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Big-Tech-Aktien: Die Welt ist nicht in Ordnung, aber auch nicht zerstört

Foto: Getty Images

Big-Tech-Aktien sind wieder ein bisschen erfolgreicher. Egal ob wir PayPal, Netflix oder andere Namen anschauen: Die Aktienkurse kletterten. Das ganz große Chaos scheint abgewendet. Teilweise auch, weil die Quartalszahlen kein vollkommenes Fiasko offenbarten.

Daraus können wir eine wertvolle Lehre ziehen. Vor allem in Bezug auf die Big-Tech-Aktien, die uns womöglich noch in den kommenden Wochen oder Monaten etwas Rendite ermöglichen. Erneut der Hinweis: Ein selektiver Blick auf die unternehmensorientierten Chancen ist selbstredend immer angebracht.

Big-Tech-Aktien: Die Welt ist nicht zerstört

Natürlich besitzen viele Big-Tech-Aktien noch Discounts oder ihre operativen Wehwehchen. Weniger Wachstum gehört teilweise dazu, so manches Mal womöglich auch Stagnation. Faktoren wie der Ukraine-Krieg, Inflation oder steigende Kosten führen dazu, dass die Ergebnisse in Teilen schwächer ausfallen. Das heißt, dass wir von einer Top-Form noch weiter entfernt sind.

Aber viele Quartalszahlen zeigen im Moment, dass die operative Welt dennoch nicht kaputt ist. Im Bereich digitaler Zahlungsdienstleistungen geht ein moderates Mengenwachstum zumindest weiter. Auch Streaming-Konzerne zeigten, dass sie weiterwachsen können. Oder zumindest ihre operative Basis halten. Das ist von einem Weltuntergang weit entfernt.


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Teilweise sind einige Big-Tech-Aktien mit bekannten Namen wie PayPal oder Netflix im Vorfeld jedoch sehr, sehr tief gefallen. Foolishe Investoren, die auf die starken Namen gesetzt haben und gleichzeitig mittel- bis längerfristig an die Growth-Stories glaubten, haben mit Discount zugeschlagen. Und womöglich jetzt bereits eine solide Rendite mitgenommen.

Dass die Welt eben nicht zerstört und bei Big-Tech-Aktie noch eine operative, bestehende Ausgangslage vorhanden ist, reicht manchmal aus. Vor allem, wenn sich deren Bewertungen zwischenzeitlich und in einigen Fällen auf ein Value-Niveau verbilligt haben.

Dunkle Wolken können attraktiv sein

Der springende Punkt ist für mich: Gerade bei Big-Tech-Aktien mit Namen wie PayPal oder Netflix braucht es eine Menge, bis die operative Investitionsthese zerstört ist. Weder die Zahlungsdienstleistungen noch Plattformen, noch intakte Ökosystem verschwinden so schnell. Die Märkte sind intakt, auch wenn sie vereinzelte Dellen bekommen. Dass die Aktien so tief gefallen sind, mag in Teilen mit zu hohen Bewertungen zusammenhängen, die jedoch längst Geschichte sind.

Deshalb: Solche dunklen Wolken, die die Aktienkurse schwer belasten, können gerade bei Big-Tech-Aktien eine Einladung sein. Natürlich muss nicht jede Chance ein Kauf sein. Einige, die jedoch besonders klare Geschäftsmodelle haben, sind zuletzt einfach zu günstig geworden. Wohl den Investoren, die hier günstig zugriffen.

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Vincent besitzt Aktien von Netflix und PayPal. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Netflix und PayPal.



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