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Kann der S&P 500 jetzt schnell 16 % klettern?

Wall Street: Nasdaq, S&P 500 und Dow REIT REITs
Foto: Getty Images

Der S&P 500 ist zuletzt wieder in einer etwas besseren Verfassung gewesen. Vielleicht nicht unbedingt in der letzten Woche. Oder zumindest zum Ende nicht. Doch es hat insgesamt eine Erholung gegeben seit den vergangenen Korrekturtiefs.

Zum Ende der vorherigen Woche ist der US-amerikanische Leitindex bis auf 4.100 Zähler gestiegen. Für einige Analysten und Strategen eines US-amerikanischen Geldhauses ist das erst der Beginn einer stärkeren Performance.

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S&P 500: Schnelle 16 % auf 4.800 Punkte rauf

Es ist das US-Geldhaus JPMorgan, das ein Kursziel von 4.800 Punkten ausgerufen hat. Auf Basis des vergangenen Kursniveaus könnte es ein Aufwärtspotenzial von 16 % geben. Entscheidend sind jedoch nicht diese konkreten Zahlen. Nein, sondern dass die Analysten die Tendenz zur Besserung sehen.

Trotzdem ist die Frage, welche Katalysatoren die Analysten sehen. Konkret beim S&P 500 oder den US-amerikanischen Märkten (und vermutlich auch den anderen) soll es einen soliden Mittelzufluss geben. Derzeit fließen Billionen von US-Dollar wieder in die Aktienmärkte. Sofern es in den kommenden zwei, drei Monaten bei dem Inflow bliebe, könne es zu dieser Performance kommen.

Besonders der Mix aus Skepsis und unterinvestierten Investoren mit teilweise größeren Short-Positionen biete Aufwärtspotenzial. Das könne zu einer kleineren Trendwende führen. Andere Analysten sehen zum Beispiel, dass in den kommenden Wochen und Monaten bis zu 100 Mrd. US-Dollar in Aktien fließen könnten. Definitiv eine interessante These.

Relevante Faktoren: Der Markt ist womöglich unterinvestiert

Im Endeffekt können wir nicht sagen, was mit dem S&P 500 passiert. Vor allem kurzfristig orientiert nicht. Aber die Perspektive, die diese Analysten hier zeigen, bedeuten, dass es Aufwärtspotenzial geben kann. Dass der Markt im Vorfeld so skeptisch gewesen ist, bietet Potenzial. Auch, dass womöglich die Investoren in Summe vergleichsweise wenig investiert sind. Vergessen dürfen wir nicht: In der Depression wird das nächste Aufwärtsmomentum aufgebaut.

Trotzdem gibt es verschiedene Faktoren. Die Unsicherheit dürfte ebenfalls hoch bleiben. Inflation und steigende Zinsen sind das, was Investoren derzeit ebenfalls im Auge behalten. Das kann beim S&P 500 auch ins Gewicht fallen.

Foolishe Investoren sollten sich letztendlich fragen, was mittelfristig überwiegt: Die weiterhin vorhandene Skepsis, auch bezüglich der Unsicherheiten im globalen, wirtschaftlichen Raum. Oder eben die Suche nach Rendite. Gerade Inflation könnte dazu führen, dass die Anleger nach Rendite suchen und an den Aktienmärkten stärker engagiert sind.

Eine andere Frage ist womöglich, welche Aktien des S&P 500 oder auch anderer Indizes stärker profitieren können. Tendenziell bin ich geneigt: Über einen gewissen Zeitraum dürften es eher profitable Aktien mit einem echten Renditepotenzial sein.

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