Trotz Kursrückgang Potenzial für Wachstum und Stabilität: Warum die Siemens-Aktie eine vielversprechende Investition sein könnte!

Illustration einer digital vernetzten Skyline im Stil einer Smart City
Foto: Siemens AG

Die Siemens-Aktie (WKN: 723610) hat sich im laufenden Jahr gut entwickelt. Mitte Juni 2023 wurde sogar bei 167 Euro ein neues Rekordhoch markiert. Seitdem scheint jedoch Ernüchterung bei der Aktie eingekehrt zu sein.

Das erwartete KGV von 14,1 ist nicht hoch und könnte eine Chance darstellen, da Siemens von zahlreichen Megatrends profitiert. Zusammengefasst sind dies die Digitalisierung der Industrie, Nachhaltigkeit und Energiewende, Mobilität der Zukunft, Medizintechnik und Urbanisierung.

Die Digitalisierung der Industrie dürfte dabei ein spannendes Wachstumsfeld sein, das für viel Potenzial steht. Hier ist Siemens ein Vorreiter, der innovative Lösungen für die Automatisierung, Vernetzung und Digitalisierung industrieller Prozesse anbietet.

Wachstum überzeugt

Auch das Wachstum untermauert den Rückenwind, den das Münchner Unternehmen derzeit im neuen Kerngeschäft erfährt. Das zweite Quartal 2023, das Ende März 2023 abgeschlossen wurde, überzeugte durch mehrere Rekorde und gesteigerte Margen. Der Auftragseingang lag mit 23,6 Mrd. Euro auf einem sehr hohen Niveau. Gegenüber dem Wert des Vorjahresquartals von 21 Mrd. Euro steht er für ein solides zweistelliges Wachstum von 12,4 %.

Der Umsatz auf vergleichbarer Basis konnte dabei um 15 Prozent auf 19,4 Mrd. Euro gesteigert werden. Am Ende verdreifachte sich der Gewinn nach Steuern sich auf 3,6 Mrd. Euro. Dabei profitierte das Unternehmen allerdings von einer Wertaufholung der Siemens-Beteiligung an Siemens Energy (WKN: ENER6Y).

Dies zeigt, dass Siemens mit seinen beiden börsennotierten Töchtern Siemens Energy und Siemens Healthineers (WKN: SHL100) deutlich größeren Ergebnisschwankungen ausgesetzt ist. Langfristig könnte sich dieses Problem jedoch entschärfen, da die Beteiligungen weiter reduziert werden sollen.

Kerngeschäft von Siemens zeigt Stärke

Der Blick auf das Kerngeschäft zeigt jedoch eine starke Dynamik. Die Bereiche Smart Infrastructure und Digital Industries erreichten ein Rekordergebnis.

Das größte Wachstum kam aus dem Automatisierungsgeschäft. Hier profitierte der Münchner Konzern auch von einer Entspannung der Lieferketten und einer beschleunigten Bearbeitung des Auftragsbestands. Stark präsentierte sich auch das Geschäftsfeld Mobility, in dem sich der Auftragseingang mehr als verdoppelte.

Ausblick bei Siemens angehoben

Mit der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen wurde auch die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Demnach wird ein Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis von 9 bis 11 % erwartet. Zuvor lag die Spanne bei 7 bis 10 %. Das Book-to-Bill-Ratio, welches den Auftragseingang ins Verhältnis zum Umsatz setzt, wird weiterhin bei eins gesehen. Das bedeutet, dass genauso viele Aufträge abgearbeitet werden wie neue hinzukommen.

Schwacher Aktienkurs Vorbote einer Schwäche?

Es stellt sich somit die Frage, ob die jüngste Schwäche der Aktie ein Vorbote von Schwäche ist oder ob die Aktie nach dem starken Anstieg im laufenden Jahr lediglich technisch korrigiert.

Ein möglicher Grund ist schnell gefunden: Die Tochter Siemens Energy, die jüngst mit einer heftigen Gewinnwarnung den Aktienkurs auf Talfahrt schickte. Hier drohen Milliardenkosten wegen ausgefallener Windkraftanlagen. Auch die Medizintechnik-Tochter Siemens Healthineers zeigt seit Mai eine deutliche Schwäche am Aktienmarkt. Zuletzt wurden auch hier aus Sicht der Marktteilnehmer nur schwache Quartalszahlen geliefert.

Somit könnte die Siemens-Aktie in den Abwärtssog ihrer Töchter geraten sein. Aus operativer Sicht gibt es zumindest noch keine Anzeichen für eine Verschlechterung des Kerngeschäfts. Bei einem zyklischen Industriewert wie Siemens sollte man aber immer mit einer Abkühlung der Auftragslage rechnen. Die aktuelle Bewertung trägt dem aber derzeit gut Rechnung.

Angesichts der günstigen Bewertung halte ich die Siemens-Aktie nach wie vor für ein interessantes Investment, sofern sich die gesamtwirtschaftliche Situation nicht drastisch verschlechtert.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Siemens. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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