren Buffett selbst hat wohl sein Büro veranlasst, einige Dinge rund um Berkshire Hathaway und die jüngsten Zahlen rund um Activision Blizzard und den Microsoft-Deal richtigzustellen. Erste Medien sprachen davon, dass das Orakel von Omaha 66,53 US-Dollar für jede Aktie gekauft habe. Das sei jedoch falsch, der Kaufpreis habe im Durchschnitt bei ca. 77 US-Dollar je Aktie gelegen. Entsprechend sei es nicht zu einem kurzfristigen Wertanstieg gekommen.

Die Aktienposition habe man im Oktober und November des letzten Quartals aufgebaut, und entsprechend nicht zum günstigsten Zeitpunkt. Berkshire Hathaway hat bei einem aktuellen Aktienkurs von ca. 81 US-Dollar daher noch nicht die ganz große Rendite eingefahren. Sollte es jedoch zum Zukauf durch Microsoft kommen, so könnte das natürlich noch passieren.

Offen blieb, ob Ted oder Todd die Investition für Berkshire Hathaway tätigte. Ferner stellte das Büro von Warren Buffett jedoch klar, dass man keine Kenntnis davon gehabt habe, dass Activision Blizzard auf der Wunschliste von Microsoft stehe. Offenbar ist das einfach ein glückliches, jedoch im Kern nicht ganz so glückliches Timing gewesen. Oder eben kein Bonanza.

Einfach bloß unternehmensorientiertes Investieren?

Was der Kauf von Aktien von Activision Blizzard durch Berkshire Hathaway mir jedenfalls zeigt, ist: Die Beteiligungsgesellschaft bleibt immer in guten Händen. Ted oder Todd haben einen smarten Riecher, was Qualität zu einem soliden Preis angeht. Oder auch das opportunistische Kaufen von günstigen, aber im Kern starken Aktien.

Dass dies jetzt zu keinem Bonanza bei Berkshire Hathaway geführt hat, ist die eine Sache. Es zeigt jedoch, dass die Investment Lieutenants von Warren Buffett ebenfalls einen guten Riecher für smarte Deals haben. Das ist es jedenfalls, was ich von dieser Schlagzeile im Wesentlichen mitnehme.

Und überhaupt: Ein kurzfristiger Gewinnsprung oder das Profitieren von einem Zukauf ist sowieso nicht der Anspruch von Warren Buffett oder Berkshire Hathaway. In der Regel kaufen sie Aktien lieber, um sie langfristig zu halten.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Activision Blizzard, Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Microsoft und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).



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