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Fresenius-Aktie „überraschend fehlbepreist“: Dividendenaristokrat ein Must-Have?

Top-Aktie
Foto: Getty Images

Dass die Fresenius-Aktie (WKN: 578560) wirklich sehr, sehr preiswert ist, das kennen wir als Investoren schon. Oder jeder, der sich mit dem DAX nicht gerade erst seit gestern beschäftigt. Der Dividendenaristokrat pendelte zuletzt um einen Kurs von 25 Euro. Bedeutet, dass es ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 10 bei 3,7 % Dividendenrendite gibt. Soweit zu den Basics.

Allerdings sollten wir weiterdenken und nicht bei dieser Ausgangslage verweilen. Ein Analyst sieht bei der Fresenius-Aktie jedenfalls eine überraschend fehlbepreiste Bewertung. Was das bedeutet und welchen fairen Wert er eher sieht? Genau das ist heute das Thema.

Fresenius-Aktie: Das bedeutet die Bewertungslage!

Es ist ein Experte der Société Générale, der jetzt den DAX-Dividendenaristokraten hervorhebt. Sein Votum: Ein fairer Wert von 92 Euro, was über 260 % Kurspotenzial bedeuten könnte. Ohne jeden Zweifel eine starke Meinung, die aus der breiten Masse heraussticht.

So sei die Fresenius-Aktie eben vollkommen falsch bewertet. Der Markt würde sich gegenwärtig zu sehr mit den Problemen der Konzerntochter Medical Care herumplagen. Gleichzeitig werde übersehen, welches Potenzial zum Beispiel Kabi habe, das in den Markt der Biosimilars und Generika einsteige. Mit einem entsprechenden Fokus des neuen Managements sei Wachstum möglich und die Neubewertung der defensiven Dividendenaktie.


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Entscheidend sei, dass der breite Markt die Fresenius-Aktie wieder stärker als Wachstumsaktie wahrnehme. Das ist, wie Investoren wissen, ein Problem: Seit dem Jahre 2018 kämpft das Management eher mit Stagnation als mit signifikanten Zuwächsen. Ein Problem, das jedoch lösbar sein könnte, wenn wir eben auf derartige Wachstumsmärkte achten.

Ich teile das Fazit an bestimmten Stellen

Auch ich bin bei der Fresenius-Aktie überzeugt, dass wir eine eher günstige Bewertung sehen. Zu günstig für meinen Geschmack. Ob es irgendwann in Richtung 92 Euro geht, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber muss es auch nicht, damit die Anteilsscheine auf dem heutigen Niveau attraktiv erscheinen.

Das, was ich sehe, ist der besagte Dividendenaristokrat, der defensive Gesundheitskonzern und eine Aktie, die durchaus Möglichkeiten für ein neues Wachstum besitzt. Sowie einen neuen CEO, der dem Konzern zumindest frischen Wind geben kann. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 10 und 3,7 % Dividendenrendite bin ich ebenfalls überzeugt, dass die Chancen die Risiken überwiegen. Den Rest muss die Zeit zeigen und eben die strategische Neuausrichtung, die durch einen Wechsel an der Konzernspitze vermutlich in der Luft liegt.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.



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