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Bitcoin, Ethereum & Co.: Der Grund für den Krypto-Winter

Foto: Getty Images

Bitcoin und Ethereum sind wie einige Wachstumsaktien im Moment am Schwächeln. Deshalb sprechen Marktbeobachter derzeit von einer Art Krypto-Winter. Was an dieser These dran ist und wie lange die Schwäche anhält? Das bleibt natürlich abzuwarten.

Ein Analyst hat sich nun jedenfalls auf die Suche nach einer Antwort gemacht, woher der Krypto-Winter kommt. Oder genauer: Was selbst Bitcoin und Ethereum zu Fall gebracht hat. Es gibt dabei einige offensichtliche Auslöser. Aber vielleicht auch einige, die doch etwas versteckter sind.

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Bitcoin & Ethereum: Der Grund für den Krypto-Winter?

Der Fall bei Bitcoin und Ethereum sowie im Allgemeinen bei Kryptowährungen hängt für das Analysehaus Nansen nämlich mit den offensichtlichen Faktoren zusammen. Zum Beispiel den Unsicherheiten beim Celsius Network, wo es eingefrorene Guthaben und eine unsichere Perspektive gegeben hat. Aber ein Analyst aus deren Hause verweist unter anderem auch noch einmal auf den Zusammenbruch des LUNA-Coin von Terra Anfang Mai. Das habe zu Unsicherheit geführt.

Aber es gibt womöglich auch andere Gründe. Der Analyst Niklas Polk verweist nämlich darauf, dass große Akteure in diesem Markt offenbar riskantere Wege gegangen sind, um mehr Rendite zu generieren: Hebelprodukte oder Derivate im größeren Stil seien ebenfalls im Einsatz gewesen. Dadurch, dass viele Akteure in einer gleichen Ausgangslage gewesen sind, hätten sich Risiken angehäuft, so die Argumentation.

Im Endeffekt seien Bitcoin und Ethereum auch davon betroffen, weil Vertrauen aus dem Krypto-Markt entwichen sei. Aber das Verhalten der Marktteilnehmer und eben Unsicherheit bei größeren Dienstleistern habe zur Verunsicherung beigetragen. Das ist zumindest, was Nansen als Fazit zieht.

Vertrauensverlust, unterfüttert

Im Endeffekt können wir beim Bitcoin und bei Ethereum sagen: Ja, es hat einen Vertrauensverlust gegeben. Der Analyst aus dem Hause Nansen hat viele bemerkenswerte Faktoren geliefert, die über das Offensichtliche hinausgehen. Insbesondere seine Erkenntnisse zum Handel auf Hebel und mit Derivaten zeigt: Es ist mehr als bloß die Unsicherheit der Anbieter.

Trotzdem zeigen diese Erkenntnisse nicht, wie es langfristig mit den großen Kryptowährungen weitergehen wird. Dafür müssen Foolishe Investoren selbst ein wenig nachdenken. Der Krypto-Winter ist noch nicht vorbei. Aber er könnte trotzdem ein kurz- oder mittelfristiges Phänomen aufgrund einer besonderen Marktsituation sein. Entscheide selbst.

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Vincent besitzt Ethereum. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Bitcoin und Ethereum.

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