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Spotify-Aktie: Quality-Time

Quelle: Spotify Press Kit.

Bei der Spotify-Aktie (WKN: A2JEGN) gibt es so manches Merkmal, das für Investoren attraktiv sein kann. Das Management sieht einen Markt von 100 Mrd. US-Dollar in unter 10 Jahren als adressierbar. Zudem stimmt der Megatrend des Streamings, der auch auf das Hören abstrahierbar ist und nicht nur das Fernsehen betrifft.

Allerdings gibt es bedeutend mehr. Das Management von Spotify arbeitet daran, die eigene Plattform und das Ökosystem auf ein neues, individuelleres Level zu hieven. Podcasts gehören dazu, aber auch weitere Services, die Mehrwert bringen sollen.

Jetzt ist es Zeit für Quality-Time, was das eigene Angebot angeht. Zumindest hat der Streaming-Konzern einen Zukauf getätigt, der das Angebot in diese Richtung lenken sollte.

Spotify-Aktie: So soll es mehr Qualität geben!

Wie im Laufe dieser Woche zu Spotify berichtet worden ist, kauft das Management offenbar die Spezialfirma Kinzen. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen aus Dublin, mit dem der Streaming-Akteur seit dem Jahre 2020 zusammenarbeitet. Primär geht es um die Qualität der Inhalte und der Warnung davor, wann sich Zuhörer in eine nicht mehr ganz koschere Richtung bewegen.


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Kinzen warnt die Zuhörer nämlich vor Falschinformationen, die im Bereich von Podcasts verbreitet werden können. Das Angebot des Unternehmens sehe vor, dass man Inhalte besser verstehen und einordnen sowie das Management zudem auch Trends in diesem Bereich besser erkennen könne. Ein interessantes Tool, das es dem Management von Spotify offenbar so angetan hat, dass man das Unternehmen gleich kauft.

Die Qualität der Inhalte und speziell der Podcasts spielen eine wirklich wichtige Rolle. Sollte das Angebot von Spotify qualitativ zu stark und in Summe abdriften, so wäre das tendenziell ein Problem. Insbesondere, was das Alleinstellungsmerkmal exklusiver Inhalte und Podcasts angeht. Insofern ist es überaus entscheidend, die Inhalte in gewisser Weise zu überprüfen und gegebenenfalls gegenzuwirken.

Kein Gamechanger, aber doch für die Qualität wichtig!

Der Zukauf von Kinzen ist für die Spotify-Aktie jedoch keine Veränderung bei der Investitionsthese. Eigentlich bringt dieser Zukauf wohl kaum einen nennenswerten Umsatzbeitrag. Aber primär geht es darum, dass der eigene Content weiterhin gut ist und weniger polarisiert. Der Fall Joe Rogan zum Jahresanfang mit der Abkehr vereinzelter Musiker von der Plattform zeigt, wie entscheidend die Qualität der Podcasts im Zweifel sein kann.

Insofern ist der neue Zukauf eine gute Möglichkeit, um das Wachstum auch qualitativ weiter in die richtige Richtung zu lenken.

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Vincent besitzt Aktien von Spotify. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Spotify Technologies.



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