„Happy Hour“ nutzen und 2 Aktien zum Preis von einer erwerben? 2 Top-Titel für dieses Vorhaben!

Eine Gruppe junger Leute stößt draußen mit einem Bier an
Foto: Kampus Production via Pexels

Bei dem Begriff Happy Hour kommt logischerweise jedem sofort so etwas wie Freigetränke in einem Restaurant in den Sinn. Und genau so ist es ja auch, denn unter Happy Hour versteht man in der Regel, dass man in dieser Zeit zwei Getränke zum Preis von nur einem erhält.

Und so habe ich die besagten zwei Wörter im Titel auch mit Anführungszeichen markiert. Weil es an der Börse üblicherweise eine Happy Hour natürlich nicht gibt. Die Überschrift steht demzufolge auch nur als Synonym für eine andere Angelegenheit.

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Nämlich dem Umstand, dass man nach einiger Recherche tatsächlich Aktien ausfindig machen kann, für die man im Moment nur noch die Hälfte bezahlen muss als zu anderen Zeiten. Womit rein rechnerisch bei diesen Titeln derzeit für zwei Aktien nur ein Preis im Raum steht, den man in der Vergangenheit ungefähr für eines von den Papieren bezahlen musste.

Auf der Suche nach gefallenen Engeln

Wenn es doch aber auch nur so einfach wäre. Schließlich weisen nicht gerade wenige Titel Notierungen auf, die weit unter denen der Vergangenheit liegen. Und man kann es sicherlich nicht unbedingt als gute Strategie bezeichnen, sich bei seinen Investitionen überwiegend auf solche Aktien zu konzentrieren.

Bei genauerer Betrachtung wird man aber hier auch Werte finden, die in die Kategorie gefallene Engel einzuordnen sind. Dies sind gemeinhin Aktien von Unternehmen, welche eigentlich ein gutes Geschäftsmodell betreiben, ihr Aktienkurs aber in der jüngsten Zeit etwas unter Schwäche leidet.

Das kann selbstredend verschiedene Ursachen haben. Aber in vielen Fällen sind solche Firmen in der Lage, gewisse Unzulänglichkeiten mit der Zeit hinter sich zu lassen. Da du jetzt eventuell neugierig geworden bist, habe ich mich einmal auf die Suche gemacht und zwei solcher gefallenen Engel für dich aufgespürt.

Zwei Aktien, die es derzeit fast zum halben Preis gibt

Henkel

Wie schon angesprochen, sollte man sich für eine Turnaround-Spekulation besser auf Aktien von gestandenen Unternehmen konzentrieren. Und so ist es sicherlich kein Wunder, dass mit Henkel (WKN: 604843) der erste Kandidat in unserem DAX zu finden ist.

Der Düsseldorfer Traditionskonzern zählt mit seinen Marken wie beispielsweise Persil, Schwarzkopf, Pritt oder Loctite auf jeden Fall zu einem der führenden Anbieter im Konsum- und Industriegeschäft. Doch der Aktienkurs des Unternehmens zeigt sich nun schon länger von seiner schwachen Seite.

Kostensteigerungen und der Rückzug aus Russland setzten Henkel zuletzt stark zu. Aufgrund dessen hat CEO Carsten Knobel eine Umstrukturierung eingeleitet. So ist zu Jahresbeginn das schwächelnde Kosmetikgeschäft mit den Wasch- und Reinigungsmitteln zu einer Konzernsparte zusammengefasst worden.

Die Zusammenlegung zeigt erste Erfolge und nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr konnte sogar die Prognose für 2023 angehoben werden. Aber nicht nur in diesem, sondern auch im nächsten Jahr soll der Gewinn laut MarketScreener zweistellig ansteigen.

Die Henkel-Vorzugsaktie ist indes aktuell mit 72,98 Euro (01.12.2023) rund 43 % unter ihrem bisherigen Höchststand zu haben.

Boeing

Auch die Aktie des amerikanischen Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzerns Boeing (WKN: 850471) bewegt sich nun schon etwas länger in schwierigem Fahrwasser. Wofür sich wohl maßgeblich die Coronapandemie verantwortlich machen lässt.

Damals sind ja bekanntlich die gesamte Reisebranche und auch sämtliche Fluglinien stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Was sich selbstverständlich sekundär auf die Bestellungen von neuen Flugzeugen ausgewirkt hat.

Doch mittlerweile sieht die Lage schon wieder etwas positiver aus. Nachdem dieses Jahr noch von Lieferengpässen und sehr niedrigen Erwartungen an den Flugzeugbauer geprägt war, soll sich die Ausgangslage 2024 wieder bessern.

Zumindest, wenn es nach Analyst Ken Herbert von der kanadischen RBC-Bank (WKN: 852173) geht. Er sieht ein Fortdauern der starken Nachfrage sowohl in der zivilen als auch in der militärischen Luftfahrt. Folglich hat RBC die Boeing-Aktie daraufhin auf „Outperform“ hochgestuft.

2023 wird Boeing wohl leider mit einem Verlust beenden. Aber bereits im nächsten und auch im übernächsten Jahr soll nach Schätzungen von MarketScreener das Nettoergebnis stark ansteigen und dann 2025 bei über 6 Mrd. US-Dollar liegen.

Die Boeing-Papiere sind Ende Oktober in eine Aufwärtsbewegung übergegangen und konnten seit 25.10.2023 bereits um fast 32 % zulegen. Auf ihrem derzeitigen Niveau von 233,87 US-Dollar (01.12.2023) notieren sie damit aber immer noch rund 47 % unter ihrem letzten Allzeithoch.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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